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BVB II: Alexander Frei feiert Comeback mit zwei Toren

DORTMUND Gut, dass er gespielt hat, noch besser ist, dass er zwei Tore erzielte – Borussia Dortmunds Bundesliga-Profi Alexander Frei feierte nach monatelanger Verletzungspause ein überaus erfolgreiches Comeback beim 3:2 (1:1)-Erfolg des BVB-Regionalliga-Teams gegen Borussia Mönchengladbach II.

von Von Harald Gehring

, 30.08.2008
BVB II: Alexander Frei feiert Comeback mit zwei Toren

Alexander Frei traf zwei Mal für die BVB-Talente.

„Zwei Tore geschossen und eins mit vorbereitet, das ist schon ideal“, sagte Frei, der am Samstag im Stadion Rote Erde vor 506 Zuschauern das Talente-Team im Alleingang zum Dreier führte und damit den Sprung an die Tabellenspitze der Regionalliga West ermöglichte. Die Klasse eines Tabellenführers wussten Freis Mannschaftskameraden allerdings im Spiel gegen den rheinischen Namensvetter nur allzu selten nachzuweisen.

Oft wirkte der BVB seltsam lethargisch, ließ den nötigen Biss im Zweikampf vermissen. Schon nach neun Minuten das Gladbacher 1:0 durch Schlösser, den Fabian Buttgereit nicht attackierte.

Aber die mangehafte Defensivarbeit begann bereits im Mittelfeld, wo Daniel Gordon wieder einen seiner schwächeren Tage erwischt hatte. Keseroglus 30-Meter-Schüsse (17., Latte, 26., knapp vorbei) ließen den BVB erzittern, der fahrig kein Aufbauspiel organisieren konnte.   Zum Glück gab es Alex Frei, der mit seinem Pass Uwe Hünemeier auf die Reise schickte, ehe Damir Vrancic im Nachschuss zum 1:1 traf (35.) – ein eher schmeichelhafter Ausgleich, zumal der BVB nur noch eine weitere Chance durch Christopher Kullmann (43.) vorzuweisen hatte.

Und auch nach der Pause musste es der Schweizer Nationalspieler für die Talente richten. Erst ein sehenswerter Heber zum 2:1 (50.), dann nach starker Vorarbeit von Yasin Öztekin das erlösende 3:2 (81.) per Flachschuss ins lange Eck, dazwischen das 2:2 durch Keseroglu – natürlich mit einem Schuss aus knapp 30 Metern (64.). „Es war ein glücklicher Sieg, die individuelle Klasse von Alexander Frei brachte die Wende zu unseren Gunsten“, bekannte BVB-Theo Schneider, der bis zum Schlusspfiff schwitzte und bei einem weiteren Gladbacher Lattentreffer (90.) nach Luft rang.

Borussias Problemfelder im Tor und auf der linken Abwehrseite warten auf Lösungen. So kommt dem BVB der nächste spielfreie Samstag sehr gelegen, zumal Kullmann mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausgewechselt wurde – eine Pause tut not.   

: Beer - Hillenbrand (78. Omerbegovic), Koch, Hünemeier, Buttgereit (35. Oscislawski) - Hille, Vrancic, Gordon, Öztekin - Frei, Kullmann (46. Tyrala)

: 0:1 (9.) Schlösser, 1:1 Vrancic (35.), 2:1 Frei (50.), 2:2 Keseroglu (64.), 3:2 Frei (81.)

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