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Anwohnerin ärgert sich über Hinterlassenschaften der Partygänger in der Altstadt

Kneipennacht

Alles schön und gesellig? Eine Selmerin hat nur den Kopf schütteln können, als sie unseren Bericht über die Kneipennacht las. Das hat mit dem Benehmen mancher Kneipengänger zu tun.

Selm

, 25.03.2019 / Lesedauer: 2 min

Sie wohne mitten in der Altstadt, sagt die Frau, die ihren Namen lieber nicht veröffentlicht sehen will. Dass es da mal lauter werde, wenn es etwas zu feiern gebe, sei ihr klar. Dass das Müllaufkommen steige, ebenfalls. „Aber so etwas wie an diesem Wochenende haben wir noch nicht erlebt.“

Reihenweise hätten Männer in ihrem Vorgarten uriniert. Andere Teilnehmer der Großveranstaltung, an der acht Kneipen und elf Bands beteiligt waren, hätten zuckerhaltige Getränke im hohen Bogen gegen das Rolltor geschüttet. „Und dann der ganze Müll.“

Polizei spricht von friedlichem Fest

Die Frau, die nahe der Gaststätte Suer wohnt, ist sauer. Selbst zu Karneval, wenn noch deutlich mehr Menschen in der Altstadt unterwegs sind, sei es nicht so schlimm gewesen wie bei dieser zwölften Kneipennacht.

Die Polizei kann dazu nichts sagen. Für die Beamten steht nur fest, dass die Kneipennacht ein friedliches Fest war, wenn schon kein reinliches. Besondere Einsätze habe es nicht gegeben, teilte die Leitstelle der Polizei mit.

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