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Riesenfrust bei Pendlern - Lippebrücke bei Vinnum viel zu früh gesperrt

rnBrückensperrung

Gute Nachricht für alle Verkehrsteilnehmer. Seit Donnerstag 15 Uhr ist die Lippebrücke in Vinnum wieder für den Verkehr frei. Dabei hatte der Tag schlecht begonnen.

Olfen, Vinnum

, 06.12.2018 / Lesedauer: 3 min

Ein Verkehrssicherer hat am Donnerstagmorgen vielen Pendlern einen bösen Streich gespielt. Die Lippebrücke bei Vinnum war viel früher als angekündigt komplett gesperrt. Die Ansage des Kreises Recklinghausen war unmissverständlich: „Am Donnerstag und Freitag (6. und 7. Dezember) ist die Lippebrücke auf der Vinnumer Straße (K2) jeweils von 8.30 Uhr bis 17 Uhr für die zwingend notwendige Hauptuntersuchung voll gesperrt.“ Die Zeiten waren ganz bewusst so gewählt worden, um den vielen Berufspendlern eine Möglichkeit zu geben, ihren angestammten Weg zur Arbeit wie üblich zu nehmen. Doch der Kreis hatte die Rechnung ohne den Verkehrssicherer gemacht.

Kreis Recklinghausen entschuldigt sich bei Pendlern

Am Donnerstagmorgen ging schon kurz nach 7 Uhr nichts mehr. Die Durchfahrt war komplett gesperrt. Die Pendler mussten sich spontan Umwege suchen. Mit der Folge, dass die Fahrt zur Arbeit deutlich länger als geplant wurde. Entsprechend sauer waren die Fahrer. „Ich kann den Ärger der Menschen wirklich nachvollziehen. Wir können uns nur bei ihnen entschuldigen“, sagte Jochem Manz, Pressesprecher des Kreises Recklinghausen. Es sei „sehr bedauerlich, dass es nicht wie geplant funktioniert hat“. Manz kündigte deshalb an, dass am Donnerstagnachmittag und am Freitagmorgen Mitarbeiter des Kreises Recklinghausen vor Ort sein würden, um die Einhaltung der angekündigten Sperrzeiten zu kontrollieren. Die Zeiten seien schließlich ganz bewusst gewählt worden. Zudem werde es ein Gespräch mit dem Verkehrssicherer geben.

Hauptuntersuchung ist alle sechs Jahre fällig.

Mit der Komplettsperrung der Lippebrücke in Ahsen vor einigen Monaten sei ohnehin ein Nadelöhr entstanden - die schmale Brücke auf der Vinnumer Straße. Und dieses Nadelöhr sollte, so der Plan des Kreises Recklinghausen, so kurz wie eben möglich komplett geschlossen werden. Eine Alternative dazu habe es nicht gegeben. „Die Brücke ist bekanntlich nur einspurig. Und dieser schmale Bereich wird zwingend für die Arbeiten benötigt“, sagt Pressesprecher Jochem Manz. Die alle sechs Jahre vorgeschriebene Hauptuntersuchung war eigentlich schon vor geraumer Zeit geplant. Allerdings hatte der Kreis Recklinghausen Probleme, ein entsprechendes Fachunternehmen zu finden.

Vorfall soll sich nicht wiederholen

Der Kreis Recklinghausen will jetzt nach Aussage des Pressesprechers „alles tun“, damit sich ein Vorfall wie am Donnerstagmorgen nicht wiederholt. Nicht bei der angekündigten Öffnung der Brücke am Donnerstag um 17 Uhr - und erst recht nicht bei der Sperrung am Donnerstagmorgen. Bis 8.30 Uhr sollen die Verkehrsteilnehmer die Brücke nutzen können.

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