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BVB-Boss Watzke dementiert nahende Einigung

Poker um Dembele

Kommt Bewegung in die "Causa Dembele"? Pep Segura, Sportdirektor des FC Barcelona, bestätigte im Anschluss an das Supercup-Spiel gegen Real Madrid (0:2) gegenüber "TV3", dass man zuversichtlich sei, den Transfer von Ousmane Dembele in Kürze abschließen zu können. Das sieht BVB-Boss Hans-Joachim Watzke allerdings ganz anders.

DORTMUND

, 17.08.2017
BVB-Boss Watzke dementiert nahende Einigung

Der Poker um Ousmane Dembele scheint in die entscheidende Phase zu gehen.

"Wir befinden uns ins Verhandlungen, wissen aber noch nicht, wann sie abgeschlossen sein werden", sagte Segura. "Ich hoffe, dass beide Spieler in der kommenden Saison das Trikot des FC Barcelona tragen." Nach dem Wechsel von Neymar zu Paris St. Germain für die Rekordablöse in Höhe von 222 Millionen Euro suchen die Spanier dringend Ersatz. Neben Dembele im Fokus: Liverpools Philippe Coutinho. Die Transferperiode endet am 31. August.

Schwierige Verhandlungen

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke dementierte via "Kicker": "Was er erzählt, kann ich mir nicht erklären. Und wenn, dann höchstens dadurch, dass Real Madrid seine Mannschaft in den Supercup-Spielen schwindelig gespielt hat. Barcelona ist dem Wunsch, Dembeles Transfer zu realisieren, bisher keinen Millimeter näher gekommen."

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Man sieht: Die Verhandlungen gestalten sich äußerst schwierig. Während der FC Liverpool Coutinho zuletzt für unverkäuflich erklärt hatte, gab es zwischen den Spaniern und dem BVB zumindest erste Verhandlungen - die Dortmunder haben das erste Angebot für Ousmane Dembele, welches unter 100 Millionen Euro lag, allerdings umgehend abgelehnt.

Toljan im Anflug

Dembele war am vergangenen Donnerstag dem Training unentschduldigt ferngeblieben und ist seither suspendiert. Der Verein hat weiterhin keinen Kontakt zum Spieler. Ähnlich sieht es bei Philippe Coutinho aus. Der Brasilianer stand in dieser Saison noch nicht für die "Reds" auf dem Platz - offiziell fehlt er aufgrund von Rückenproblemen.

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Geht der Dembele-Deal bis Ende August über die Bühne, wird der BVB einen Teil des Geldes mit großer Wahrscheinlichkeit reinvestieren. Die Verhandlungen mit Hoffenheims Jeremy Toljan stehen nach Informationen dieser Redaktion kurz vor dem Abschluss, ein weiterer Transfer wäre wahrscheinlich.

"Ousmane hat sich keinen Gefallen getan"

Unterdessen hat BVB-Abwehrboss Sokratis scharfe Kritik an Dembeles Verhalten geübt: "Ousmane hat sich keinen Gefallen getan, in einen Streik zu treten. Er sollte nicht vergessen, dass er noch einen langen Vertrag in Dortmund hat", sagte der 29-Jährige dem "Kicker". Dembele müsse begreifen, "dass kein Spieler größer als die Mannschaft ist. Jeder muss kapieren, dass er für die Mannschaft zu arbeiten und sich einzuordnen hat. Das gilt auch für Ousmane. Er kann nicht einfach machen, was er will, und sollte sich ein Beispiel an Pierre-Emerick Aubameyang nehmen."