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Aubameyang im Fokus - Wichtige Saison für Pulisic

Die BVB-Offensive im Check

Was die eigene Offensive angeht, durfte sich Borussia Dortmund wie im Schlaraffenland wähnen. Gute Angreifer im Überfluss, nahezu unendlich viele Optionen und riesiges spielerisches Potenzial. Zu Beginn der Saison aber hat sich reichlich Wasser in den exzellenten Wein gemischt. Die BVB-Offensive im Check:

DORTMUND

, 17.08.2017
Aubameyang im Fokus - Wichtige Saison für Pulisic

Auf ihn fokussiert sich alles: Pierre-Emerick Aubameyang ist im BVB-Angriff nicht zu ersetzen.

Pierre-Emerick Aubameyang: Auch wenn die unverhohlene Aufforderung an den AC Mailand, endlich aufzuwachen und Borussia Dortmund ein Angebot zu unterbreiten, in Aubameyangs Live-Video bei Instagram nur ein Spaß gewesen sein sollte - in Dortmund wird das niemand lustig gefunden haben. Nur wenige Wochen, nachdem der BVB ihm die Tür für einen Wechsel verschloss und die Schlüssel in den Phoenix-See warf, deutete der Gabuner an, nach wie vor Abwanderungsgedanken zu haben.

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Dabei kann der BVB auf Aubameyang nicht verzichten. Sieben Treffer erzielte er in der Vorbereitung (inklusive Pokal), 40 waren es in allen Pflichtspielen der Vorsaison. Ersatz gibt es nur auf dem Papier: Aubameyangs Abschlussqualitäten bringen weder Andre Schürrle noch Mario Götze, die beide die "9" spielen könnten, auf den Rasen. Was Mut macht: Bislang macht es nicht den Eindruck, dass sein Fernweh seine Leistung trübt.

Christian Pulisic: Mit seinem Biss und Durchsetzungsvermögen sollte er auch angesichts der verletzten Konkurrenten ein Stammspieler sein. Sein großes Talent blitzt immer wieder auf, in dieser Saison muss er es auch auf Strecke konstant auf dem Platz bekommen. In der vergangenen Saison stand er oft im Schatten Dembeles, daher wird diese Saison besonders wichtig für den US-Amerikaner.

Maximilian Philipp: Er hat in Freiburg bewiesen, dass er weiß, wo das Tor steht. Auch deshalb hat der BVB nach dem langen Ausfall von Marco Reus viel Geld für ihn in die Hand genommen. Gute Ansätze im Pokal, aber Philipp hat unverkennbar noch Rückstand nach seinem verlängerten Urlaub. Auch der Eingewöhnungsprozess an die neue Umgebung und Spielweise ist noch nicht abgeschlossen.

Marco Reus: Genauso unersetzbar wie Aubameyang, sein Ausfall bis zur Rückrunde ist daher ein herber Verlust. Was Hoffnung gibt: Reus hat nach seinen vielen Verletzungen immer sehr schnell wieder zu einer guten Form gefunden. Mit seinem Tempo und seiner Dribbelstärke könnte er in der Rückrunde schnell wieder wichtig werden.

Andre Schürrle: Ihm klebt das Pech an den Stiefeln. Immer wieder gesundheitliche Rückschläge lassen seinen Wert für den BVB nur sehr schwer erkennen. Klar ist: Er hat in seinem ersten Jahr die Erwartungen nicht erfüllt, der Start ins zweite verläuft schon wieder nicht optimal. Fehlte in den wichtigen Einheiten in der Schweiz und muss jetzt wieder vier Wochen pausieren. Bei Schürrle ist der Wurm drin, so bleibt er keine Hilfe.

Ousmane Dembele: Hat viel Kredit verspielt, und noch ist ja gar nicht klar, ob er weiter Schwarzgelb tragen wird. Mit einem Kniefall, einer ehrlichen Entschuldigung und der Motivation seiner ersten BVB-Saison könnte er vielleicht noch ein wichtiges Element der Offensive werden. Daran glauben mag momentan niemand so richtig. Seine fußballerischen Qualitäten allerdings würden Dortmund extrem fehlen.

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Emre Mor: Schon mit einem Bein in Mailand, doch der Wechsel ist vorerst geplatzt. Dass seine Situation durch die Verletzung von Schürrle neu bewertet wird, ist eher unwahrscheinlich, noch aber ist er Spieler des BVB. Talent ist da, den Beweis, sich dem höheren taktischen Niveau anpassen zu können und eigene Interessen auf dem Feld hinter das Gemeinwohl zurück zustellen, aber blieb er schuldig.

Alexander Isak: Sein Alter gibt die Antwort auf die Frage, warum er sich so schwer tut. Isak wird erst Ende September 18, ihm fehlt noch sehr viel, um eine echte Alternative für Aubameyang zu sein. Vor allem Durchsetzungsstärke, das bewies exemplarisch der Test gegen Bergamo. Dass er vor dem Tor Qualitäten hat, zeigte sein Auftritt beim Test in Erfurt, als er gleich vier Mal traf.

Jacob Bruun Larsen: Konnte sich in der Vorbereitung noch gar nicht zeigen, weil er immer noch an den Folgen eines Ermüdungsbruchs laborierte. Braucht Zeit.

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