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BVB-Frauen gegen Bad Wildungen

Weitere Misstöne vom ehemaligen Sportlichen Leiter

Dortmund Sportlich schwimmen die Bundesliga-Handballerinnen des BVB aktuell auf einer Erfolgswelle. Aus den vergangenen sechs Partien spielte das Team 11:1-Punkte ein und liegt als Fünfter nur noch einen Zähler hinter dem Tabellendritten TuS Metzingen. Trotzdem schweben vor der Heimpartie gegen Bad Wildungen weiter dunkle Wolken über Dortmund.

Weitere Misstöne vom ehemaligen Sportlichen Leiter

In der vergangenen Woche hatte Abteilungsleiter Andreas Heiermann verkündet, dass der bis 2019 laufende Vertrag mit Trainerin Ildiko Barna nicht verlängert wird. Der Verein würde ihr auch keine Steine in den Weg legen, wenn sie nach dieser Saison gehen würde. In Andre Fuhr (Blomberg-Lippe) soll eine Alternative bereitstehen.

DORTMUND Sechs Spiele in Serie haben Borussia Dortmunds Handballfrauen nun schon nicht mehr verloren und mit dem 23:18 (10:6) beim schon feststehenden Absteiger HC Rödertal sogar das fünfte in Serie gewonnen. Das Ergebnis aber gerät zur absoluten Nebensache.mehr...

Barna reagierte empört über das Vorpreschen des Abteilungsleiters. Sie warf ihm fehlende Empathie vor und kritisierte den Zeitpunkt der Veröffentlichung. In dem vorangegangen Vier-Augengespräch zwischen Heiermann und Barna, in dem der Handball-Chef der Ungarin die Pläne des Vereins mitgeteilt hatte, sollen beide Parteien Stillschweigen vereinbart haben. Heiermann begründete den anschließenden Alleingang damit, dass er eine „faire und transparente Informationspolitik“ wolle. Barna plante im Anschluss, eine Rechtsberatung in Anspruch zu nehmen und wollte nichts mehr zu dem Thema sagen.

"Heute fühle ich mich bestätigt"

Am Donnerstag wurde sie dann mit den Worten des ehemaligen Sportlichen Leiters des BVB, Jochen Busch (Foto), konfrontiert, der am Samstag mit seinem neuen Klub Bad Wildungen in Dortmund spielt. „Ich wollte ja im vergangenen Jahr, dass mit Ildiko Barna nicht verlängert wird. Der Vorstand entschied anders und ich bin gegangen. Heute fühle ich mich bestätigt“, sagt Busch, der rund 20 Jahre für den BVB gearbeitet hat. Barna antwortet ihm mit nur einem Satz: „Er soll sich um seine Angelegenheiten kümmern.“

Weitere Misstöne vom ehemaligen Sportlichen Leiter

Die Trainerin will jetzt nur noch über den sportlichen Teil sprechen, vermeidet das leidige Thema auch in der Kabine. „Wir müssen uns auf die Spiele konzentrieren, auf nichts anderes.“ Sie beschreibt den Tabellenneunten Bad Wildungen als gefährlichen Gegner (Samstag, 19.30 Uhr, Halle Wellinghofen, Am Lieberfeld 13), gegen den der BVB im Hinspiel trotz einer zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Führung nur remis spielte (27:27).

Wunsch vom Europapokal-Platz

Zuletzt trotzte Bad Wildungen auch Metzingen einen Punkt ab (29:29) und gewann als einziges Team der Liga gegen den souveränen Tabellenführer Thüringer HC (30:27). All diese Punkte sammelten die Hessinnen in eigener Halle.

„Wir spielen jetzt in unserer Halle und wollen unsere Serie fortsetzen. Wir werden auch die richtige Antwort auf deren offensive Deckung haben“, sagt sie. Ein Sieg soll also her, damit der Wunsch von einem Europapokal-Platz real wird die dunklen Wolken sich langsam verziehen und der Sport wieder im Mittelpunkt steht.

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