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Fünf Tage Teambuilding

BVB II-Team ist auf der Insel gereift

DORTMUND Als David Wagner am Mittwochmorgen nach einer fünftägigen Teambuilding-Maßnahme aus Schweden in die Zivilisation zurückkehrte, war er hörbar erleichtert. Nein, Spaß sei etwas anderes, sagte der BVB-II-Trainer. „Was Spaß macht, will man auch zweimal machen, doch das brauche ich nicht noch mal.“

BVB II-Team ist auf der Insel gereift

Das Team von David Wagner ist nach Skandinavien gereist, um den Zusammenhalt in der Mannschaft zu stärken.

Dennoch zeigte sich der Fußball-Lehrer mit dem Ergebnis der Maßnahme zufrieden. „Der Zweck dieses Aufenthalts wurde hundertprozentig erfüllt“, resümierte Wagner nach der Reise nach Skandinavien, die das Team für die kommende Spielzeit in der 3. Liga zusammenschweißen sollte.

Nach der Ankunft in Schweden wurden Verpflegung, Zelte und Schlafsäcke in Kanus verpackt. Anschließend wurde ein Tag lang bis zu einer Insel gepaddelt. Menschenleer und etwa so groß wie zwei Fußballfelder. Handys und andere Kommunikationsmittel waren tabu, so dass die Truppe beispielsweise erst nach der Rückkehr vom Viertelfinaleinzug der DFB-Elf bei der EM erfuhr. Stattdessen standen fischen, Wasser aus dem See holen und Biwak aufbauen auf dem Programm. Abläufe, die sich an jedem Tag auf einer anderen Insel wiederholten.

BVB II in Schweden

Das Team von David Wagner ist nach Skandinavien gereist, um den Zusammenhalt in der Mannschaft zu stärken.
Das Team sitzt im Camp zusammen.
BVB II-Trainer David Wagner gönnt sich eine Pause.
Die Zweitvertretung von Borussia Dortmund bei der Teambuilding-Maßnahme in Schweden.
Sonnenuntergang in Schweden.

„In einer solchen Situation kannst du dich entweder mit dir selbst beschäftigen oder mit den anderen Gruppenmitgliedern. Da es mit dir selbst langweilig wird, kommunizierst du mit anderen und lernst dein Gegenüber besser kennen“, erläutert David Wagner den Sinn des Unternehmens. Das Ganze sei unter kärglichen Bedingungen nicht immer eine erfreuliche Geschichte gewesen, sagt Wagner, „es war eine außerordentliche Herausforderung für alle, doch die Jungs haben es hervorragend gemeistert.“

Zwar seien Konstantin Möllering und Mustafa Amini, der sich Fußball in Deutschland und den BVB sicher etwas anders vorgestellt hätte, zwischendurch mal blass geworden, „aber auch sie haben jetzt wieder Farbe“, sagt ihr Trainer, der sich freut, dass alle das Abenteuer gesund überstanden haben. Am Donnerstag hat er seinen Spielern erst einmal frei gegeben. Freitag und Samstag stehen jeweils zwei Trainingseinheiten auf dem Programm. Dann, so hofft Wagner, würden wohl auch Rekonvaleszent Florian Hübner und der unter einer Lebensmittelvergiftung leidende Ensar Baykan wieder dabei sein. Am Sonntag wird vormittags trainiert, am Nachmittag steht das erste Testspiel in Alstedde auf dem Programm, bevor es am Montag ins Trainingslager nach Polen geht.

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