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BVB bindet Innenverteidiger Mats Hummels

Vertrag bis 2017

BVB-Innenverteidiger Mats Hummels (23) nutzte ausgerechnet die beiden freien Tage zwischen Trainingslager-Ende und Aufbruch der deutschen Nationalmannschaft ins EM-Quartier Danzig am Montag, um seine Unterschrift unter einen bis 2017 ausgeweiteten Vertrag zu setzen. Das war auch ein Signal Richtung deutscher Nationalmannschaft.

DORTMUND

von Von Dirk Krampe

, 04.06.2012
BVB bindet Innenverteidiger Mats Hummels

Mats Hummels hat am Sonntag seinen neuen BVB-Arbeitsvertrag unterschrieben.

In die Südtribüne des Signal Iduna Parks lässt Borussia Dortmund neue Betonpfeiler einziehen. Eine Maßnahme, die für zusätzliche Stabilität des gewaltigen Konstrukts sorgen soll. Das Gerüst der Dortmunder Mannschaft für die kommenden Jahre steht längst. Am Sonntag band sich der nächste Leistungsträger langfristig an den Double-Gewinner.

Die Vertragsverlängerung von Innenverteidiger Mats Hummels (23) darf nicht nur als Signal an die internationale Konkurrenz gewertet werden, die Hummels’ Entwicklung zum Verteidiger mit europäischem Top-Niveau verfolgt hat. Es war auch ein gezieltes Signal in Richtung DFB. Dort hatte Hummels zuletzt weniger schöne Tage erlebt. Den letzten Test vor EM-Start am Samstag erlebte er über 90 Minuten als Reservist von der Bank aus, was die These untermauerte, dass Hummels‘ Art zu spielen bei Bundestrainer Joachim Löw nicht gerade Begeisterungsstürme auslöst. Dass Löw mit dem Duo Per Mertesacker und Holger Badstuber ins Auftaktspiel gegen Portugal gehen wird, gilt als sicher – trotz der eher mäßigen Spiele des Dortmunders im National-Trikot können das auch die Verantwortlichen beim BVB nicht wirklich nachvollziehen. Und so ist das Statement von Trainer Jürgen Klopp („Mats ist herausragend spielintelligent, was defensive Zweikämpfe und das Schließen von Räumen angeht. Ich kenne keinen auf dem Kontinent, der das so gut macht wie er“) durchaus auch als Seitenhieb in Richtung Löw zu verstehen.

Klopp indes kann sich über den nächsten langfristig gebundenen Eckpfeiler seiner Meister-Elf freuen. Hummels bekannte, dass er nicht lange überlegen musste: „Für mich war klar, dass ich an dieser Mannschaft, die so erfolgreich ist und so viel Spaß verbreitet, weiter teilhaben will.“ Kürzlich hatte er betont, dass ein Wechsel ohnehin „nur ins Ausland und zu einem der Top-3-Klubs“ in Frage käme.Nach Sven Bender, Lukasz Piszczek und Mario Götze (alle bis 2016) ist Hummels der vierte Stammspieler, der mindestens noch vier Jahre beim BVB bleibt. Marco Reus, der ab 1. Juli das BVB-Trikot trägt, bleibt wie Hummels bis 2017. Die Perspektiven sind glänzend.

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