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Kostenloser Schnupperkurs in Wildungen

BVB-Damen unterliegen 25:27

Niederlagen können ja so wichtig sein! 25:27 unterlagen die Handballerinnen von Borussia Dortmund am Sonntag in Wildungen, doch Gustl Wilke ließ keine negativen Gedanken gelten.

DORTMUND

von Von Gerd Strohmann

, 15.08.2010
Kostenloser Schnupperkurs in Wildungen

Herzlich willkommen: Zuzana Hrabovska (l.) begrüßt die neue Torfrau Magdalena Chemicz.

„Wir waren ohne Dagmara Kowalska, ohne Natasha Kocevska und später ohne Zuzana Hrabovska bei einem ambitionierten Zweitligisten gleichwertig, wir dürfen von einem gelungenen Testspiel sprechen“, meinte der BVB-Trainer. Zudem ließ der BVB-Trainer mildernde Umstände gelten, denn das Wochenend-Programm war anstrengend.

Am Samstagvormittag ein intensives Kraft-Training, am Nachmittag die Saisoneröffnung vor 100 Fans, danach der überzeugende 37:10 (17:4)-Erfolg gegen den niederländischen Zweitligisten Deurningen, am Sonntag die Reise nach Wildungen. Und wenn dann drei Leistungsträgerinnen wegen leichter Verletzungen ausfallen, verbietet sich die große Kritik. Und so fischte Wilke sich auch die positiven Aspekte aus der enormen Belastung. Magdalena Chemicz habe in 15 Minuten stolze acht Bälle pariert, „das ist einfach überragend“. Stephanie Glathe (5) und auch die junge Anna-Lena Tomlik (4) bewiesen Treffsicherheit, und es sei schön zu sehen, „wie sehr sich die Spielerinnen gegenseitig unterstützen“.

Selbst aus den weniger schönen Dingen zog Wilke entscheidende Erkenntnisse. Wildungen habe in der Deckung sehr aggressiv gespielt, „da haben einige von uns ganz schön auf die Finger bekommen“. Aber gerade das sei eine wichtige Erkenntnis, vor allem die jüngeren Spielerinnen konnten so einen ersten Schnupperkurs machen, was sie in der kommenden Zweitliga-Saison erwartet. Harte Arbeit ist da angesagt, und deshalb verabschiedete sich Wilke mit den Worten: „Jetzt dürfen alle ein wenig verschnaufen, dann werden im Trainingslager wieder höhere Umfänge gefahren.“