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Vertrag bis 2013

BVB holt Lukasz Piszczek

DORTMUND Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat am Mittwoch einen weiteren Neuzugang vermeldet. Wie unsere Redaktion bereits im April angekündigte, verpflichtete der BVB in Lukasz Piszczek (24) den Rechtsverteidiger des Absteigers Hertha BSC Berlin und stattete diesen mit einem Vertrag bis zum 30. Juni 2013 aus

BVB holt Lukasz Piszczek

Lukas Piszczek wechselt von Hertha BSC Berlin zum BVB.

Vor Piszczek hatte der für die Europa League qualifizierte Klub bereits den aus-tralischen Torhüter Mitchell Langerak (21, Melbourne Victory) und Japans Nationalspieler Shinji Kagawa (21, Cerezo Osaka) verpflichtet. In Stürmer Robert Lewandowski (21, Lech Posen) steht ein weiterer Neuzugang so gut wie fest. Der Pole weilte am Mittwoch zur abschließenden medizinischen Untersuchung im Ruhrgebiet.

„Lukasz hat sich sehr gut entwickelt und ist vielseitig einsetzbar“, erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc (47). Der 1,84 Meter lange Piszczek, der mit BVB-Profi Jakub Blaszczykowski (24) befreundet ist, hatte sich auf der linken Offensivseite ins Nationalteam seines Heimatlandes gespielt und wurde erst in Berlin zum Rechtsverteidiger umgeschult. BVB-Trainer Jürgen Klopp (42) betonte, Piszczek (kicker-Durchschnittsnote 4,13) habe beim Krisenklub Hertha „in einer schwierigen Situation zwar nicht an der Leistungsgrenze gespielt“, sei aber trotzdem „unsere erste Option“ gewesen. „Sein hohes Tempo“, so Klopp weiter, „hat uns überzeugt. Und als Bonbon kann Lukasz auch in der Offensive zum Einsatz kommen!“

Piszczek, an dessen Verpflichtung auch Köln und Wolfsburg Interesse hatten, wechselt ablösefrei zum BVB, der für seine vier Neuzugänge letztlich rund 5,45 Millionen Euro ausgeben wird. Das Gros der Summe (4,5 Millionen) investiert die Borussia in Lewandowski, Langerak wird mit 600 000 Euro ausgelöst, Kagawa kostet nur eine Ausbildungsentschädigung in Höhe von 350 000 Euro. Lukasz Piszczek wird ab dem 4. Juli mit Patrick Owomoyela um die rechte Verteidigungsbahn kämpfen. Der 30 Jahre alte Ex-Nationalspieler (11 Länderspiele) leidet laut Klopp „an einem einklemmten Nerv, was durchaus eine langwierige Sache werden könnte“. Owomoyela hatte 2009/2010 zwar mitunter grobe Defensivschwächen offenbart, verzeichnete aber auch den ligainternen Abwehrspieler-Bestwert von acht Torvorlagen und wurde nach Nuri Sahin (77 Ballkontakte pro 90 Minuten) beim BVB am häufigsten (72) angespielt.

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