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BVB-Trainer unter Druck

Bosz vor dem Revierderby: "Es gibt kein Ultimatum"

DORTMUND Es steht extrem viel auf dem Spiel für Borussia Dortmund. Im Revierderby (Samstag, 15.30 Uhr) soll der seit Wochen ersehnte Befreiungsschlag her. Der stark unter Druck stehende Trainer Peter Bosz sagt: "Es gibt kein Ultimatum."

Bosz vor dem Revierderby: "Es gibt kein Ultimatum"

BVB-Trainer Peter Bosz verschwendet keinen Gedanken an eine mögliche Entlassung. Foto: Groeger

Es ist das Derby-Zeit im Revier. Und für Borussia Dortmund steht im November 2017 mehr denn je auf dem Spiel. Nach nur einem Sieg aus den vergangenen neun Pflichtspielen ist bei den Schwarzgelben ordentlich Dampf auf dem Kessel. Im Fokus: Trainer Peter Bosz.

"Damit beschäftige ich mich nicht"

An eine mögliche Entlassung verschwendet der Niederländer allerdings keinen Gedanken: "Damit beschäftige ich mich nicht. Es zählt nur das Derby", sagte Bosz auf der Pressekonferenz am Freitagmittag. Der 54-Jährige weiß allerdings um seine brenzlige Situation: "Ich bin Fußballtrainer und weiß, dass so etwas passieren kann." Auch gebe es "kein Ultimatum" der Geschäftsleitung.

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei trotz der angespannten Situation gut. "Meine Aufgabe ist es, dass die Spieler wieder Vertrauen bekommen. Jetzt müssen wir zeigen, dass uns das gelungen ist." Nur ein Sieg entkrampft die Lage an der Strobelallee. "Wir müssen", fordert Bosz, "am Samstag bis zum Boden gehen. Wenn wir alles geben, werden wir gewinnen."

Trio ist fraglich

Fraglich ist dabei der Einsatz des Dortmunder Trios Sokratis (Rippenknorpelbruch), Roman Bürki und Christian Pulisic (muskuläre Probleme).

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Kritik an dem freien Donnerstag für die BVB-Profis wies Bosz zurück: "Es gibt einen klaren Plan - Training, Krafttraining, Erholung. Es ist ein Plan für sechs Wochen. Dazu gehört ein freier Tag. Das benötigt man, um beim nächsten Spiel wieder hundert Prozent geben zu können."

"Unser zweiter Platz ist unwichtig"

Entspannt und als Tabellenzweiter gehen die Könisglauben in das 173. Revierderby - davon will sich Trainer Domenico Tedesco aber nicht irritieren lassen. "Unser zweiter Platz ist unwichtig. Wir dürfen nicht meinen, wegen der Tabellenstände übermütig zu werden", sagte der 32-Jährige vor seiner Derby-Premiere. "Wir bereiten das Spiel genauso vor wie alle anderen Spiele. Arbeit und Akribie sind grundlegende Bausteine. Wir müssen abrufen, was uns stark gemacht hat."

Dortmund/Gelsenkirchen Sie sind jung, sie stammen aus den Vereinigten Staaten und sind die aufstrebenden Stars ihrer Teams. Dortmunds Christian Pulisic (19) und Schalkes Weston McKennie (19) sprechen vor dem Revierderby über das wichtigste Spiel des Jahres, ihren Beginn in Deutschland und Heimweh.mehr...

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