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Dortmund will Selbstvertrauen für den Endspurt

BVB empfängt Göppingen

Die Handballerinnen von Borussia Dortmund wollen gegen Göppingen neues Selbstvertrauen für die entscheidenden Saison-Wochen tanken. Ein Selbstläufer wird die Partie allerdings nicht.

Dortmund

, 12.04.2018
Dortmund will Selbstvertrauen für den Endspurt

Bei Borussia Dortmund haben sie in dieser Woche viel gesprochen. Vor allem mit- und nicht übereinander. Denn nach zuletzt zwei Niederlagen gegen Metzingen und in Leverkusen ist das Selbstvertrauen beim Handball-Bundesligisten zumindest angeknackst, zudem lassen die Personaldebatten innerhalb des Vereins die Mannschaft nicht völlig kalt.

Sportliches im Fokus

„Wir gehen in die entscheidende Phase dieser Saison, da spielt auch der Kopf eine gewichtige Rolle“, sagt Trainerin Ildiko Barna. Daher habe man vor dem Spiel am Samstag gegen Frisch Auf Göppingen (19.30 Uhr, Sporthalle Wellinghofen) „mehr Gespräche mit den Spielerinnen geführt“ als sonst. Das Sportliche soll wieder in den Fokus rücken, auch wenn das nicht immer ganz einfach ist, wie Barna gesteht. „Für mich sind es nur noch sechs Spiele als BVB-Trainerin, das ist eine ungewöhnliche Situation. Und auch die Spielerinnen wissen ja noch nicht genau, was sie künftig erwartet und wie der neue Trainer Norman Rentsch mit ihnen plant.“

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Für Barna und die Mannschaft geht nun erst einmal darum, die Saison so zu beenden, wie es sich Vorstand und Trainerin im Sommer 2017 vorgestellt haben: auf einem Platz unter den ersten Vier. Aktuell stehen die Schwarzgelben auf Rang sieben, ein Sieg gegen den Tabellen-Nachbarn Göppingen ist eigentlich Pflicht. „Zwei Punkte wären wahnsinnig wichtig“, sagt Barna. Nicht nur für die Tabelle, sondern auch für den Kopf. „Das Team ist nach den Niederlagen verunsichert, mit einem Sieg könnten wir dann mit neuem Selbstvertrauen in die letzten Partien gehen.“

Anspruchvolles Restprogramm

Das Restprogramm hat es dabei durchaus in sich. Der BVB reist noch nach Blomberg-Lippe, Oldenburg und Bietigheim, zu Hause erwartet Dortmund Neckarsulm und Thüringen. „In der Liga ist alles so dicht beieinander, zwischen Rang drei und sieben ist alles möglich“, hatte Andreas Bartels, 2. Vorsitzender, zuletzt erklärt, aber auch angemerkt: „Wenn wir Vierter werden wollen, dürfen wir uns Spiele wie gegen Metzingen oder jetzt Leverkusen eher nicht mehr erlauben.“ Auch nicht gegen Göppingen.

Dass die Partie alles andere als ein Selbstläufer wird, hat bereits das Hinspiel im Dezember gezeigt. 30:31 unterlag die Borussia damals, „das war eine große Enttäuschung“, sagt Barna. Der BVB hatte vor allem mit der offensiven und aggressiven 3-2-1-Deckung der Frisch-Auf-Frauen zu kämpfen. „Wir haben das in dieser Woche besprochen und entsprechend trainiert.“ Gut möglich, dass die spielstarken Alina Grijseels und Caroline Müller in der Offensive wieder vermehrt gemeinsam auf dem Parkett stehen werden. Sie sei optimistisch, dass „wir es diesmal besser lösen“, so die Ungarin, die auch vor der starken Offensive um Michaela Hrbkova und Maxime Struijs warnt.

BVB hofft auf Rückkehrer

„Wir müssen vor allen Dingen wieder unsere Stärken ins Spiel einbringen. Eine starke Abwehr stellen und daraus schnelle, einfache Tore erzielen“, erklärte Spielmacherin Grijseels im Gespräch mit „Handball World“. Der BVB hofft dabei auch auf die Rückkehr von Harma van Kreij (Bänderanriss) und Virag Vaszari (Muskelfaserriss). Bei beiden soll sich ein Einsatz erst kurz vor dem Spiel entscheiden. „Beide wären sehr wichtig für unsere Abwehr und würden auch die Offensive entlasten“, so Barna.