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Spriestersbach: "Ich bin wieder voll da"

DORTMUND Von Enttäuschung keine Spur: Svenja Spriestersbach nahm die Nachricht ihrer Nicht-Nominierung für den deutschen 28er-Kader vor der WM in Frankreich gelassen.

Spriestersbach: "Ich bin wieder voll da"

Svenja Spriestersbach war zweitbeste BVB-Schützin mit fünf Toren.

Nein, eigentlich hatte sie das Thema schon vorher längst abgehakt. „Ich habe das Aufgebot erst gar nicht zur Kenntnis genommen. Es war doch klar, dass ich nicht für die Weltmeisterschaft in Frage komme, wenn ich in der 2. Liga spiele.“ Die 26-Jährige spricht über einige aktuelle Themen wie...

...die Nationalmannschaft: „Es ist zwar kein Gesetz, dass Zweitliga-Spielerinnen nicht mehr dazu gehören. Das hat man mir durch die Blume schon gesagt. Aber es ist doch klar, dass ich mich eine Klasse tiefer nicht wirklich zeigen kann. Das Spielniveau ist ja ein ganz anderes.“

...ihre weitere DHB-Karriere: „Darüber machen sich doch nur die wenigsten Gedanken. Entweder es passiert oder es passiert nicht. Für mich zählt zurzeit nur Borussia Dortmund.“

...die eigene Fitness: „Ich denke selbst, dass ich wieder voll da bin. Nach meiner Verletzung hat es einige Wochen gedauert, bis ich wieder in Form war, aber mittlerweile habe ich keine Probleme.“

...die Vorteile des BVB gegenüber der Zweitliga-Konkurrenz: „Unsere erste Welle mit Miranda Robben ist besser, wir machen mehr Tore als unsere Gegner über den Kreis. Und individuell sind wir ihnen auch meist einen Schritt voraus.“

...und die Nachteile: „Es brauchte schon eine Weile, bis sich die Mannschaft an die neue Umgebung gewöhnt hatte. Die Teams spielen ganz anders, die Schiedsrichter pfeifen anders. Ich denke dieser Prozess dauert noch an. Aber wir müssen immer in der Lage sein, dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen und den Ton anzugeben. Noch ist bei uns vieles etwas holprig.“

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