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Rückkehr in die alte Heimat

DORTMUND Für Svenja Spriestersbach ist es die Rückkehr in die alte Heimat – für die BVB-Handballerinnen eine unangenehme Pokal-Aufgabe. Am Samtsag (15.30 Uhr) tritt Dortmunds Zweitligist in der 3. Runde bei der SG RHC/PSV Rostock an.

Rückkehr in die alte Heimat

Irina Pusic ist wieder weitgehend fit.

Man kennt sich aus der Bundesliga: Noch im Jahr 2006 duellierten sich die beiden Klubs als Erstligisten (zuletzt mit zwei Dortmunder Siegen), dann aber ging es bergab für den einstigen PSV. Abstieg aus der 1. Liga, jetzt im Sommer ein nicht ganz unfreiwilliger Abstieg auch aus Liga zwei.

Jetzt führt der Ostsee-Klub die Regionalliga an, hat im Kader mit Torfrau Peggy Brandenberger aber nur noch eine aus einst ruhmreichen Zeiten. Brandenberger, damals eine gute Freundin von Dortmunds Spriestersbach, wird heute fehlen. Sie ist in Urlaub gefahren.

"Möglichst lange im Wettbewerb bleiben"

Rostock setzt auch aus der finanziellen Not heraus auf die Jugend. Die Nachwuchsarbeit des Klubs genießt einen sehr guten Ruf, was etliche Deutsche Meistertitel untermauern. All das darf den BVB, der erst um sieben mit dem Bus der BVB-Amateure aufbricht, nicht beeindrucken. „Wir wollen möglichst lange im Wettbewerb bleiben“, sagt Trainer Thomas Happe unmissverständlich. Und Svenja Spriestersbach weiß: „Die haben fast immer zehn schwache Anfangsminuten. Das wollen wir ausnutzen.“ Um erst gar nicht unnötige Spannung aufkommen zu lassen. Happe kann bis auf die verletzten Lütz, Suhr und Lickfeld den kompletten Kader aufbieten. Spriestersbach und Pusic, beide nach Verletzungen fast ohne Saisonvorbereitung, können die Gelegenheit nutzen, weiter an ihrem Rhythmus zu feilen. Wobei die Ex-Rostockerin Spriestersbach ihren schon gefundden zu haben scheint: „Die Verletzung ist abgehakt.“

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