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Dreigestirn bekommt zum 25. Jubiläum Besuch vom aktuellen Prinzen

Olfener Karneval

Beim Besuch des aktuellen Prinzen stöbert das Dreigestirn von 1994 in Erinnerungen von damals.

Olfen

11.02.2019 / Lesedauer: 3 min
Dreigestirn bekommt zum 25. Jubiläum Besuch vom aktuellen Prinzen

Vor 25 Jahren regierten sie die Olfener Narrenzunft (v.l.): Thomas Hatebur, Prinz Josef VII. Beckmann und Funkenmariechen Kerstin Damschen.Pflips © Antje Pflips/Kitt

25 Jahre ist es her, dass Josef Beckmann in Olfen an der Spitze der Narrenschar stand. Sein Prinzenwagen war als römischer Streitwagen gestaltet.

Unter dem Motto „Olfen unterm Narrenzelt, Freud für alle dieser Welt“ jubelte er im Umzug als Prinz Josef VII. den vielen Karnevalisten zu, wie der Kitt berichtet. Alten Zeitungsberichten zufolge gab es in dem Jahr 24 Wagen und über 50 Fußgruppen. Zum Jubiläum besuchten ihn das aktuelle Dreigestirn mit Prinz Norbert I. Ramjoie, Johann Kornelius Sieradzon und Funkenmariechen Alica Schniggendiller sowie Mitglieder des Vorstands der KG Kitt.

Früher gab es Überraschungstermine

Herzlich begrüßt wurde die Abordnung auch vom ehemaligen Johann Thomas Hatebur und dem ehemaligen Funkenmariechen Kerstin Damschen. Viele Fotos von damals, das Kittblättken von 1994 und das Programmplakat ließen Erinnerungen wach werden. Über den Auftritt von Jürgen Drews im Festzelt am Montag sprechen heute noch alle.

Früher gab es Überraschungstermine für Besuche des Dreigestirns. Heute werden mit denjenigen, die einen Besuch des Elferrats oder Dreigestirns wünschen, feste Termine vereinbart.

„Da haben wir mehr Plansicherheit“, erklärt Jürgen Kötter, der für die Termine des Dreigestirns verantwortlich ist. Vieles ist in den Jahren vom Ablauf her gleichgeblieben, bemerkte Beckmann. Doch eines habe sich deutlich geändert: Zu den Terminen wird jetzt auch das Funkenmariechen mitgenommen. „Das finde ich viel besser“, meinte Exfunke Kerstin Damschen. Sie wurde damals erst ab Weiberfastnacht mit eingebunden. Als Kinderfunkenmariechen hatte sie bereits Erfahrungen gesammelt. Daher war sie auch die erste Wahl für Exkommandeur Willi Pohlmann. Einen Tag, nachdem er bei ihr anfragte, sagte sie zu.

Bei Josef Beckmann kam es etwas spontaner. „Eigentlich wollte ich wegen der Kinder erst zwei Jahre später Prinz sein“, erzählte er. Doch das Amt musste besetzt werden. „Wir brauchen dich in diesem Jahr, Elferrat ist kein Problem“, sagte ihm Präsident Dieter Krämer. Innerhalb von nur drei Wochen war tatsächlich auch alles geregelt. Im Elferratslokal von Peter Giel trafen sich danach die Mitglieder regelmäßig. Besonders freute sich Beckmann darüber, dass die Stadt Olfen eine Musikkapelle aus Olfen im Odenwald engagierte. „Die haben richtig tolle Stimmung gemacht“, meinte Hatebur. Josef Beckmann war dem Kitt schon vor seiner Prinzenproklamation verbunden. Nach 33 Jahren Vorstandsarbeit gab er sein Amt als Schriftführer an Matthias Gießler weiter.

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