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BVB-Frauen holen Arbeitssieg

22:21 gegen Bad Wildungen bedeutet vorerst Rang vier

DORTMUND Die BVB-Handballerinnen bleiben weiter auf Tuchfühlung zu Tabellenplatz drei. Gegen Bad Wildungen gibt es den sechsten Sieg in Serie. Nur die Trainer-Debatte stört die Feierlichkeiten bei Schwarzgelb.

Auch die Trainer-Diskussion der vergangenen Woche hat die Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmund nicht aus dem Tritt gebracht. Gegen die HSG Bad Wildungen gewann die Mannschaft von Ildiko Barna am Samstagabend mit 22:21 (9:11) und blieb damit auch im siebten Spiel in Serie bei 13:1 Punkten ungeschlagen.

Konkurrenten patzen

Weil gleichzeitig Blomberg-Lippe (23:29 gegen Bietigheim) und Metzingen (27:31 gegen Thürigen) verloren, können sich die Schwarzgelben als Gewinner des Spieltags sehen. Mit nun 24:12 Punkten steht der BVB punktgleich mit dem Dritten Buxtehude auf Tabellenpaltz vier.

"Aus sportlicher Sicht war es ein sehr gutes Wochenende für uns", sagte Barna, deren noch bis 2019 laufender Vertrag von Seiten des Vereins nicht verlängert wird. Zu ihrer persönlichen Situation wollte sich die Trainerin nicht weiter äußern. Nur so viel: "Die Mannschaft kann das Thema nicht völlig ausblenden." Und so war es dann auch wenig verwunderlich, dass das Spiel des BVB gerade im ersten Durchgang von viel Nervosität geprägt war.

Zu viele Fehler im Offensivspiel

Dabei hatte Barna vor der Partie noch davor gewarnt, eine eventuelle Führung nicht einfach nur zu verwalten. Vielmehr müsse ihre Team "den Sack frühzeitig zu machen". Doch nach einem guten Start mit einer schnellen 5:3-Führung verloren die Gastgeberinnen vor 600 Zuschauen in der Sporthalle Wellinghofen zunehmend den Faden. Grund waren "zu viele Fehler" im Offensivspiel, wie Barna anmerkte.

Bundesliga, 18. Spieltag: BVB - HSG Bad Wildungen Vipers 22:21 (9:11)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.
Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und der HSG Bad Wildungen Vipers.

Nicht nur die offensive Deckung der Gäste bereitete den Schwarzgelben Probleme, sondern vor allem Torhüterin Manuela Brütsch. "Wir haben gewusst, dass sie das Wurfbild unserer Spielerinnen in und auswendig kennt, und wir haben dann trotzdem immer in ihre Lieblingsecke geworfen", ärgerte sich die BVB-Trainerin. Die Gäste erspielten sich in der Folge einen Zwei-Tore-Vorsprung, den sie bis zur Halbzeit (11:9) nicht mehr abgaben.

Schnelleres Angriffsspiel

Nach dem Wechsel reagierte Barna und setzte gegen die 5:1-Deckung auf ein schnelleres Angriffsspiel. Angeführt von Alina Grijseels, die allein in den zweiten 30 Minuten sieben ihrer insgesamt neun Tore erzielte, ging die Borussia erneut in Führung. Die entscheidenden Szenen dann eine Minute vor Schluss: BVB-Keeperin Clara Woltering parierte einen Wurf von Sabine Heusdens, auf der Gegenseite traf Grijseels zum 22:20 - die Entscheidung.

DORTMUND Sechs Spiele in Serie haben Borussia Dortmunds Handballfrauen nun schon nicht mehr verloren und mit dem 23:18 (10:6) beim schon feststehenden Absteiger HC Rödertal sogar das fünfte in Serie gewonnen. Das Ergebnis aber gerät zur absoluten Nebensache.mehr...

BVB: Woltering, Ferenczi, Kramer (2), Grijseels (9/4), Weisheitel, C. Müller (1), A. Müller, Perez, Galinska, Stockschläder (1), van Kreij (2), Huber (1/1), Mansson (3), Emberovics (1), Vaszari (2)

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