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Antonio da Silva offiziell Borusse

Vertrag bis Saisonende

Für Antonio da Silva (32) hat die ungewisse Zeit ein Ende. Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund nahm den in Rio de Janeiro geborenen Mittelfeldspieler am Montag bis zum Ende der laufenden Saison unter Vertrag.

von Von Sascha Fligge

, 31.08.2010
Antonio da Silva offiziell Borusse

Antonio da Silva wird in Dortmund der Ersatzmann für »Sechser« Nuri Sahin.

In den vergangenen zwei Monaten hatte sich Instinktfußballer da Silva (141 Bundesligaspiele/13 Tore) beim BVB fitgehalten. Jürgen Klopp (43), der den Profi schon beim FSV Mainz 05 trainiert hatte, setzte ihn sogar in einigen Testpartien ein. Da Silva überzeugte, zeigte große Spielintelligenz.

Beim BVB ist der Deutsche Meister von 2007 (mit Stuttgart) als Ersatz für den kreativen defensiven Mittelfeldmann Nuri Sahin (21) vorgesehen. Dass Dortmund auf dieser Position handelt und ein Gehalt von circa 500 000 Euro in da Silva investiert, darf als Misstrauensvotum gegen Markus Feulner (28) gewertet werden. Der im Sommer 2009 verpflichtete Ex-Münchner ist seit gestern „Sechser“ Nummer 5 im Kader. Feulner („Der Trainer baut auf mich“) verbrachte seit seinem Wechsel auf neun Einsätze verteilte 142 Liga-Minuten im BVB-Trikot. Er wurde stets entweder ein- oder ausgewechselt.

Aktuell befindet sich Dortmund noch leicht über dem Lizenzspieler-Etatansatz in Höhe von 35 Millionen Euro – allerdings lotet der Klub die Möglichkeit eines Wechsels von Stürmer Dimitar Rangelov (27) ins Ausland (Maccabi Tel Aviv ?) aus. Undurchsichtig ist die Verhandlungslage mit Hannover 96 über eine Ausleihe von Tamas Hajnal (29). Die Niedersachsen wollen, dass sich Schwarzgelb weiterhin am Gehalt des Regisseurs beteiligt. 96-Klubboss Martin Kind (66) betont: „Wir hoffen, dass der BVB sich noch bewegt.“ Borussias KGaA-Boss Watzke (51) wiegelt jedoch ab: „Wir müssen niemanden mehr abgeben. Dann bleibt Tamas eben hier!“ Alles nur ein Pokerspiel? Jedenfalls kommt auf BVB-Sportdirektor Michael Zorc (48) nach eigener Aussage „bis Dienstagabend viel Arbeit zu“

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