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BVB II reist mit kleiner Besetzung nach Köln

Standortbestimmung am Rhein

DORTMUND Carsten Cullmann wird einfach nicht müde. Seit 1996 spielt der mittlerweile 34-Jährige nun schon für den 1. FC Köln. Am Samstag (14 Uhr) startet er in seine 15. Saison bei den Geißböcken – als Routinier der Kölner Zweitvertretung. Doch nicht nur der „Oldie“ könnte dem BVB Probleme bereiten.

von Von Matthias Dersch

, 06.08.2010
BVB II reist mit kleiner Besetzung nach Köln

Will in Köln für den BVB treffen: Christopher Kullmann (l.).

„Der FC zählt seit Jahren zu den Mannschaften, die sich im oberen Drittel der Liga aufhalten“, sagt BVB II-Trainer Theo Schneider über den Auftaktgegner des Abenteuers Regionalliga: „Neben Cullmann verfügen sie mit Michael Niedrig auch noch über eine zweite erfahrene Stütze. Dazu bringen sie immer wieder starke Talente aus ihrer Jugend hervor.“

Der 49-Jährige kennt den Gegner gut. In der Vorsaison beobachtete man den „FC“ regelmäßig, weil man sich ein Bild des späteren Dortmunder Leihspielers Lukas Nottbeck machen wollte. Große Überraschungen werden Schneider und seine Borussen daher nicht erwarten – zumindest nicht, was den Gegner betrifft. Denn wie sich der BVB in der neuen Saison schlägt, darüber kann auch Schneider derzeit noch keine zuverlässige Aussage treffen. „Bei uns gibt es viele unbekannte Faktoren: Wie schlagen sich die jungen Spieler? Wie präsentieren sich die Neuen? Welche Leistung rufen die ab, die im letzten Jahr nicht so zum Zuge kamen?“, sagt Schneider, und hat dabei vor allem Stürmer Christopher Kullmann und Defensivspezialist Christian Eggert im Kopf.

Beide zählen neben Neuzugang Sevdail Selmani (21) und dem derzeit verletzten Jörn Neumeister (23) zu den Korsettstanden des Teams, die die vielen jungen Spieler des BVB stützen sollen – obwohl sie selbst erst 23 (Kullmann) bzw. 24 Jahre (Eggert) alt sind. Noch konkreter indes sind Schneiders Aufstellungssorgen für das Spiel: Mit nur 15 einsatzfähigen Spielern reist der BVB-Tross in die Domstadt. „Mehr stehen uns aufgrund des Testspiels der Profis in Bielefeld leider nicht zur Verfügung“, sagt Schneider: „Doch mit diesem kleinen Kader haben wir in der gesamten Vorbereitung intensiv gearbeitet. Deshalb ist das nicht so dramatisch.“ Eventuell kann der Kader sogar noch um eine Stelle ergänzt werden: Lasse Sobiech könnte nach seiner Wadenquetschung noch als Notstopfen auf die Bank rücken – Dies gilt aber nur, wenn Mannschafts-Arzt Dr. Markus Braun kurzfristig sein Einverständnis erklärt.

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