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Kramer und Barna verabschiedet - Platz vier greifbar

Große BVB-Emotionen in Wellinghofen

Große BVB-Emotionen in der Halle Wellinghofen: Nach dem überraschenden 38:31 gegen Meister Thüringer HC werden Ildiko Barna und Stella Kramer verabschiedet. Vor dem finalen Spieltag ist das internationale Geschäft wieder greifbar.

DORTMUND

, 12.05.2018
Kramer und Barna verabschiedet - Platz vier greifbar

Abschied mit Tränen: Stella Kramer. © Ludewig

Als sich die 500 Zuschauer in der Sporthalle Wellinghofen gut zwei Minuten vor Spielende von ihren Sitzen erhoben, um ihren BVB gebührend zu feiern, konnte das große Abschiednehmen bei den Bundesliga-Handballerinnen von Borussia Dortmunder beginnen. Der BVB hatte die Partie gegen den bereits feststehenden Deutschen Meister Thüringer HC zu diesem Zeitpunkt längst entschieden, neun Tore (37:28) betrug die Führung der Schwarzgelben. Am Ende stand ein deutlicher 38:31 (20:13)-Sieg der Borussinnen. Doch die herausragende Leistung im letzten Heimspiel der Saison geriet fast schon zur Nebensache.

„Ihr seid einfach geil“

Stella Kramer, die bereits während der Partie lautstark mit „Stella, Stella“-Rufen gefeiert wurde und fünf Treffer erzielte, machte sich nach der Schlusssirene mit Tränen im Gesicht und zittriger Stimme am Mikrofon auf den Weg zum Fanblock und verabschiedete sich nach neun Jahren BVB von den schwarzgelben Anhängern. „Es hat mir immer großen Spaß gemacht, hier zu spielen, ihr seid einfach geil“, rief die 29 Jahre alte Rechtsaußen, „und ich hätte gerne noch weiter hier gespielt.“ Kramer aber muss die Borussia verlassen, der Verein hat ihr keinen neuen Vertrag für die kommende Spielzeit angeboten. Zu den Gründen wollten sich auch am Samstagabend weder Vorstand noch Spielerin äußern.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Bundesliga, 25. Spieltag: BVB - Thüringer HC 38:31 (20:13)

12.05.2018
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Dortmund und dem Thüringer HC.
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Neben Kramer, Emilia Galinska, Irene Espinola Perez, Annamarie Ferenczi und Mandy Burrekers heißt es auch für Ildiko Barna Abschied nehmen von den eigenen Fans. „Heute ist alles genau so gekommen, wie ich es mir für dieses Spiel gewünscht habe“, sagte die Trainerin, die ebenfalls einen Sonderapplaus von den 500 Zuschauern erhielt und emotional aufgewühlt war. „Das ist schon nicht einfach, wenn man weiß, das es nach vier Jahren das letzte Spiel zu Hause ist“, sagte sie. Was Barna aber zufrieden und stolz machte, war die Art und Weise, mit der ihre Mannschaft den Deutschen Meister fast die gesamten 60 Minute über beherrschte.

Variables Angriffsspiel

Natürlich hatte Thüringen nach dem Titelgewinn vielleicht ein paar Prozent weniger abgerufen. Doch den Sieg allein daran festzumachen, würde den Schwarzgelben nicht gerecht werden. Egal ob über Außen, den Kreis oder aus dem Rückraum - das Angriffsspiel der Schwarzgelben war variabel wie wohl noch nie in dieser Saison. Rund 70 Prozent ihre Würfe trafen Harma van Kreij & Co. Dazu hielten sowohl Clara Woltering (50 Prozent) und Annamaria Ferenczi (etwa 40 Prozent) überragend. „Heute hat man gesehen, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt“, sagte Abteilungsvorstand Andreas Heiermann.

Dass der BVB nach der gleichzeitigen Niederlage der HSG Blomberg-Lippe in Leverkusen wieder auf Platz vier geklettert ist und damit vor dem letzten Saisonspiel in Bietigheim weiter Chancen aufs internationale Geschäft hat, wollte Heiermann nicht kommentieren. Ildiko Barna dagegen sagte: „Ich habe immer gesagt, dass die Entscheidung am letzten Spieltag fällt.“ Es wäre ein würdiger Abschied.

BVB: Woltering (2), Ferenczi - Kramer (5), Grijseels (2), Weisheitel, Müller C. (3), Müller A. (2), Espinola Perez (3), Stockschläder (5), van Kreij (6), Huber (4/2), Mansson (5), Emberovics, Bleckmann (1), Vaszari