Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige



BVB siegt dank eines furiosen Schlussspurts knapp in Bensheim

BVB-Handball-Frauen

Lange sieht es für die BVB-Handballerinnen in Bensheim nach einer Niederlage aus. Doch dank eines furiosen Schlussspurts gewinnen die Schwarzgelben am Ende knapp. Eine Spielerin überragt.

Dortmund

, 27.10.2018
BVB siegt dank eines furiosen Schlussspurts knapp in Bensheim

Dortmunds Alina Grijseels war die überragende Frau auf dem Parkett. Die 22-Jährige erzielte 13 Treffer am Samstagabend beim knappen 28:27-Sieg des BVB in Bensheim. © Wolfgang Stummbillig

Was für eine Schlussphase für die Handball-Damen von Borussia Dortmund beim Auswärtsspiel bei der HSG Bensheim/Auerbach am Samstagabend. Fast das komplette Spiel lag die Sieben von Trainer Gino Smits hinten, doch zehn starke Minuten reichten am Ende für einen knappen 28:27-Erfolg in der Weststadthalle in Bensheim.

„Wir haben auf einmal eine zweite Luft bekommen“, sagte Smits nach seinem dritten Bundesliga-Erfolg in Serie für die Schwarzgelben. Die mit insgesamt 13 Toren alles überragende Alina Grijseels war es, die nach 54 Minuten mit ihrem Tor zum 26:25 die erste BVB-Führung seit dem 6:5 (11. Minute) erzielte und damit den BVB vom Auswärtssieg träumen ließ. Noch gut zehn Minuten früher sah nicht viel nach schwarzgelber Glückseligkeit aus. Die Handball-Damen lagen mit 19:23 hinten, Svenja Huber verwarf einen Siebenmeter und Bensheim traf im Gegenzug zum 24:19 aus Sicht der Gastgeber.

BVB verliert zu viele Zweikämpfe

„Bensheim hat richtig gut gespielt“, sagte Smits. Der BVB habe zu viele Zweikämpfe verloren. Man sei nicht gut drauf gewesen und Bensheim habe es seiner Sieben richtig schwer gemacht. Zu viele technische Fehler habe sich sein Team in der ersten Halbzeit, die mit 15:12 an Bensheim ging, erlaubt.

Smits musste viel probieren, um seine Mannschaft in der Abwehr zu stabilisieren. „Drei bis vier Mal haben wir umgestellt, aber die Kreisläuferin nicht in den Griff bekommen“, sagte der Coach zum Auftritt der Schwarzgelben in der ersten Spielhälfte.

Die Borussia präsentierte sich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts besser, zwischenzeitlich war man bis auf zwei Tore an die HSG herangekommen (14:16, 32. Minute), doch die Gastgeber behielten vorerst die Spielkontrolle und enteilten den BVB-Damen bis zum bereits erwähnten 23:19 aus Bentheimer Sicht.

Furiose Fünf-Tore-Serie zum Ausgleich

„Wir wussten aber, wenn wir unser Niveau steigern können, dass wir am Ende über bessere Kondition noch etwas holen können“, sagte Smits. Und die bessere Fitness war dann am Ende auch das Zünglein an der Waage – sowie starke Konter der Schwarzgelben. Mit einer furiosen Fünf-Tore-Serie glich der BVB aus zum 24:24 (50.) und gewann am Ende die Partie mit einem Tor Vorsprung.

Coach Smits freute sich letztlich über „einen glücklichen Sieg“. Noch positiver stimmte ihn, dass sein Team „nicht gut gespielt und trotzdem die Punkte geholt hat“. Die Borussinen klettern durch den Sieg über Bensheim von Platz sieben auf den fünften Rang in der Tabelle der 1. Bundesliga. Wie dieser Sprung im Tableau am Ende zustande gekommen ist, werden die meisten Spielerinnen aber wohl schnell wieder vergessen wollen.

BVB: Woltering, Duijndam, Ten Holte - Grijseels (13/4), Weisheitel (1), C. Müller (2), A. Müller (3), Kockel, Einarsdóttir (1), Stockschläder, van Kreij (3), Huber (2), Mack (3), Fujita, Bleckmann
Lesen Sie jetzt