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BVB-II-Kapitän Hornschuh über seinen Abschied

"Als Absteiger gehe ich nicht"

15 Jahre lang schnürte Marc Hornschuh – mit einer halbjährigen Unterbrechung – die Fußballschuhe für Borussia Dortmund. Im Sommer wagt der BVB-II-Kapitän jedoch einen Neuanfang beim Zweitligisten FSV Frankfurt. BVB-Reporter Matthias Dersch sprach mit dem 24-Jährigen über seinen Wechsel.

DORTMUND

, 26.03.2015
BVB-II-Kapitän Hornschuh über seinen Abschied

Bereit für den großen Schritt: BVB-II-Kapitän Marc Hornschuh wagt einen zweiten Anlauf in der zweiten Liga. Der 24-jährige Innenverteidiger wechselt zur kommenden Saison zum FSV Frankfurt.

Herr Hornschuh, Sie zieht es im Sommer zum FSV Frankfurt. Wie kam der Wechsel zum Zweitligisten zustande? Marc Hornschuh: Der FSV hatte sich schon im Winter bei mir gemeldet. Im Trainingslager habe ich mich damals mit ihrem Chef-Scout Olaf Marschall getroffen. Es waren gute Gespräche – auch später mit ihrem Sport-Geschäftsführer Uwe Stöver und Trainer Benno Möhlmann. Von daher war mir schnell klar, dass ich die Aufgabe wahrnehmen möchte.

Sie haben im Januar 2012 schon einmal den Sprung in die zweite Liga gewagt, kamen in Ingolstadt aber über zwei Einsätze in einem halben Jahr nicht hinaus und sind dann wieder nach Dortmund zurückgekehrt. Was macht Sie optimistisch, dass es diesmal besser für Sie läuft? Ich werde im Sommer eine komplette Vorbereitung mit der neuen Mannschaft bestreiten können. Das war damals anders, da kam ich eine Woche vor dem Rückrundenstart zum Team. Und ich war 2012 ja auch nur ausgeliehen, jetzt wechsele ich fest den Verein. Ich bin bereit für diese Herausforderung.

In Marc-André Kruska und Sören Pirson stehen aktuell zwei Ex-Borussen in Frankfurt unter Vertrag. Haben Sie schon den Kontakt zu den beiden gesucht? Beide sind zwar schon vor meiner Zeit aus Dortmund weggegangen, aber über Marco Stiepermann, mit dem wir beide zusammengespielt haben, kenne ich Marc-André Kruska bereits ein bisschen. Wir bauen gerade intensiveren Kontakt auf, er möchte mir bei der Wohnungssuche helfen.

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Sie waren 15 Jahre beim BVB, da möchte man sich bestimmt nicht als Absteiger verabschieden … Nein, das will man nicht. Mein großes Ziel ist es, mit dem BVB II den Klassenerhalt zu schaffen. Das wird eine sehr schwierige Aufgabe, aber als Absteiger möchte ich ganz sicher nicht aus Dortmund weggehen.

Sind Sie froh, dass Ihr Wechsel so früh unter Dach und Fach ist und Sie sich jetzt komplett auf den Abstiegskampf konzentrieren können? Ja, ich bin sehr erleichtert darüber, dass alles in trockenen Tüchern ist. Ich denke auch nicht, dass man mir jetzt unterstellen wird, ich würde nicht mehr alles geben. Dafür kennt man mich in Dortmund zu gut. Ich werde alles raushauen, was ich habe, damit wir den Klassenerhalt doch noch schaffen.

Haben Sie denn den Schock der 1:4-Niederlage am vergangenen Wochen gegen Duisburg inzwischen verdaut? Das war nicht leicht, aber mittlerweile habe ich es abgehakt. Wir haben eigentlich ein gutes Spiel gemacht, auch wenn man das angesichts des Ergebnisses nur schwer glauben kann. Umso bitterer war die deutliche Niederlage. Vielleicht hilft uns jetzt die Länderspielpause, noch einmal Kraft zu tanken und uns dann voll auf das nächste Spiel bei den Stuttgarter Kickers zu konzentrieren.

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