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BVB gastiert in Leverkusen

Personelle Sorgen: Ohne Defensivstützen ins Derby

Dortmund Wenn der BVB am Sonntag zum Westderby nach Leverkusen reist, wird Harma van Kreij den Schwarzgelben fehlen. Doch die Verletzung der Niederländerin ist weniger schlimm als befürchtet.

Personelle Sorgen: Ohne Defensivstützen ins Derby

Am Mittwochabend sah die Welt für Harma van Kreij schon wieder etwas freundlicher aus. Ihre Verletzung, van Kreij war am Samstag beim Spiel des BVB gegen Metzingen umgeknickt und hatte das Feld humpelnd verlassen müssen, stellte sich als weniger schlimm heraus als erwartet. Das vordere Außenband im linken Sprunggelenk sei „lediglich angerissen“, gab der Handball-Bundesligist nach eingehender Untersuchung bekannt. Von einem vorzeitigen Saison-Aus, das viele bereits befürchtet hatten, ist keine Rede mehr. Die 24 Jahre alte Niederländerin kann voraussichtlich schon in der kommenden Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Van Kreij fehlt gegen Leverkusen

„Im ersten Moment denkt man sich: Bitte nicht schon wieder“, schildert van Kreij die Gedanken, die ihr noch am Samstag durch den Kopf gingen. Bereits in der Hinserie war die Rückraumspielerin verletzungsbedingt für mehrere Wochen zum Zuschauen verdammt, Schäden am Syndesmoseband und am Sprunggelenk des rechten Fußes ließen kein Handballspielen zu. Als sie nun am Mittwoch die Diagnose erhalten habe, „war es, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. Ich war sofort wieder positiv gestimmt.“ Beim Auswärtsspiel gegen Bayer Leverkusen am Sonntag (16 Uhr) wird van Kreij zwar noch nicht mitwirken können, „aber ich fahre mit und werde das Team natürlich von der Bank aus unterstützen“.

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Ihre Trainerin hätte die zuletzt stark aufspielende Niederländerin lieber auf dem Feld gesehen. „Harmas Fehlen ist sehr ärgerlich, wir konnten ihren Ausfall schon gegen Metzingen nicht kompensieren“, sagt Ildiko Barna. Sie muss nun auf den Halbpositionen in der Abwehr nach neuen Lösungen suchen, da mit Virag Vaszari (Muskelfaserriss) eine weitere defensivstarke Spielerin fehlen wird. Als Alternativen stehen Mira Emberovics, Anne Müller und Alina Grijseels bereit. Im Mittelblock könnte Saskia Weisheitel neben Nadja Mansson vermehrt zum Einsatz kommen, und auch eine 5:1-Deckung schließt Barna nicht aus.

Barna erwartet „emotionales Derby“

Die Trainerin erwartet ein „emotionales Derby“ und ist davon überzeugt, dass die Partie in der Abwehr und auf der Torhüterposition (Clara Woltering gegen Katja Kramarczyk) entschieden wird. „Wenn wir Leverkusens Tempospiel unterbinden und Jenny Karolius am Kreis in den Griff bekommen, sehe ich gute Chancen für uns.“

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Für den BVB, mit 24:14 Punkten derzeit auf Tabellenplatz sechs und zwei Zähler hinter Rang drei, geht es in erster Linie darum, den Anschluss an die vorderen Plätze zu halten. „Wir wollen uns oben festbeißen“, sagt Barna, und van Kreij betont: „In der Liga ist alles so eng, da müssen wir gewinnen.“ Das gilt auf der anderen Seite allerdings auch für die Werkselfen (23:15 Punkte), wollen sie in dieser Saison, der vorerst letzten übrigens von Renate Wolf als Bayer-Trainerin, noch einmal oben angreifen.

Doppelfunktion mit hohem Aufwand verbunden

Wolf hat angekündigt, ihren Trainerjob an den Nagel zu hängen und nur noch als Geschäftsführerin bei Bayer arbeiten zu wollen. Die Doppelfunktion habe einen enormen Aufwand mit sich gebracht. „Ich brauche einfach mehr Zeit für mich“, so die Trainerin. Auch ihr Nachfolger steht bereits fest: Der Niederländer Robert Nijdam übernimmt zur neuen Saison. Für den BVB macht es die Aufgabe nicht einfacher, glaubt Barna. „Die Mannschaft wird Renate sicherlich einen tollen Abschied bereiten und sich auch schon dem neuen Trainer präsentieren wollen. Das kann zusätzliche Kräfte freisetzen.“

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