Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige



„Es soll kein Wackelaufstieg werden"

DORTMUND Zwischen Pokal- und Liga-Pflichten stand Borussias einzige aktuelle deutsche Nationalspielerin Svenja Spriestersbach, die am Dienstag ihren 26. Geburtstag feierte, Rede und Antwort zur augenblicklichen Situation beim Zweitliga-Sechsten.

von Von Thomas Rellmann

, 10.10.2007
„Es soll kein Wackelaufstieg werden"

Neun Tore: Svenja Spriestersbach.

Die meisten beim BVB sind nicht gerade froh über ein erneutes Auswärtsspiel im Pokal. Freuen zumindest Sie sich auf das Gastspiel bei ihrem Ex-Klub PSV Rostock?

Spriestersbach: Es ist schön, dass ich in Rostock viele alte Freunde, Bekannte oder Arbeitskollegen wieder sehe, auch wenn ich eigentlich gerne gegen frühere Vereine antrete. Allerdings können wir auch froh sein, nicht jetzt schon einen Kracher bekommen zu haben. Und dass es kein Heimspiel wurde – naja, man kann nicht alles haben. Lieber auswärts ein Regionalligist als Nürnberg oder so zu Hause.

Wie fit sind Sie nach Ihrem Bänderriss im abschließenden Teil der Vorbereitung mittlerweile wieder?

Spriestersbach: Schwer zu sagen. Ich habe ja zuletzt immer nur 10, 20 Minuten gespielt. Da ist die Belastung zwar nicht so hoch, aber man findet auch nicht so schnell wieder rein. In Prozent ist das schwer zu sagen. Ich weiß, dass ich an meiner Schnelligkeit und Beinarbeit noch arbeiten muss.

Was sind die Schlüsse aus der ersten Liga-Niederlage vor einer Woche in Halle?

Spriestersbach: Dass uns das wieder passiert, wenn wir nicht aufpassen. Aber es darf nicht passieren. Wir dürfen uns kein langsameres Spiel aufzwingen lassen. Wir müssen damit rechnen, dass gegen uns in dieser Saison alle Gegner hochmotiviert sind.

Ihr seid absoluter Liga-Favorit – kann das zu einer zu hohen Bürde werden?

Spriestersbach: Eigentlich darf das keine Frage sein. Wer in Dortmund spielt, muss mit dem Druck umgehen können. Jede weiß, worauf sie sich eingelassen hat.

Am Samstag kommt die TSG Wismar. Was hat sich die Mannschaft vorgenommen?

Spriestersbach: Wir wollen dem Publikum schon zeigen, dass wir nicht im Mittelfeld herumdümpeln, sondern an die Spitze wollen. Wir wollen die ganze Saison über zeigen, dass wir aufsteigen wollen. Das soll nicht arrogant klingen: Aber es soll am Ende kein Wackelaufstieg werden.