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BVB verschenkt zwei Punkte beim starken Aufsteiger

2:2 beim SC Paderborn

Borussia Dortmund hat auf dem Weg heraus aus dem Tabellenkeller einen weiteren Rückschlag einstecken müssen. Beim 2:2 (2:0) in Paderborn verspielte der BVB eine Zwei-Tore-Führung - und bezahlte den Punkt auch noch teuer. Denn Marco Reus droht erneut eine Zwangspause.

PADERBORN

, 22.11.2014
BVB verschenkt zwei Punkte beim starken Aufsteiger

Enttäuscht sitzt BVB-Torschütze Pierre-Emerick Aubameyang nach dem Abpfiff auf dem Paderborner Rasen.

Vor der kurzen Auswärtsfahrt nach Paderborn hatte BVB-Trainer Jürgen Klopp das größte Dortmunder Manko der vergangenen Wochen auf den Punkt gebracht: "Unser Problem ist es, eine stabile Form auf den Platz zu bringen." In zweieinhalb Spielen sei das zuletzt gelungen, was auch daran lag, dass der 47-Jährige seine Startelf endlich einmal nicht ändern musste. "Daran", sagte Klopp vor der Partie beim Aufsteiger, "wollen wir am Samstag nach Möglichkeit anknüpfen."

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Bundesliga, 12. Spieltag: SC Paderborn 07 - BVB 2:2 (0:2)

Bilder der Bundesliga-Partie zwischen dem SC Paderborn 07 und Borussia Dortmund.
22.11.2014
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Bilder der Partie Paderborn gegen Dortmund.© Foto: DeFodi
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Bilder der Partie Paderborn gegen Dortmund.© Foto: dpa
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Bilder der Partie Paderborn gegen Dortmund.© Foto: dpa
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Bilder der Partie Paderborn gegen Dortmund.© Foto: dpa
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Samstag 22.11.2014, 1. Bundesliga, Saison 2014/2015, 12. Spieltag, SC Paderborn 07 - BV Borussia Dortmund, Andre BREITENREITER, Trainer Paderborn, PortraitFoto: DeFodi.de +++ Copyright Vermerk DeFodi.de -- DeFodi Ltd. & Co. KG, Wellinghofer Str. 117, D- 44263 D o r t m u n d, sport@defodi.de, Tel 0231-700 500 44, Fax 0231-700 54 90, C o m m e r z b a n k D o r t m u n d, Kto: 36 11 76 100, BLZ: 440 400 37 // BIC COBADEFFXXX // IBAN: DE74 4404 0037 0361 1761 00 // Steuer-Nr.: 315/5803/1864 , USt-IdNr.: DE814907547 - 7% MwSt.© Foto: DeFodi

Sven Bender machte jedoch einen Strich durch die Rechnung seines Trainers. Der Sechser zog sich im Abschlusstraining eine Hüftprellung zu und fiel ebenso aus wie Sokratis, der durch Weltmeister Matthias Ginter ersetzt wurde. Klopp nahm Benders kurzfristigen Ausfall vergleichsweise gelassen. Die Erklärung lieferte er gleich mit: "Auf Manni", sagte er, "möchte niemand verzichten, aber wenn Ilkay Gündogan dafür reinkommt, kann man damit leben."

In der Tat schienen die beiden Wechsel den BVB nicht aus der Spur zu bringen. Dortmund übernahm von Beginn an die Kontrolle über das Spiel und erstickte die Hoffnung des Paderborner Stadionsprechers, eine "vielleicht historische Begegnung" zu sehen, zunächst im Keim. Gleich mit der ersten ernsthaften Chance nach zwölf Minuten ging Dortmund in Führung.Erik Durm war auf links dem Liga-Debütanten Rafael Lopez Gomez entwischt und entdeckte dann, dass sein linker Fuß nicht nur zum Laufen gut ist. Maßgenau bediente er Pierre-Emerick Aubameyang, der in der Mitte trotz einer Paderborner Übermacht von vier Spielern nur noch den Fuß hinhalten musste (12.).

Es lief also erst einmal alles nach Plan für die Schwarzgelben. Selbst ein Blackout von Marco Reus, der mit einem schlimmen Fehlpass Paderborns Süleyman Koc auf die Reise schickte, wurde nicht bestraft. Roman Weidenfeller parierte im Eins-gegen-Eins klasse (19.). Recht zügig hätte der BVB anschließend abermals durch Aubameyang die Führung ausbauen können, doch der Gabuner verzog zweimal - einmal denkbar knapp (25.), einmal sehr deutlich (26.).

Dann war plötzlich Schluss mit der Dominanz es BVB. Als hätte jemand irgendwo einen Stecker gezogen, gingen bei der Borussia von jetzt auf gleich Tempo und Spielwitz verloren. Die Mannschaft von Trainer Andre Breitenreiter verpasste es jedoch, daraus Kapital zu schlagen. Mit Ausnahme eines geschlenzten Freistoßes von Koc (41.) bekam der Tabellen-Neunte offensiv kein Bein auf den Boden - und das rächte sich kurz vor der Pause.

Mit der letzten Szene des ersten Durchgangs erhöhte der BVB seine Führung. Diesmal war Aubameyang der Vorbereiter, seinen herrlichen Pass vollendete Marco Reus durch die Beine von SCP-Keeper Lukas Kruse (45.) zum 2:0. Die Vorentscheidung? Mitnichten! Denn wer dachte, der Aufsteiger würde sich in Hälfte zwei nur noch darum bemühen, die Niederlage in Grenzen zu halten, der irrte. Breitenreiter wechselte offensiv und brachte nach der Pause in Elias Kachunga einen weiteren Stürmer.

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Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk

Nach einem Foul von Marvin Bakalorz hat sich Marco Reus in Paderborn erneut eine Verletzung am Sprunggelenk zugezogen.
22.11.2014
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Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: dpa
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi
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Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: dpa
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: dpa
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: dpa
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Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi
Marco Reus verletzt sich in Paderborn am Sprunggelenk.© Foto: DeFodi

Und tatsächlich, Paderborn fand zurück ins Spiel - allerdings dank freundlicher Dortmunder Mithilfe, die nun viel zu schlampig agierten und kaum noch saubere Kombinationen auf den Rasen brachten. Im Anschluss an eine der vielen schwachen Ecken des BVB konterte der SCP stark. Über den Ex-Borussen Marvin Bakalorz landete der Ball bei Lukas Rupp, der sich auch von vier Gegenspielern im direkten Umkreis nicht vom Anschlusstreffer zum 1:2 abhalten ließ (59.).

Aber es kam noch bitterer für den BVB: Nach einem rüden Foul von Bakalorz, der Glück hatte, dass er für sein Einsteigen nur Gelb sah, blieb Reus am Boden liegen und hielt sich erneut den Knöchel, diesmal allerdings den rechten. Mit einer Trage musste der Pechvogel vom Platz getragen werden (67.). Ihm droht abermals eine wochenlange Zwangspause.Minutenlang stand die Borussia anschließend unter Schock, bis der für den blassen Shinji Kagawa eingewechselte Kevin Großkreutz nach Pass von Aubameyang vor Kruse auftauchte. Der "Dortmunder Junge" hätte alles klar machen können, sein Schuss rollte jedoch Zentimeter am Tor vorbei (72.). Es blieb weiter spannend, wenn auch nicht hochklassig. Im zweiten Versuch traf Großkreutz dann, Schiedsrichter Stark entschied allerdings auf Abseits. Eine Fehlentscheidung (80.).

Und dann kam es, wie es kommen musste: Neun Minuten vor dem Ende traf Mahir Saglik, ein weiterer Ex-Borusse, nur Sekunden nach seiner Einwechslung völlig frei per Kopf zum 2:2 (81.). Wieder einmal hatte sich der BVB durch eigene Unzulänglichkeiten in der Defensive in die Bredouille mänovriert. Die 15.000 Fans in der ausverkauften Benteler-Arena hielt es jetzt kaum noch auf ihren Sitzen. Sollte es etwa doch noch ein Spiel für die Paderborner Vereinschronik werden? Nicht ganz. Trotz teils großer Unordnung in der Dortmunder Hintermannschaft blieb es beim Unentschieden - das die Paderborner trotzdem wie einen Sieg feierten, während die Borussen enttäuscht in die Kabine schlichen.

 

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