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BVB nimmt ersten Auswärtsdreier ins Visier

DORTMUND Neues Stadion, neue Liga – Aufsteiger 1. FC Kleve erwartet am Samstag (14 Uhr) gut gefüllte Ränge, wenn es in der Regionalliga West gegen Borussia Dortmund geht. „5000 Zuschauer passen in die Arena, die werden auch erwartet. Da ist richtig Stimmung in der Bude“, warnt BVB-Trainer Theo Schneider.

BVB nimmt ersten Auswärtsdreier ins Visier

Stürmt in Kleve: Sebastian Tyrala

Vorsichtshalber haben die Borussen ihre Gastgeber in Oggersheim beobachten lassen. „Kleves 2:3-Niederlage war durchaus vermeidbar. In der turbulenten Schlussphase hätte der FC sogar noch den Ausgleich schaffen können“, sagt Dortmunds Trainer, der wie erwartet, die Torhüter-Position beim BVB neu besetzen muss. Lukas Kruse rückt nach der Verletzung von Roman Weidenfeller ins Bundesliga-Aufgebot. Seinen Platz in der Regionalliga-Elf können Christian Beer oder A-Junior Johannes Focher übernehmen.

„Die Entscheidung ist noch nicht gefallen“, mochte sich Schneider nicht in die Karten schauen lassen. Trotz der Abstellung von Kruse bleibt Borussias Defensive ein starkes Bollwerk, das nur schwer zu knacken ist. Hünemeier und Koch in der Innenververteidigung, Hillenbrand und Vrzogic auf den Außenpositionen sowie Vrancic und Gordon als „Sechser“ im Mittelfeld gelten als Garanten für Sicherheit und Ordnung im Spiel.

„Die Abwehr ist unsere Basis für das eigene Angriffsspiel. Und das müssen wir durchdrücken, um am Ende erfolgreich zu sein“, fordert Dortmunds Coach. Schneider kennt die Stärken der Klever, „die von ihrem Teamgeist leben, aber in Podszus und Klimczok auch über erfahrene Kräfte verfügen“. Kempe (von Bor. Mönchengladbach) und Jovanovic (aus Burghausen) gelten zudem als effektive Verstärkungen. Und doch – der BVB vertraut nach dem 4:1-Auftaktsieg über Mainz seiner eigenen Stärke. Das Ziel ist der erste Auswärtsdreier der Saison.

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