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BVB-Busfahrer Udo Rottke hofft auf Einigung

Arbeitsgericht

DORTMUND Im Streit um die Kündigung von BVB-Busfahrer Udo Rottke hält sich Borussia Dortmund vorerst bedeckt. Damit ist weiter unklar, ob der 55-Jährige seinen Job als Fahrer der Profimannschaft zurück bekommt.

von Von Jörn Hartwich

, 03.08.2010
BVB-Busfahrer Udo Rottke hofft auf Einigung

Udo Rottke (r.) im Saal neben seinem Anwalt Wolfgang Pinkepank.

Rottke war zwei Wochen nach Saisonende gekündigt worden. Eine schriftliche Begründung gab es bis gestern nicht. Im Prozess vor dem Arbeitsgericht hatte BVB-Anwalt Lars Thiesen lediglich pauschale Vorwürfe erhoben. Dabei war von bedenklichen Fahrmanövern, Irrfahrten und mangelndem Teamgeist die Rede. Das Gericht hatte Borussia daraufhin drei Wochen Zeit gegeben, die Anschuldigungen detailliert aufzuführen. Diese Frist läuft in der zweiten Augusthälfte aus.

Anschließend hat Rottkes Anwalt Wolfgang Pinkepank Gelegenheit zur Stellungnahme. Außergerichtliche Gespräche – wie vereinbart - hat es bislang noch nicht gegeben. Die Anwälte hatten sich zwar nach Prozessende kurz in der Gerichtskantine zusammengesetzt – Ergebnisse wurden dabei aber nicht vereinbart. Das Gericht hatte bereits durchblicken lassen, dass die Kündigung wegen fehlender Abmahnung möglicherweise nicht halten wird. Rottke und Pinkepank hoffen trotzdem weiter auf eine gütliche Einigung. Mit Blick auf das Arbeitsklima sagte der Anwalt: „Ein Urteil ist nicht immer ein Gewinn.“ 

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