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Zweite Phase gehört der Offensive

DORTMUND Dieter Trippen hat die Trainingspause der BVB-Handballerinnen genutzt. Video-Studium der Tests, Ausarbeitung neuer Trainingspläne, Antrittsbesuch bei der BVB-Zweiten - Borussia Dortmunds neurer Trainer arbeitet weiter akribisch daran, dass Borussia Dortmund in vier Wochen bereit ist für die Herausforderung Handball-Bundesliga.

Zweite Phase gehört der Offensive

Gesine Paulus BVB-Frauen 25.10.08 Foto: Peter Ludewig

Nach sechs trainingsfreien Tagen, in denen die Spielerinnen individuell gearbeitet haben, in denen sie vor allem aber auch mal ausspannen durften, trifft sich der Kader am heutigen Samstag wieder. Es ist der Beginn der zweiten Phase der Vorbereitung.

In der wird sich der BVB Stück für Stück nach vorne arbeiten - und das im Wortsinne. Denn während bislang ausschließlich die Defensivarbeit im Mittelpunkt stand, wird Trippen der Mannschaft nun seine Philosophie von offensivem Handball zu vermitteln versuchen.

Lockerer Aufgalopp

Der Abstecher zum Hako-Cup nach Wuppertal am morgigen Sonntag ist aber in der Tat nicht mehr als ein solcher: "Es ist der lockere Aufgalopp", sagt Trippen. "So richtig ernst in den Tests wird es erst danach." In Wuppertal treffen die Dortmunder ab 10 Uhr auf die Zweitligisten HSC Magdeburg und Recklinghausen, am Spätnachmittag würden eventuell Halbfinale und Endspiel folgen. Gespielt wird jeweils 1 x 25 Minuten. Trippen hat sich noch nicht festgelegt, wie er die Belastungen verteilen wird, aber alle sollen und werden ihre Einsatzzeiten bekommen.

Ab Montag wird es dann noch einmal richtig hart: Trippen bittet bis zum Samstag, dem Tag der offiziellen Saisoneröffnung mit dem Spiel gegen den TV Beyeröhde (18 Uhr, Wellinghofen) insgesamt sieben Mal zum Training, das vor allem auch Neuzugang Carin Larsen nutzen muss. "Von ihr kann ich mir noch kein genaues Bild machen", gibt Trippen zu. Eingestreut werden dazu noch einige Ausdauereinheiten ohne Ball, so dass beinahe täglich zwei Mal Training angesetzt ist.

Larsen muss aufholen

Die Dänin Larsen, die beruflich bedingt erst seit einer Woche fest in Dortmund ist, hinkt dem Rest des Kaders um einiges hinterher und muss zunächst Rückstände aufarbeiten. "Da geht es weniger um konditionelle Defizite als vielmehr um Zusammenspiel und Spielverständnis allgemein", sagt Trippen. Punkte, in denen er dem Rest des Kaders schon einen guten Grundstock attestiert.

Bislang ist der BVB in dieser Vorbereitung vom Verletzungspech verschont geblieben. Auch Torfrau Inge Roeloffs, die sich vor dem Test gegen Lintfort den Knöchel verstaucht hatte, soll ab heute wieder normal trainieren. Es läuft beinahe zu perfekt bislang.

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