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„Wir können eine gute Rolle spielen“

DORTMUND Mit ihren 26 Jahren besetzt Svenja Spriestersbach bei Borussia Dortmunds Handballerinnen auch die Abteilung „Erfahrung“. Im Interview spricht die Rückraumspielerin über das Zweitliga-Jahr, die Chancen des BVB und ihre persönlichen Ziele.

„Wir können eine gute Rolle spielen“

Svenja Spriestersbach: Endlich wieder 1. Liga.

Schon sehr froh. Es war kein einfaches Jahr, die Gegner haben streckenweise sehr hart gespielt.

Nein, das stimmt schon. Am Anfang war ich verletzt, bin schwer reingekommen. Dann hatte ich das Problem, dass die Gegner oft 3-2-1 gedeckt haben. Da sind Gegenspielerinnen zehn, zwölf Meter rausgekommen, um mich aus dem Spiel zu nehmen.

Ich habe das nicht mal als so schlimm empfunden. Wir haben die Situation genutzt, um andere frei zu spielen. Das hat auch gut funktioniert. Nur mein Vater, der hat immer gemeckert. (lacht) Du stehst ja nur noch rum, hat er gesagt.

Ich kenne halt die Gegebenheiten hier. Und ich will auf dem Feld natürlich helfen. Unser Trainer verfolgt aber die Philosophie, dass die Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden muss. Wie sich das genau darstellen wird, wird erst die Saison zeigen. Dazu ist es jetzt noch zu früh.

: Ach, daran verschwende ich überhaupt keinen Gedanken. Ich habe nicht den Namen, so dass alle vor mir zittern. Ich muss zeigen, was ich kann. Dann kommt der Rest von allein. Oder eben auch nicht.

Ich denke schon, dass wir mit den Neuen Qualität hinzu gewonnen haben. Das Training ist sehr abwechslungsreich, wir arbeiten intensiv. Es macht sehr viel Spaß im Moment, im Verlauf einer Saison kann aber viel passieren. Ich denke, wir können eine gute Rolle spielen.

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