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Wie ist der FC Schalke 04 vor Beginn der neuen Bundesligasaison aufgestellt? Wir analysieren die einzelnen Mannschaftsteile vom Torwart bis zum Sturm - und beginnen bei Ralf Fährmann im Tor.

Gelsenkirchen

, 21.08.2018 / Lesedauer: 3 min

Ralf Fährmann ist die unumstrittene Nummer eins. Der 29-Jährige geht in seine zweite Saison als Schalke-Kapitän. Fährmann empfindet es als „absolute Ehre“, Schalkes Kapitän zu sein: „Jeder, der die Binde trägt, muss sich gewertschätzt fühlen.“

Mittlerweile hat er 110 Pflichtspiele in Serie für Königsblau absolviert und hat den Vereinsrekord von Rolf Rüssmann (134 Partien in Folge) im Visier. Kürzlich hat der gebürtige Chemnitzer seinen Vertrag vorzeitig bis 2022 verlängert. Ein klares Signal, dass er sich vorstellen kann, seine Karriere auf Schalke zu beenden.

Kaderanalyse - Tor: Es führt kein Weg vorbei an Ralf Fährmann

Ralf Fährmanns Marktwert wird bei transfermarkt.de auf 13 Millionen Euro geschätzt. © imago

Für den dienstältesten Schalker Profi, der seit 2011 nach zweijährigem Intermezzo bei Eintracht Frankfurt wieder für die Königsblauen spielt, ist das Ruhrgebiet zur Heimat geworden. Er wisse sehr zu schätzen, dass Familie und Freunde immer in seiner Nähe seien, so Fährmann.

„Kampflos werde ich meinen Platz ganz sicher nicht räumen. Dabei ist es egal, ob es ein Bundesliga- oder Champions-League-Spiel ist, wir im Pokal gegen Schweinfurt spielen oder es sich um einen Test gegen einen Siebtligisten handelt,“ betonte Fährmann kürzlich.

Ralf Fährmann bei Schalkes Fans besonders beliebt

Vergangene Saison blieb er allein in der Bundesliga 13 Mal ohne Gegentor. Fährmann gilt gerade bei den Schalker Fans als besonderer Liebling, der durch Ehrgeiz und Engagement ständig auf sich aufmerksam macht.

Schalkes Nummer zwei, Nachwuchstalent Alexander Nübel (21), bleibt wohl nur die Möglichkeit, sich weiterhin in Geduld zu üben. Fährmann lobt Nübel zwar über den grünen Klee, wenn er auf dessen Fähigkeiten angesprochen wird, aber für diese Komplimente kann sich der frühere Paderborner Schlussmann nichts kaufen.

Kaderanalyse - Tor: Es führt kein Weg vorbei an Ralf Fährmann

Torwarttrainer Simon Henzler (2.v.l.) hat das Sagen: Michael Langer (v.l.). Ralf Fährmann und Alexander Nübel hören zu. © imago

Dennoch ist das Verhältnis zwischen Routinier und Youngster ungetrübt. „Ralf ist definitiv positiv verrückt, er liebt den S04 über alles und steckt dich mit seinem Tatendrang und seiner Einstellung regelrecht an. Er fiebert jedem Spiel entgegen. Wir verstehen uns unfassbar gut, die Arbeit macht großen Spaß“, hat Nübel die Zusammenarbeit auf der Schalker Homepage auf den Punkt gebracht.

Alexander Nübel in der U21-Nationalelf eine feste Größe

Während Nübel seit 2015 erst zweimal in der Bundesliga für Schalke zu Einsätzen kam, war er in der U 21-Nationalelf eine feste Größe und sammelte wenigstens etwas Spielpraxis. „Ich will lernen, lernen, lernen und alles aufsaugen, was ich mir von meinen Kollegen abschauen kann“, hatte der jetzt 21-Jährige bei seinem Dienstantritt auf Schalke gesagt.

Kaderanalyse - Tor: Es führt kein Weg vorbei an Ralf Fährmann

Alexander Nübel lief erst zwei Mal in der Bundesliga für Schalke auf - jeweils am letzten Spieltag der Saisons 2015/2016 und 2017/2018. Für die Zweitvertretung absolvierte er immerhin 24 Spiele. © imago

Dieser Prozess dürfte nun so langsam abgeschlossen sein. Noch wartet Nübel geduldig auf seine Chance. Im Herbst vergangenen Jahres verlängerte er seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Was bedeutet: Er glaubt an seine Perspektive auf Schalke, auch wenn an Ralf Fährmann momentan kein Weg vorbeiführt.

Schlussmann Nummer drei ist wie in der Vorsaison Michael Langer. Der 33-Jährige ist auf der Zielgeraden seiner Karriere und gibt mit seiner Erfahrung vor allem Nübel viele wertvolle Tipps.

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