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BVB und FC Bayern begegnen sich mit Respekt

Vor dem Pokalfinale

Weil die Dortmunder Vereinsfarben Schwarz und Gelb die Assoziation ja förmlich herausfordern, wollte ein Journalist am Freitag von Jürgen Klopp wissen, ob die „Biene“ BVB denn vor dem Endspiel gegen die Bayern „den Stachel schon geputzt“ habe. Klopp stutzte.

BERLIN

von Von Dirk Krampe

, 11.05.2012
BVB und FC Bayern begegnen sich mit Respekt

BVB-Trainer Klopp freut es, dass es keine verbalen Giftpfeile vor dem Spiel gab.

„Wie“, fragte er dann, „kann ich das beantworten, ohne jemanden zu beleidigen?“ Eine Antwort wusste er nicht – und schwieg daher lieber.      SSS S   Stachel wurden nicht präpariert, auf verbale Spitzfindigkeiten wurde in den vergangenen Tagen auch verzichtet – für die Schlagzeilen-Macher verkam das Vorspiel zum großen Pokalfinale Samstagabend zum echten Langeweiler.

Der Umgang miteinander, meinte Jürgen Klopp dann noch, „ist schon seit ein oder zwei Jahren doch von großem Respekt voreinander geprägt.“ Vielleicht, sinnierte der BVB-Trainer weiter, „ist ja die Tatsache, dass keine Giftpfeile flogen, die höchste Form der Anerkennung, die wir bekommen können.“. Zumindest für kurze Zeit rückt selbst das in einer Woche anstehende „Finale dahoam“ in der europäischen Königsklasse gegen den FC Chelsea in den Hintergrund. Zunächst soll der freche Bundesligaprimus in die Schranken verwiesen werden. Unter allen Umständen will Trainer Jupp Heynckes verhindern, dass sich das Kräfteverhältnis weiter zugunsten des Revierklubs verschiebt: „Der deutsche Meister mit Rekordergebnis ist zwar favorisiert. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir diesmal dran sind.“

Klopp dürfte auf die Startelf setzen, die sich beim bislang letzten Spiel gegen die Bayern prächtig schlug. Deshalb droht dem von einer Schambeinentzündung genesenen Mario Götze ein Platz auf der Bank. „Er macht Fortschritte“, sagte Klopp, „aber es ist wahrscheinlicher, dass Mario eingewechselt wird.“

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