Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige



Berliner Gäste machen es dem Rückraum schwer

DORTMUND Der Vorletzte des Klassements gastiert beim Top-Favoriten – klare Sache. Die sollte es in der Tat werden, da möchte Borussias Trainer Thomas Happe keine falsche Bescheidenheit ausüben.

von Von Thomas Rellmann

, 23.11.2007
Berliner Gäste machen es dem Rückraum schwer

Bschwerdenfrei: Marieke Köhler

Wer am Samstag Abend (19 Uhr, Wellinghofen) ein ähnliches Torfestival wie beim 38:18 gegen Schlusslicht TV Oyten vor zwei Wochen erwartet, ist aber fehl am Platze. „Den Tabellenplatz muss man bei Berlin kritisch beleuchten“, sagt Happe. Die BVG hat erst einmal klar verloren (in Greven), ansonsten meist knapp, und zuletzt mit einem 22:21 in Travemünde den ersten Saisonsieg perfekt gemacht. Happe erwartet eine kompakte und vor allem groß gewachsene 6:0-Deckung.

Spriestersbach in Top-Form

Für Borussias Rückraumschützin Nr. 1, Svenja Spriestersbach, wird die Aufgabe damit möglicherweise ungleich schwerer als zuletzt in Harrislee, wo sie in Top-Form zehnfach traf. Happe spielt daher mit dem Gedanken, Steffi Glathe, die ihre Stärken auch im Eins-gegen-Eins hat, auf ihrer Stammposition eine neue Chance zu geben.

Manuela Fiedel oder Linda Barz müssten dann als Linksaußen aushelfen. Damit sind Happes Optionen aber auch schon erschöpft. Mit Friederike Lütz rechnet er frühestens in zwei Wochen, mit Christina Lickfeld und Katharina Suhr erst 2008. Zumindest Marieke Köhler, die an einer Schulterblessur laborierte, ist beschwerdefrei und soll auch Einsatzzeit erhalten. Kim Abdoelhafiezkhan plagt sich seit Wochen mit muskulären Problemen an der Wade herum, beißt aber weiter auf die Zähne. Eine Kernspintomographie soll am Montag neue Aufschlüsse liefern.

Platz eins im Visier

Solche hat Happe bereits per Video über das Offensivspiel der Hauptstädter eingeholt. „Im Prinzip sind sie über die gleichen Spielerinnen gefährlich, die hinten den Block bilden“, so der BVB-Coach, der dabei speziell an Romy Schöne denkt, aber auch vor der ersten Welle und der schnellen Mitte warnt. „Das ist kein Gegner, den man mit links schlägt. Diesmal müssen wir spielerisch etwas zeigen, deren Defensive beschäftigen.“ Gelingt das, winkt sogar der Sprung an die Spitze. Ein Ziel, das BVB spätestens Weihnachten erreicht haben möchte.