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Zorc verlängert Vertrag bis 2021

BVB-Urgestein bleibt zwei weitere Jahre Sportdirektor

DORTMUND Der BVB setzt auf Kontinuität. Nach Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verlängert auch Sportdirektor Michael Zorc seinen Vertrag.

BVB-Urgestein bleibt zwei weitere Jahre Sportdirektor

BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat seinen Vertrag bis 2021 verlängert. Foto: Guido Kirchner

"Die vergangenen eineinhalb Jahre waren trotz des DFB-Pokalsieges und der Qualifikation für die Champions League bekanntlich aus vielerlei Gründen schwierig. Ich betrachte es vor diesem Hintergrund umso mehr als unsere gemeinsame Aufgabe, Borussia Dortmund in ruhigeres Fahrwasser zu bringen, die Mannschaft auf hohem Niveau zukunftsfähig zu machen und den Klub zu einem festen Bestandteil der UEFA Champions League zu entwickeln", erklärte Zorc.

"Kompetenz, Loyalität und Identifikation"

Hans-Joachim Watzke erklärte: "Die sportlichen Erfolge der vergangenen zehn Jahre sind eng mit dem Namen Michael Zorc verbunden. Michael Zorc steht für Kompetenz, Loyalität und Identifikation. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit."

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Im Februar hatte der BVB bereits die langfristige Arbeit von Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke (bis Dezember 2022) und Marketing-Direktor Carsten Cramer (bis Juni 2022) sichergestellt. Der Vertrag von Zorc endete bislang 2019.

Torgefährlicher Mittelfeldspieler

Vor 40 (!) Jahren wechselte der junge Michael Zorc vom Vorortverein TuS Eving-Lindehorst zum BVB. 20 Jahre als Spieler folgten, gekrönt von den Triumphen im DFB-Pokal (1989), in der Bundesliga (1995 und 1996) und in der Champions League. "Susi" war nicht nur ein Publikumsliebling, sondern ist als torgefährlicher Mittelfeldspieler bis heute Rekordschütze (159 Treffer) der Schwarzgelben.

Nach seinem Karriereende auf dem Rasen wechselte Zorc ins Management der Borussen. Dort steht er seit 20 Jahren für Kompetenz und Kreativität im immer schwieriger werdenden Fußballgeschäft. Als Sportdirektor stehen drei Deutsche Meisterschaften (2002, 2011, 2012), zwei DFB-Pokalsiege (2012, 2017) und zwei Endspiele im Europapokal (2002, 2013) in der Erfolgs-Vita.

Weichen für die kommende Saison stellen

Auch Kritik gehört zum Business. "Ich gehöre zu denjenigen, die sich extrem hinterfragen", sagte Zorc im Januar im großen Interview mit dieser Redaktion. "Wenn man so lange an vorderster Fron arbeitet, muss man auch mit Kritik leben. Auch diese Mechanismen des Fußballgeschäfts kenne ich schon seit meiner aktiven Karriere."

Nun gilt es für Zorc, nach zwölf sportlich und menschlich turbulenten Monaten rund um den BVB die Weichen für die nächste Saison zu stellen. Neben der weiterhin offenen Trainer-Frage suchen die Borussen mindestens einen Torjäger und einen zentralen Mittelfeldspieler. Zorc und die Scouting-Abteilung der Borussen arbeiten auf Hochtouren.

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