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Von außen ins Rampenlicht

DORTMUND Wenn der Abstieg aus der 1. Liga einen Funken Positives mit sich bringt, dann die Chance, dass sich die Nachwuchskräfte eine Klasse tiefer besser entwickeln können. So klang im Sommer zumindest der Tenor nach dem bitteren Gang von Borussia Dortmunds Handball-Frauen in die Zweitklassigkeit.

Von außen ins Rampenlicht

Hat viele Spielanteile: Steffi Glathe

Trainer Thomas Happe wollte nicht widersprechen. Er dachte dabei etwa an eine Marieke Köhler, Linda Barz, Christina Lickfeld – und auch an Steffi Glathe. Die zählt mit 24 Jahren zwar nicht mehr zur Teenie-Garde, stagnierte aufgrund zahlreicher Verletzungen – zum Beispiel an der Schulter – im vergangenen Jahr ein wenig. „Steffi bringt alles mit“, sagt Happe. Das bewies sie bereits mehrfach, ganz besonders aber am Samstag beim 34:22-Sieg gegen die BVG Berlin. Und das lag nicht nur daran, dass sie acht Tore warf. In der Deckung geht die Rechtshänderin ohnehin immer kompromisslos zu Werke.

Die vielen Anteile in dieser Spielzeit sind auch darin begründet, dass sie der großen Konkurrenzsituation im Rückraum aus dem Weg geht, da sie als Ersatzfrau auf der Linksaußen-Position gefragt ist.

Lütz pausiert noch

Weil Friederike Lütz noch immer pausieren muss (Happe erhofft sich ihre Rückkehr für den Pokal-Schlager gegen Erstligist VfL Oldenburg am 19. Dezember), rückte Miranda Robben auf die rechte Seite, Glathe nach links. Und dort fühlt sie sich pudelwohl. Happe möchte zwar nicht von einer Umschulung sprechen, weiß diese Alternative aber zu schätzen.

„Sie hat großes Sprungvermögen, bringt viel Dynamik und Geschwindigkeit ein.“ Eigenschaften, die sowohl außen als auch in der Mitte von Nöten sind. Arbeiten, das weiß auch ihr Coach, muss sie manchmal an der Präzision. Sie kann die Partien in der 2. Liga dazu weiterhin nutzen.

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