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Abschied ohne Groll

BVB-Mittelfeldakteur Kagawa erzielt Einigung mit ManUnited

DORTMUND Um 10.13 Uhr twitterte Borussia Dortmund am Dienstag die Meldung, mit der die BVB-Fans seit Wochen täglich rechneten: Der Doublesieger hat sich mit Manchester United über einen Wechsel von Shinji Kagawa geeinigt. Der 23 Jahre alte Japaner wechselt im Sommer – und damit ein Jahr vor Ablauf seines Vertrags – für 15 Millionen Euro zum englischen Rekordmeister.

BVB-Mittelfeldakteur Kagawa erzielt Einigung mit ManUnited

Shinji Kagawa gewann drei Titel mit dem BVB. Jetzt wechselt der Japaner zu Manchester United.

„Der Abgang von Kagawa schmerzt im Prinzip nicht mehr“, meinte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke am Dienstag. „Wir wussten seit Wochen, dass er wegwollte. Es ist alles ganz sauber abgelaufen.“ Kagawas Berater Thomas Kroth habe sich stets transparent verhalten. „Ihm muss man ausdrücklich ein Kompliment aussprechen.“

Kagawa war im Sommer 2010 für die im Nachhinein lächerlich wirkende Summe von 350 000 Euro vom japanischen Zweitligisten Cerezo Osaka zum BVB gewechselt und hatte großen Anteil an den drei gewonnenen Titeln der vergangenen zwei Jahre. Gerne hätten die Dortmunder seinen Vertrag vorzeitig verlängert. Doch der offensive Mittelfeldspieler träumte seit jeher von der englischen Premier League. Nach 49 Bundesligaspielen, 21 Toren und 13 Vorlagen zieht der Nationalspieler weiter. Trösten dürfen sich die Dortmunder immerhin mit einer finanziellen Entschädigung, die mindestens das 43-fache der Summe beträgt, die der BVB damals selbst in die Hand nehmen musste. „Geld“, sagte Watzke am Dienstag, „ist nicht alles. Aber wir haben in Marco Reus bereits jemanden verpflichtet, der ihn ersetzen kann.“

Ohne Groll nahmen Shinji Kagawas Mannschaftskollegen am Dienstag die Nachricht von seinem Wechsel auf. „Auch wenn es sehr schade ist, dass er geht... Viel Glück unserem kleinen japanischen Freund in Manchester“, teilte BVB-Innenverteidiger Mats Hummels aus dem EM-Quartier der Nationalmannschaft per Twitter mit und schickte einen Wunsch an die Adresse des 23-Jährigen: „Auf dass er in der Champions League bald wieder in Dortmund spielen darf!“

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