Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Borussen nach 3:0-Führung in Kleve nur 3:3

DORTMUND Alles lief auf den perfekten Tag hinaus, nichts deutete irgendein Ungemach an. Genau das aber brach über Borussia Dortmund in der Regionalliga West zusammen, als der BVB beim 1. FC Kleve nach einer 3:0-Führung am Ende nur ein 3:3 (1:0) präsentierte.

Borussen nach 3:0-Führung in Kleve nur 3:3

Einer der Besten: Sebastian Hille

Borussen-Trainer Theo Schneider hockte mit versteinerte Miene am Spielfeldrand, den Mannen in Schwarzgelb standen nur noch Fragezeichen ins Gesicht geschrieben. Nach Toren von Sebastian Hille (14., nach Vrancic-Freistoß), Nuri Sahin (54., von Kullmann aufgelegt) und Sebastian Tyrala (64., Flanke Öztekin) schien der zweite Saisonsieg perfekt zu sein. Und dies, obwohl die Borussen, die überraschend Bundesliga-Profi Nuri Sahin einsetzen konnten, in der ersten Halbzeit so manche Schwächen erkennen ließen. Sahin hatte Probleme, sich ins Spiel des Regionalliga-Teams zu finden, in der Abwehr leisteten sich die Innenverteidiger Daniel Gordon und Uwe Hünemeier manchen Patzer, auf der Außenposition fand sich Julian Koch nur mäßig zurecht – und das alles vor A-Junioren-Keeper Johannes Focher, der zunächst sehr nervös wirkte.

Alle Umstellungen waren kaum zu umgehen, weil Nico Hillenbrand in der Viererkette ebenso fehlte wie Lukas Kruse im Tor (im Profi-Aufgebot).   Trotz aller Abstimmungsprobleme reichte es zum 1:0, das nach der Pause in Borussias bester Phase auf 3:0 ausgebaut wurde. Jetzt trumpfte der BVB groß auf, wirbelte Kleve mächtig durcheinander, schien dem 4:0 sehr nah zu sein.

Doch nichts davon, Kleve holte zum kalten Schlag aus, traf durch Zeh, Klimczok und Schnier, dessen Freistoß Denis Omerbegovic noch abfälschte, zwischen der 67. und 74. Minute zum 3:3. In der 77. donnerte Jaliens noch einen Distanzschuss an die BVB-Torlatte.   Wie war das alles möglich? Ganz einfach – die Borussen hatten sich ganz und gar auf „sorglos“ eingestellt, ließen alle Defensiv-Vorsicht schon im Mittelfeld mächtig schleifen und stellten die eigene Abwehr ein ums andere Mal vor heftige Probleme.

Die Borussen-Hinterreihe geriet vollends zum „Problemkind“, als David Vrzogic mit Verdacht auf Außenmeniskusriss ausgewechselt werden musste. Seinen Part übernahm Omerbegovic, der komplett enttäuschte. So nahmen die Dinge ihren Lauf. Aber das nur zur Freude der rund 1800 Zuschauer in Kleve – und dies ausgerechnet an Theo Schneiders 48. Geburtstag. Der war restlos bedient. 

: Focher - Koch, Gordon, Hünemeier, Vrzogic (57. Omerbegovic) - Hille Vrancic, Sahin, Öztekin (74. Oscislawski) - Tyrala (80. Schneider), Kullmann

: 0:1 Hille (14.), 0:2 Sahin (54.), 0:3 Tyrala (64.), 1:3 Zeh, 2:3 Klimczok (69.), 3:3 Omerbegovic (74., Eigentor)

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schmelzer steht vor seinem Comeback

BVB reicht gegen Bergamo ein Remis fürs Achtelfinale

DORTMUND Der BVB geht mit Selbstvertrauen in das Rückspiel gegen Atalanta Bergamo. Der Kapitän steht vor seinem Comeback. Geschäftsführer Watzke erwartet die Qualifikation fürs Achtelfinale.mehr...

Viel Verantwortung für Pulisic 

Stöger will dem US-Amerikaner den Druck nehmen

DORTMUND Von den 33 Pflichtspielen, die Borussia Dortmund in dieser Saison bereits absolviert hat, hat Christian Pulisic 28 bestritten. Viele über die volle Distanz, und wenn er mal ausgewechselt wurde, dann oft erst in der Schlussphase. Das hatte Folgen.mehr...

rnProtest gegen Montagsspiele

BVB empfängt FC Augsburg - "We Don’t Like Mondays"

Dortmund Am 26. Februar spielt Borussia Dortmund in der Bundesliga gegen den FC Augsburg. Montagabends. Um 20.30 Uhr. Für das Fernsehen ist die Anstoßzeit ein Segen, für viele Fans ist sie ein Fluch. Der Protest dagegen breitet sich aus.mehr...

Roman Bürki erntet viel Lob

BVB-Keeper: Mal bist du der Held, mal bist du der Idiot

Dortmund/Mönchengladbach. Peter Stöger hatte schon am Sonntagabend in Mönchengladbach das Bedürfnis gehabt, Roman Bürki ein Kompliment zu machen. Seine Mannschaft habe die knappe 1:0-Führung vor allem dank ihres „sehr guten Torhüters über die Zeit gebracht“, gab der BVB-Trainer zu Protokoll. Am Montag legte Stöger nach, sein Schlussmann blieb aber zurückhaltend.mehr...

Pulisic bricht BVB-Training ab

Stöger gibt Entwarnung und benennt das größte Problem

DORTMUND Schreckmoment beim BVB-Training. Der US-Nationalspieler Christian Pulisic hat die Einheit am Montagmorgen keine 15 Minuten nach Beginn abgebrochen. Nach einem kurzen Gespräch mit Peter Stöger huschte der 19-Jährige in die Kabine. Sein Trainer gab später aber Entwarnung - und sprach nach dem Training über das derzeit größte BVB-Problem.mehr...