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Die Hoffnung heißt Heinz

DORTMUND Die Stimmung beim Handball-Bundesligisten Borussia Dortmund war aufgeräumt wie lange nicht mehr - Ausdruck auch der großen Hoffnungen, die der BVB mit dem Trainerwechsel verknüpft, der am Freitag wie erwartet vollzogen wurde. Bei der Nachfolge für den entlassenen Dieter Trippen zauberte der Klub eine echte Überraschung aus dem Hut.

Die Hoffnung heißt Heinz

Nur ein Teil des neuen "Traumduos": Andreas Heiermann, Maria Pfefferkuch und Jochen Busch (v.l.) stellten am Freitag Gustl Wilke (2.v.l.) vor.

Wohl und Wehe der Bundesliga-Mannschaft legt der Klub nämlich in die Hände zweier anerkannter Handball-Urgesteine, die auch noch eine große gemeinsame Dortmunder Vergangenheit miteinander verbindet.   Neue Trainerin soll die ehemalige BVB-Spielerin Franziska Heinz werden, als Teammanager und Sportlicher Berater fungiert Gustl Wilke - mit Heinz als Spielerin feierte der 64-Jährige in den 90er-Jahren große Trainer-Erfolge mit dem BVB, den er aus der Regionalliga in die höchste Spielklasse führte.

Abteilungs-Vize Andreas Heiermann wirkte gelöst und zufrieden: "Es ist uns gelungen, eine Traumkombination zu finden", betonte er und sprach sogar von einer Lösung, "die das Überleben der Abteilung langfristig sichern kann". Denn langfristig möchte der Klub auch mit dem neuen Gespann arbeiten.    Wilke ("Der BVB, das waren zehn schöne Jahre meines Lebens") hat sich per Handschlag verpflichtet, "so lange zu helfen, wie ich gebraucht werde", die noch 35-jährige Heinz möchte der BVB mindestens zwei Jahre, "gerne auch länger", wie Heiermann betonte, an den Verein binden.Letzte Details klären

Am Freitag  klärte der BVB letzte Details mit der neuen Trainerin, am Montag sitzt Dortmund mit Bayer Leverkusen am Tisch, wo Heinz als Co-Trainerin und Jugendkoordinatorin im dritten Jahr arbeitet. Bayer muss die Trainerin aus ihrem Vertrag entlassen, Heiermann ist zuversichtlich, dass man Einigkeit erzielt. Denkbar ist somit, dass Wilke zunächst in der Alleinverantwortung steht. Das wäre allerdings das Worst-Case-Szenario.Einvernehmliche Trennung

Mit Dieter Trippen hat sich der Klub "einvernehmlich" auf die Trennung geeinigt. "Auch ihm wurde damit eine Last genommen", wertete Heiermann. Schon vor dem Blomberg-Spiel am Mittwoch war die Entscheidung gegen Trippen gefallen. Die Mannschaft, so der Abteilungs-Vize, "zeigte sich erleichtert. Es musste was passieren, der Druck auf die Spielerinnen war enorm."

Beim gemeinsamen Joggen verspürte Heiermann "großen Optimismus und eine hohe Motivation im Team". Die legt auch Heiermann selbst an den Tag: "Wenn Sie fragen, ob wir den Klassenerhalt schaffen, sage ich frei nach Barack Obama: Yes, we can!"

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