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BVB bleibt in der Erfolgsspur - knappes 1:0 in Cottbus

COTTBUS Der Traumstart in die neue Saison ist perfekt: Borussia Dortmund gewann am Samstag auch das zweite Auswärtsspiel der Saison - bei Energie Cottbus siegte Jürgen Klopps Elf hochverdient mit 1:0 (1:0) und steht vor der Länderspielpause mit sieben Zählern nun glänzend da.

BVB bleibt in der Erfolgsspur - knappes 1:0 in Cottbus

Energie-Spieler Stiven Rivic (l.) stoppt den Dortmunder Marcel Schmelzer.

Der BVB, von Trainer Jürgen Klopp mit der erwarteten Aufstellung aufs Feld geschickt, startete furios: Freistoß Tamas Hajnal aus dem Halbfeld, Hummels verpasst, der Abpraller landet bei Valdez – doch dessen Schuss geht abgefälscht über das Tor (1.). Die anschließende Ecke: wieder Valdez frei am Ball, wieder drüber. Energie, bislang ohne Tor in dieser Saison, zeigte sich beeindruckt. Im Spiel nach vorn lief wenig zusammen bei den Cottbusern, die zunächst wenig Struktur in ihr Spiel bekamen und es zumeist mit langen Bällen versuchten. Die waren eine sichere Sache der aufmerksamen BVB-Deckung.

 Borussia Dortmund versuchte zu kombinieren. Auf der rechten Seite machte Jakub Blaszczykowski viel Druck, links durfte Florian Kringe schalten und walten. Die zwingenden Aktionen aus dem Spiel heraus aber fehlten. Mohamed Zidan blieb weitgehend ohne Bindung und rannte sich bei Ballbesitz im Eins-gegen-Eins zu oft fest. So mussten Standards helfen: Tamas Hajnal, Spezialist für die ruhenden Bälle, flankte erneut perfekt, Kringe und Nelson Valdez aber behinderten sich gegenseitig (25.) – es war Borussias beste Gelegenheit bis hierher.  Allmählich befreiten sich die Gastgeber, und als Ivica Iliev auf der linken Dortmunder Abwehrseite Marcel Schmelzer stehen ließ und den Ball gefährlich vors Tor brachte, drohte erstmals so richtig Gefahr – Hummels aber passte auf (35.). Zwei Minuten später: Rangelov lässt Hummels stehen. Diesmal klärt Schmelzer. Dortmunds Führung war dennoch verdient. Weil der BVB abgeklärter agierte, bei Ballverlust schnell die defensive Grundordnung wiederfand und bis auf die beiden Szenen vor Ziegler wenig zuließ. Als dann Hajnals Ecke von Kringe ungehindert quergelegt werden konnte und der aufgerückte Suotic fünf Meter vor dem Tor völlig frei stand, hatte Gerhard Tremmel im Tor der Cottbuser keine Chance (45.).

 Energie-Trainer Bojan Prasnikar reagierte zur Pause: Sörensen kam für Rivic und sollte rechts Schmelzer binden, auch Skela orientierte sich etwas weiter nach vorn. Es folgte ein Foul von Sebastian Kehl an Skela, Freistoß aus 16 Metern. Atan mit Vollspann, doch direkt auf Ziegler (50.). Dann wieder der BVB: Kringe-Flanke auf Valdez, der aber bringt den Kopf nicht richtig hinter den Ball (54.). Dortmund bleibt auch nach der Pause die abgeklärtere Elf. Hinten beeindruckt die Souveränität der jungen Innenverteidiger Hummels und Subotic, der mit seiner Kopfballstärke alle Bälle abräumt. Also versucht es Cottbus aus der Distanz: Rosts Schuss aber streicht am BVB-Tor vorbei. Nach 61 Minuten ist dann Schluss für Mohamed Zidan, dem man fehlende Spielpraxis und Spritzigkeit deutlich anmerkt. Für ihn bringt Jürgen Klopp Diego Klimowicz.

 Dortmunds Torschütze ist auch an Cottbus´ größter Chance beteiligt: Ballverlust des vorstürmenden Verteidigers, Skelas Flanke senkt sich über Ziegler auf die Latte, der zurückprallende Ball springt Rangelov an den Kopf und übers Tor (67.) – großes Glück für den BVB. Die noch torlosen Cottbuser bleiben in der Offensive dennoch viel zu harmlos. Viele Ballverluste im Aufbau – die Fans quittieren die Darbietung der Heimelf nach 80 Minuten mit ersten Pfiffen. Es lebte allein die Hoffnung für Energie – doch nur nach Sörensens Kopfball – Schmelzer hatte Rangelov flanken lassen – drohte Dortmund noch einmal das Gegentor (85.). Dann pfiff der sichere Schiedsrichter Günter Perl ab. Und der BVB durfte sich von 2000 mitgereisten Fans feiern lassen.  Dortmund verteidigte damit auch eine beeindruckende Serie: Der BVB gewann alle sechs bisherigen Bundesliga-Partien in der Lausitz. Nach der Spielpause ist Derby- und Topspiel-Zeit im Signal Iduna Park. Dann kommt Schalke 04. 

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