Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Pokalspiel gegen Union Berlin

BVB weist Chaos-Kritik zurück - Gespräche angekündigt

DORTMUND Borussia Dortmund widerspricht Berichten über organisatorische Mängel beim DFB-Pokalspiel gegen den 1. FC Union Berlin und weist Kritik auch aus Berlin zurück. Einen Aspekt will der BVB allerdings in Gesprächen mit dem Dortmunder Nahverkehrs-Unternehmen DSW21 und mit der Deutschen Bahn AG diskutieren.

BVB weist Chaos-Kritik zurück - Gespräche angekündigt

Die Union-Fans mussten bei den Einlasskontrollen viel Geduld zeigen. Wegen der Wartezeiten wurde das Pokalspiel 15 Minuten später angepfiffen.

Vor und nach dem Spiel überforderten viele tausend Fans das Schienennetz und die Straße. Fans mussten lange Wartenzeiten ertragen: Vor U-Bahn-Stationen, in Staus und vor den Eingangskontrollen am Stadion. Dazu geäußerte Vorwürfe seien laut BVB „ungerechtfertigt“.

Intensive Kontrollen

Borussia Dortmund stellte am Freitagabend klar, dass auch Fans selbst die Verzögerungen zu verantworten hatten. Union-Fans hätten zwei U-Bahnen so stark beschädigt, dass sie nicht mehr eingesetzt werden konnten. Mit der Folge, dass der Fahrplan nicht mehr eingehalten werden konnte.

BVB gegen Union Berlin

Kommentar zum Chaos beim Pokalspiel

DORTMUND Dortmund spielt in der Bundesliga, im DFB-Pokal und in der Champions League. Organisatorisch ist die Meister-Metropole mit Messezentrum und Stadionanschluss eher Provinz. Ein Kommentar über ein Pokalspiel mit sehr vielen friedlichen Fans und einem Wasserwerfer, dessen Motor lief, ohne dass es dafür einen Anlass gab.mehr...

Die „intensiven Kontrollen“ an 46 Einlassstellen und auch vor der Nordtribüne seien die „logische Konsequenz“ aus ernst zu nehmenden Meldungen aus Berlin. Eine Berliner Zeitung hatte berichtet, dass die Union-Fans im Signal Iduna Park ein „Inferno“ inszenieren wollten („Dortmund soll brennen“).

Besucherlin durch Rauchgase verletzt

Tatsächlich hantierten die Berliner auf der Nordtribüne ab Beginn der zweiten Halbzeit massiv mit Lichtblitzen und bengalischen Fackeln. Eine Stadionbesucherin sei durch die Rauchgase verletzt worden. Sie wurde vom Deutschen Roten Kreuz aus dem Block 61 getragen. Bei den Eingangskontrollen entdeckten die Ordner in 35 Fällen pyrotechnische Gegenstände. Damit sei eine noch größere Gefahr gebannt worden.

Durch „Vorfälle im Eingangsbereich“ seien auf dem Stadionvorplatz neun Kontrolltore für Union-Fans für etwa 15 Minuten gesperrt worden. Zu diesen Vorfällen zählt auch ein „versuchter Stadionsturm“. Diesen Grund nannte eine BVB-Mitarbeiterin einer Mutter eines neunjährigen Jungen. Diese hatte sich bei Borussia Dortmund darüber beschwert, dass ihr Sohn im Gedränge hilflos einem sehr großen Druck ausgesetzt gewesen sei.

Verzögerungen bei den Eingangskontrollen

Mit Lautsprecherdurchsagen hatte die Polizei die Fans auf dem Stadionvorplatz mehrfach darauf hingewiesen, dass sich auch Kinder in der Menschenmenge befänden und dass nicht gedrängelt werden solle.

Anreise der Union-Berlin-Fans nach Dortmund

Die Einlasskontrollen an der Nordtribüne funktionierten nicht reibungslos. Es gab technische Pannen.
Bereitschaftspolizei auf dem Stadionvorplatz.
Nach dem Versuch, die Tore zu stürmen, sicherte die Polizei den Kontrollbereich.
Dichte Wartereihen vor den Einlasskontrollen am Stadioneingang.
Wartende Union-Fans am Dortmunder Hauptbahnhof.
Einsatzbereit am Hauptbahnhof: Absperrgitter, um Reisende kurzfristig zu stoppen.
Union-Fans im Dortmunder Hauptbahnhof.
Dichtes Gedränge im Hauptbahnhof: Reisende mussten bis zu 10 Minuten warten, weil die Bundespolizei den Fußgängertunnel für die Weiterleitung der Union-Fans zur U-Bahn sperrte.
Eineer von drei Sonderzügen mit Union-Fans aus Berlin kommt an.
FC-Union-Fans im Dortmunder Hauptbahnhof.
Bundespolizei im Dortmunder Hauptbahnhof.
Glei 8 und 10 im Hauptbahnhof: Ein Sonderzug mit 850 Berlinern ist angekommen. Die Bundespolizei sichert Zugänge und Bahnsteige.
Vor dem Nordeingang am Cinestar mussten die Union-Fans lange warten. Die U-Bahnen konnten in so kurzer Zeit die Menschenmengen nicht fassen. Fans äußerten Kritik.
Erinnerungsfoto auf dem Alten Markt in der Innenstadt.
Ein Messeveranstalter hatte die Parkplätze an der Westfalenhalle komplett gebucht, aber nicht belegt. Ordner ließen keine Fans auf die Anlage - das führte zu langen Staus auf fer Bundesstraße 1.
Warten auf die Kontrolle vor der Nordtribüne.
Berlin-Fans in der Warteschlange vor den Einlasskontrollen.
Die schweren Kontrolltore sollten den Druck auf die Ordner stoppen.
Die Union-Fans mussten bei den Einlasskontrollen viel Geduld zeigen. Wegen der Wartezeiten wurde das Spiel 15 Minuten später angepfiffen.
Polizei auf dem Stadionvorplatz: Die Einsatzkräften waren mit Schutzhelmen im Einsatz.
Die Polizei stellte am Stadion auch einen Wasserwerfer ab.

Was die An- und Abreise mit dem öffentlichen Nahverkehr angeht, will der BVB die Beschwerden vom Pokalspieltag im „ständigen Dialog“ mit DSW21 und der Bahn einfließen lassen. Man wolle Verbesserungen erzielen. Ein Problem am Mittwoch war die Anreise von über 2000 Union-Fans mit drei Sonderzügen am Hauptbahnhof innerhalb kürzester Zeit. So viele Menschen konnten die U-Bahnen für den Transport zum Stadion nicht aufnehmen - was zu Verzögerungen führte. Die Verzögerungen setzten sich bei den Eingangskontrollen fort.

Hohe Zuschauerzahl

Auf seiner Internetseite schreibt der BVB, dass es Borussia Dortmund, Polizei, Stadt Dortmund und Verkehrsunternehmen gemeinsam verstünden, alle 14 Tage die Sicherheit der über 81.000 Stadionbesucher zu gewährleisten. Dass es bei dieser im deutschen Fußball einmalig hohen Zuschauerzahl mit parallel stattfindenden Messen und anderen außergewöhnlichen Ereignissen zu Problemen kommen kann, wolle niemand bestreiten.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bürki hält den BVB-Sieg fest

Reus an alter Wirkungsstätte mit dem Zauberfuß

MÖNCHENGLADBACH Gladbach ist besser, aber der BVB gewinnt. Im Borussen-Duell machen die Dortmunder Marco Reus und Roman Bürki den Unterschied aus. Die Schwarzgelben in der Einzelkritik.mehr...

Stöger bleibt trotz Rekord ein Realist

BVB geht mit Ruhe in die entscheidende Saisonphase

MÖNCHENGLADBACH Peter Stöger stellt einen neuen BVB-Rekord auf, bildet sich darauf aber nichts ein. Denn: Die wichtigste Saisonphase steht den Schwarzgelben noch bevor. Jürgen Koers kommentiert.mehr...

BVB-Trio erstmals gemeinsam am Start

Götze: Rasen war genauso schlecht wie bei mir im Garten

MÖNCHENGLADBACH Erstmals steht das Trio Mario Götze, Marco Reus und Andre Schürrle gemeinsam in der BVB-Startelf - und sichert den glücklichen Dortmunder Sieg in Gladbach. Götze landet auch nach dem Abpfiff einen Treffer.mehr...

Reus lässt den BVB jubeln

1:0 - Zaubertor entscheidet hitziges Borussen-Duell

MÖNCHENGLADBACH Die Erfolgsserie des BVB geht weiter! Dank des Zaubertreffers von Marco Reus gewinnt Dortmund ein hitziges Borussen-Duell mit 1:0. Für Gesprächsstoff sorgt der Untergrund.mehr...

23. Bundesliga-Spieltag

Reus trifft, Bürki ist unüberwindbar - BVB gewinnt 1:0

MÖNCHENGLADBACH Der BVB bleibt unter Peter Stöger in der Erfolgsspur und gewinnt bei Borussia Mönchengladbach mit 1:0 (1:0). Hier gibt's unseren Live-Ticker zun Nachlesen.mehr...

BVB-II-Spieler Eberwein im Interview

Die vielen Spielausfälle sind unfassbar nervig

Dortmund Michael Eberwein kam als Stürmer zum BVB II und spielt diese Saison plötzlich im defensiven Mittelfeld. Daniel Otto sprach mit dem 21-Jährigen über seine neuen Aufgaben, die zahlreichen Nachholspiele und das Besondere an Borussia Dortmund.mehr...