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Fehlzeiten abhängig vom Job

AOK-Gesundheitsbericht

Wie oft Beschäftigte in Westfalen-Lippe am Arbeitsplatz fehlen, hängt stark vom Job ab. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsbericht der AOK NORDWEST.

15.08.2018
Fehlzeiten abhängig vom Job

Wie oft Beschäftigte in Westfalen-Lippe am Arbeitsplatz fehlen, hängt stark vom Job ab. © AOK/hfr.

Laut Bericht waren im vergangenen Jahr Beschäftigte in der Ver- und Entsorgung mit 32,4 Fehltagen, Mitarbeiter im Straßen- und Asphaltbau (32 Fehltage) sowie in der industriellen Gießerei (30,6 Fehltage) am häufigsten krankgeschrieben.

Am wenigsten fehlten Mitarbeiter in der Hochschullehre und -forschung (3,8 Fehltage) und Softwareentwickler (8,0 Fehltage).

Krankheitsrisiken

„Diese Ergebnisse machen deutlich, welchen spezifischen Krankheitsrisiken die Beschäftigten mit ihren jeweiligen beruflichen Situationen ausgesetzt sind. Deshalb sollten Präventionsangebote in den Betrieben immer speziell auf die jeweilige Berufsgruppe bezogen werden, um erfolgreich sein zu können“, sagt Tom Ackermann, Vorstandsvorsitzender der AOK NORDWEST.

Der Krankenstand bei den 1,03 Millionen versicherten Arbeitnehmern der AOK NORDWEST in der Region Westfalen-Lippe betrug im vergangenen Jahr unverändert 5,9 Prozent. Jeder Beschäftigte fehlte im Betrieb im Durchschnitt 21,4 Tage. Die durchschnittliche Krankheitsdauer je Fall lag bei 11,5 Kalendertagen. Vor allem Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen unverändert die meisten Fehltage in Westfalen-Lippe.

Mit 24,1 Prozent liegt deren Anteil an den gesamten Fehltagen mit großem Abstand an erster Stelle. Es folgen Atemwegserkrankungen (12,3 Prozent), Verletzungen (10,9 Prozent) und psychische Erkrankungen (10,4 Prozent).

Erhebliche Unterschiede

Der AOK-Gesundheitsbericht beschreibt auch, dass es zwischen den einzelnen Branchen erhebliche Unterschiede bei den Krankenständen gibt: Danach weist die Branche ‚Energie/Wasser/Entsorgung/Bergbau‘ mit 7,5 Prozent den höchsten Krankenstand auf, gefolgt von der ‚Öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung‘ (6,9 Prozent) und dem ‚Verarbeitenden Gewerbe‘ (6,6 Prozent). Niedrige Krankenstände lassen sich hingegen bei Banken und Versicherungen (4,0 Prozent) und in der Land- und Forstwirtschaft (4,1 Prozent) finden.

Damit Betriebe in Westfalen-Lippe ihren Krankenstand senken können, bietet die AOK spezielle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung. „Mit unserem Service ‚Gesunde Unternehmen‘ analysieren wir die Situation in den Betrieben und helfen bei der Planung und Durchführung gesundheitsförderlicher Maßnahmen durch unsere qualifizierten Präventionsfachkräfte“, so AOK-Chef Ackermann.

Im vergangenen Jahr nutzten über 300 Betriebe in Westfalen-Lippe diesen besonderen AOK-Service.