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Borussias Paradesturm mit Alex Frei

DORTMUND Davon darf die Konkurrenz noch nicht einmal träumen – Borussia Dortmunds Reserve-Mannschaft präsentiert am Samstag (14 Uhr, Rote Erde) den wohl wertvollsten Stürmer der Regionalliga West: Alexander Frei.

von Von Harald Gehring

, 29.08.2008
Borussias Paradesturm mit Alex Frei

Alexander Frei traf zwei Mal für die BVB-Talente.

Selbstverständlich ist der Schweizer im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach II nur eine „Leihgabe“ aus der Bundesliga. Doch die BVB-Fans wird es freuen, den Torjäger wieder in Aktion erleben zu dürfen. Zweieinhalb Monate nach seiner Innenbandverletzung aus dem Eröffnungsspiel der EM 2008 startet Frei durch. „Spritzigkeit und Spielpraxis fehlen nach den Trainingseinheiten noch“, bekennt der Schweizer, der heute neben Christopher Kullmann stürmt. Sebastian Tyrala (Bänderdehnung im Knie) pausiert.

„Um Alexander heranzuführen, sind solche Einsätze sehr wichtig“, sagt BVB-Cheftrainer Jürgen Klopp, der den Schweizer erst in der BVB-Reserve, anschließend in Münster und in Kassel einsetzen will. Borussia Dortmunds Regionalliga-Trainer Theo Schneider freut sich schon auf diesen Trumpf. „Alex ist für seine vorbildliche Einstellung bekannt, er wird auch für uns ehrgeizig bei der Sache sein“, sagt Schneider, der voraussichtlich nicht auf Nuri Sahin zurückgreifen kann. Sahin fuhr als 19. Spieler mit den Profis nach Cottbus.

Schneider, der die Dortmunder Abwehrreihe nach den Patzern von Kleve (3:3) wieder in die richtige Form brachte, setzt gegen Gladbach auf Bewährtes. Nico Hillenbrand  ist wieder auf der rechten Außenbahn dabei, links erhält Fabian Buttgereit seine Chance. In der Innenverteidigung sollen Julian Koch und Uwe Hünemeier für mehr Stabilität sorgen. Daniel Gordon wiederum spielt im defensiven Mittelfeld die „Doppel-Sechs“ mit Damir Vrancic. „Wir müssen gegen Gladbach deutlich konzentrierter sein als zuletzt in Kleve“, betont Schneider und zollt dem Gegner Respekt. „Mönchengladbach stellt ein Team mit vielen jungen, spielstarken Talenten, das vom 36-jährigen Routinier Sören Seidel geführt wird“, sagt der Trainer der vielleicht Christian Beer im BVB-Tor eine neue Chance einräumt.

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