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BVB-Gegner hat nur ein Heimspielsystem

DORTMUND Ein Niederländer geht, ein Niederländer kommt. Die Nationalität auf der Trainerbank des Hamburger SV hat sich nicht geändert – dafür aber das Spielsystem.

BVB-Gegner hat nur ein Heimspielsystem

Martin Jol ist ein Verfechter des Offensiv-Fußballs.

In den vergangenen Jahren war die Ausrichtung unter Coach Huub Stevens klar abgesteckt: Die Null muss stehen. Neu-Trainer Martin Jol dagegen ist Verfechter des Offensivfußballs. Die neue Taktik macht sich derzeit in der Tabelle noch nicht bemerkbar. Zum gleichen Zeitpunkt der Vorsaison hatte der HSV drei Punkte mehr auf dem Konto (23). Und das Überraschende: Unter Stevens fiel auch eine höhere Anzahl an Treffern nach den ersten elf Spieltagen. Damals standen 19 Tore auf der Habenseite. Aktuell hat die HSV-Offensive für 17 Torjubel gesorgt. Und der signifikanteste Vergleichswert ist die Anzahl der Gegentreffern. Die Stevens-Taktik hatte neun Einschüsse der Kontrahenten zur Folge, die von Jol schon 18.

Das Hamburger Publikum trotzt aber diesen Statistiken, in der HSH Nordbank-Arena trumpft der Tabellenfünfte nämlich bisher groß auf: Fünf Spiele, 13 Punkte, 9:4 Tore. Nur gegen Schalke musste sich die Mannschaft mit einem 1:1 zufrieden geben. Und in den Partien ist die neue Handschrift von Jol klar zu erkennen. Der Niederländer bevorzugt ein 4-4-2-System, das breit ausgelegt ist. Neben den Spitzen Paolo Guerrero und Mladen Petric wirbeln über die Außen mit Ivica Olic und Piotr Trochowski zwei weitere Akteure, die ihre Stärken eindeutig im Offensivspiel haben. Für die Absicherung sorgt die Doppelsechs David Jarolim und Alex Silva. Beide Akteure müssen viele Lücken im Mittelfeld schließen und betreiben ein sehr laufintensives Spiel, das sich bei dieser offensiven Ausrichtung nicht vermeiden lässt.

In den Auswärtspartien fluppt die Umsetzung der neuen Spielausrichtung nicht. Gleich dreimal musste sich der HSV auf gegnerischen Plätzen mit 0:3 geschlagen geben. Zuletzt in Hannover und Hoffenheim. Bei den Begegnungen machte sich das fehlende Defensivverhalten von Olic und Trochowski deutlich bemerkbar. Unter Stevens spielte auf der rechten Halbposition oft der Ex-Borusse Guy Demel, der für eine weitere Absicherung sorgte. Letztendlich kam der vierte Tabellenrang 2008 heraus. Jol hat noch 23 Spieltage Zeit, diese Ergebnis zu verbessern.

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