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BVB-Torjäger Aubameyang

"Batman" trifft wie er will - 30. Treffer im 31. Spiel

STUTTGART Pierre-Emerick Aubameyang hatte gut lachen, Kevin Großkreutz grinste nur gequält. Der BVB-Torjäger und sein ehemaliger Mitspieler posierten dennoch Arm in Arm. „Die haben ihre Chancen genutzt, wir nicht“, sagte Großkreutz enttäuscht nach dem Aus im DFB-Pokal-Viertelfinale des VfB Stuttgart gegen Borussia Dortmund.

"Batman" trifft wie er will - 30. Treffer im 31. Spiel

Dortmunds Goalgetter Pierre-Emerick Aubameyang trifft in dieser Saison statistisch gesehen in jedem Spiel.

Maßgeblichen Anteil am 3:1 (2:1) der Westfalen hatte erneut Aubameyang. Die Bilanz seines Abends: Ein Tor, zwei Vorlagen. „Er trifft eigentlich in jedem Wettbewerb“, lobte BVB-Sportchef Michael Zorc den Nationalspieler aus Gabun.

Zwei Vorlagen und ein Tor gegen den VfB

Nach seinem schwächeren Auftritt beim 0:0 gegen Hertha BSC am vergangenen Samstag war Aubameyang in Stuttgart wieder in Topform. Das 1:0 durch Marco Reus legte er in der fünften Minute auf, das 2:1 nach dem Ausgleich von Lukas Rupp erzielte er mit einem trockenen Linksschuss von der Strafraumkante selbst. Treffer Nummer 30 im 31. Pflichtspiel. Das 3:1 in der 90. Minute von Henrikh Mkhitaryan bereitete Aubameyang mit einem uneigennützigen Querpass frei vor dem Tor wieder vor.

STUTTGART Jürgen Kramny hatte seinen Spieler Kevin Großkreutz vor der Partie gegen Borussia Dortmund ein paar warnende Worte mit auf den Weg gegeben. Großkreutz müsse seine Emotionen unter Kontrolle halten, er müsse ausblenden, welch spezielles Spiel da stattfinde. Und er müsse vor allem seine große Motivation in die richtigen Bahnen lenken.mehr...

„Für uns ist es extrem wichtig, dass er vorne torgefährlich ist und die Tore schießt“, sagte Reus. „Auba weiß, dass er, wenn er die Chance vorne kriegt, dass er die auf jeden Fall macht. Er arbeitet tagtäglich dafür, so viele Tore wie möglich zu schießen.“

Laut Statistik ein Treffer pro Spiel

Das gelingt dem pfeilschnellen Offensivmann in dieser Saison so gut wie noch nie. Wettbewerbsübergreifend erzielte er auf dem vom Regen aufgeweichten Platz in der nicht ausverkauften Mercedes-Benz Arena sein 30. Saisontor. Im DFB-Pokal, der Bundesliga und der Europa League hat er statistisch gesehen in jedem Spiel getroffen - einzig in der Qualifikation zum Europapokal ist die Quote schlechter.

STUTTGART Der BVB ist dem Finale in Berlin wieder ein Stück näher gekommen. In einem phasenweise spektakulären Pokalspiel machte gegen den VfB Stuttgart die starke Dortmunder Offensive den Unterschied. Die Einzelkritik der Borussen nach dem 3:1 (2:1)-Sieg.mehr...

Dabei ist Aubameyang gar nicht der typische Mittelstürmer, der trifft und ansonsten kaum am Spielgeschehen teilnimmt. In dieser Saison gehen sieben Torvorlagen auf sein Konto. Gegen Stuttgart agierte er über rechts und überraschte damit auch VfB-Coach Jürgen Kramny. „Damit war nicht zu rechnen“, sagte er nach der zweiten Niederlage seiner Amtszeit beim VfB. Die erste gab es zum Einstand im November. Gegen Dortmund. Zweifacher Torschütze damals: Aubameyang.

Vereinsrekord im DFB-Pokal

Dessen Arbeitgeber verkündete nach dem dritten Einzug ins Halbfinale nacheinander stolz, dass der 26-Jährige nun in jedem der vergangenen sieben Pokalspiele ins Tor getroffen hat - was vor ihm keinem anderen Borussen gelang.

STUTTGART Sie mussten beißen, bis ganz zum Schluss. Doch Borussia Dortmund hat am Dienstagabend mit großer Moral die wohl größte Hürde in der Runde der letzten Acht übersprungen. Zum dritten Mal in Serie steht der BVB im Halbfinale des DFB-Pokals - nach einem mitreißenden 3:1 (2:1)-Erfolg beim VfB Stuttgart.mehr...

„Er ist so ein guter Spieler“, betonte auch der zweite Ex-Dortmunder auf dem Platz. VfB-Keeper Mitch Langerak sah sich in seinem Pflichtspieldebüt für die Schwaben erstmals in seiner Karriere dem Ansturm von Aubameyang, Reus und Mchitarjan ausgesetzt. Mit einer starken Reaktion gegen Aubameyangs Schuss nach 56 Minuten verhinderte er die frühzeitige Vorentscheidung, musste aber zugeben: „Da auf der anderen Seite zu stehen ist ein komisches Gefühl und ganz schwer.“ 

Von dpa

STUTTGART Die Lücken im Gästebereich in der Mercedes-Benz-Arena waren unübersehbar. Und die Stille zu Beginn des Spiels dort, wo die BVB-Anhänger normalerweise ihre Mannschaft anfeuern, unüberhörbar. 18:21 Minuten dauerte am Dienstagabend der ursprünglich auf 20 Minuten angesetzte Protest gegen die aus Dortmunder Sicht horrenden Eintrittspreise für das Pokal-Viertelfinale - und er zeigte Wirkung.mehr...

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