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BVB-Königstransfer: Wollen wieder das Dortmund-Gefühl

Sebastian Kehl

Sebastian Kehl startet beim BVB als Leiter der Lizenzspielerabteilung - und will das Dortmund-Gefühl zurückholen. Dafür sind grundlegende Änderungen notwendig.

DORTMUND

, 03.07.2018
BVB-Königstransfer: Wollen wieder das Dortmund-Gefühl

Sebastian Kehl sagt: „Wir wollen eine Leistungskultur entwickeln und das Verhältnis mit den Fans wieder auf eine gesunde Ebene heben.“ © Kirchner/Inderlied

Drei Jahre nach seinem emotionalen Abschied vom Profifußball ist Sebastian Kehl zurück bei Borussia Dortmund. Der BVB stellte den Ex-Kapitän am Dienstag nun auch offiziell als neuen „Leiter der Lizenzspieler-Abteilung“ vor. Eine Position, die eigens für ihn geschaffen wurde. Die Erwartungen an Kehl sind hoch.

„Königstransfer dieses Sommers“

Der neue Mann, der bei Borussia Dortmund bestens bekannt ist, kommt mit einem leichten Grinsen in den Raum. Sebastian Kehl wirkt zufrieden, er wirkt auch ein bisschen stolz. Er hat 13 Jahre beim BVB gespielt, er war Kapitän der Meistermannschaften 2011 und 2012. Kehl hatte eine schillernde Karriere im Dortmunder Trikot, trotz einiger großer Verletzungen, die zu diesen Jahren ebenfalls dazugehörten.

Jetzt ist Kehl wieder da, er bekleidet eine Position, die er als „Bindeglied zwischen Management und Mannschaft beschreibt.“ Sportdirektor Michael Zorc, dem Kehl direkt zuarbeiten wird, beschreibt die Verpflichtung des 38-Jährigen als „Königstransfer dieses Sommers“. Das allein zeigt die riesigen Erwartungen, die mit seiner Person verknüpft sind.

Die Disziplin steht im Mittelpunkt

„Disziplin“ ist ein Begriff, den Sebastian Kehl in der halbstündgen Pressekonferenz im Stadion gleich mehrfach verwendet. Er spricht von der „professionellen Berufsauffassung“, die von den Spielern erwartet werde, „es gibt Regeln, an die man sich halten muss.“ Einige Regeln will er neu aufstellen, welche das sind, bleibt ein Geheimnis. Klar wird: Am Trainingsgelände wird sich einiges verändern. Kehl soll frischen Wind ins Team hineinbringen und auf die Einhaltung von Werten achten. „Respekt und Bodenständigkeit, das gehört mit dazu“, sagt er. „Die Spieler müssen die Bereitschaft mitbringen, eine Leistungskultur zu entwickeln.“

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Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park

03.07.2018
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Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
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Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner
Offizielle Vorstellung von Sebastian Kehl im Signal Iduna Park.© Guido Kirchner

Eigentlich ja Selbstverständlichkeiten, und das sagt viel darüber aus, was im vergangenen Jahr offenar nicht gut gelaufen ist. Kehl bringt eine hohe Identifikation mit dem BVB mit, genau diese soll er den Spielern vorleben. „Wir wollen wieder das Dortmund-Gefühl entwickeln“, sagt er. Und Michael Zorc ergänzt: „Negative Entwicklungen wollen wir frühzeitig erkennen.“

Input stößt auf offene Ohren

Zorc selbst hat im Frühjahr den Anstoß zur Verpflichtung von Sebastian Kehl gegeben. „Das Anforderungsprofil an einen Sportdirektor hat sich erhöht“, sagt Zorc, es ist auch ein Eingeständnis, dass er wegen der erhöhten Aufgabenfülle nicht die notwendige Zeit hatte, um so intensiv an der Mannschaft zu sein wie notwendig.

„Die Veränderungen, die wir anstoßen wollen, werden Zeit benötigen“, gesteht der ehemalige Kapitän. „Es reicht nicht allein, dass da jetzt ein neuer Mann mit am Tisch sitzt.“ Kehls Input stößt auf offene Ohren. „Wir sitzen ja schon seit einigen Monaten regelmäßig zusammen“, sagt Hans-Joachim Watzke. „Es macht sehr viel Spaß. Sebastian sprüht vor Elan und Ehrgeiz. Da ist ein Spirit erkennbar, auch wenn wir kontrovers diskutieren.“ Watzke sagt, er „freue sich extrem auf diese Zusammenarbeit“.

Zusammenspiel mit den Fans verbessern

Schnell will Kehl vor allem in einem Punkt einwirken: „Wir müssen das Zusamenspiel mit den Fans wieder deutlich besser hinbekommen und auf eine gesunde Ebene bringen.“ Wer 13 Jahre beim BVB gespielt hat, der weiß um den Wert der Wucht, die eine vorbehaltlose Rückendeckung seitens der Anhänger entwickeln kann.

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Das sind die BVB-Rückkennummern für die Saison 18/19

01.07.2018
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