Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

BVB-Angreifer

Ciro Immobile zieht es zurück nach Italien

DORTMUND Den Brückentag nutzten Borussia Dortmunds Bosse zu einer kurzen Auszeit. Am Wochenende herrschte also Funkstille beim BVB, geredet hat dafür erstmals seit Wochen ein in der Saison oft verschmähter Stürmer: Ciro Immobile hat im Trainingslager der italienischen Nationalmannschaft seine mögliche Rückkehr nach Italien angedeutet.

Ciro Immobile zieht es zurück nach Italien

Ciro Immobile liebäugelt mit der Rückkehr nach Italien, möchte aber zunächst noch mit Thomas Tuchel reden.

„Es gibt immer die Möglichkeit für eine Rückkehr“, wird der 25-Jährige in italienischen Medien zitiert. Er wolle allerdings noch ein Gespräch mit dem neuen Trainer Thomas Tuchel führen.

Wertschätzung gesunken

Erstmals hat Immobile damit öffentlich bestätigt, was eigentlich logisch ist nach einer katastrophalen ersten Saison außerhalb Italiens: dass er sich Gedanken darüber macht, das Experiment für gescheitert zu erklären und die Brücken nach Deutschland abzubrechen. Überraschend käme das nicht, denn zumindest unter Jürgen Klopp sank die Wertschätzung für Immobiles Dienste immer stärker. Als Interessenten werden weiter der AC Mailand, der AC Florenz und der AS Rom gehandelt.

DORTMUND 17 Spieler von Borussia Dortmund sind derzeit mit ihren Nationalteams unterwegs. Zudem steht Marco Reus für das DFB-Team auf Abruf bereit. In unserer Übersicht finden Sie alle Partien mit schwarzgelber Beteiligung in den kommenden Tagen.mehr...

Getroffen für den BVB hat Ciro Immobile zuletzt beim DFB-Pokalspiel in Dresden Anfang März. Danach spielte er zunehmend seltener. Und wer ihn nach dem verlorenen Pokalfinale sah, wie er eilig aus den Katakomben des Berliner Olympiastadions verschwand, der musste glauben, dass Immobile mit den Gedanken bereits zurück in der Heimat war.

Überschaubare Bilanz

Immobiles Bilanz nach zwölf Monaten Dortmund ist überschaubar: Drei Treffer in der Liga, nur 24 Saisonspiele, davon sogar 15 nur als Einwechselspieler – und nur vier über die volle Distanz. Besser sieht die Bilanz immerhin in der Champions League aus, dort traf er vier Mal in sechs Partien.

Dass die Zitate Immobiles einen Tag nach Tuchels überraschendem Statement zu einer möglichen Zukunft des Angreifers in Dortmund kamen („Er hat noch eine Chance bei mir. Wie jeder Spieler, der Lust aufs Neue hat und bereit ist, sich darauf einzulassen“), könnte ein zufälliges Zusammentreffen sein. Denn Immobile galt bis zuletzt als Transferkandidat Nummer zwei nach Ilkay Gündogan. Den Stürmer abzugeben würde allerdings auch bedeuten, dass man gleichwertigen Ersatz herbeischaffen müsste.

Veto für Sokratis-Wechsel

Das gilt viel weiter hinten im Dortmunder Team auch im Fall Sokratis. Der VfL Wolfsburg hat durch Manager Klaus Allofs am Wochenende sein großes Interesse am griechischen Innenverteidiger noch einmal bekräftigt, doch einen offiziellen Vorstoß kann sich Allofs sparen. Einem Wechsel, schrieb gestern der „Kicker“, habe der BVB sofort einen Riegel vorgeschoben. Tuchel hält offenbar deutlich größere Stücke auf Sokratis, als es zuletzt bei Klopp der Fall war.

Subotic-Tagebuch aus Äthiopien: Teil 4

Mesbati-Schule wird zum Ort der Gesundheit

GABA Dubai? Die Malediven? Oder vielleicht die Seychellen? Für Neven Subotic stellt sich diese Frage auch in diesem Sommer nicht. Der Innenverteidiger des BVB ist bis zum 20. Juni im Auftrag seiner Stiftung in Äthiopien unterwegs, um die dortigen Projekte zu besuchen. Im Tagebuch berichtet er über seine Erlebnisse in Afrika.mehr...

Derweil hat der BVB den Transfer eines großen deutschen Talents nun offiziell bestätigt. „Großes Entwicklungspotenzial“ traue man dem 19-jährigen Julian Weigl zu, ließ BVB-Sportdirektor Michael Zorc in der offiziellen Pressemitteilung verlauten. Der Mittelfeldspieler der Münchner Löwen erhält wie berichtet einen Vier-Jahresvertrag und kostet rund 2,5 Millionen Euro. Aktuell spielt der 1,86 Meter große U 20-Nationalspieler bei der WM in Neuseeland, für die Löwen bestritt er 38 Zweitliga-Partien.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Marcel Schmelzer im Fokus

Der ausgebootete BVB-Kapitän und der Konkurrenzkampf

DORTMUND Beim BVB herrscht nach dem 4:0 gegen Leverkusen ausgelassene Stimmung. Der am Samstag ausgebootete Kapitän Marcel Schmelzer mischt beim öffentlichen Training am Dienstag wie gewohnt mit.mehr...

Schlichtes Design in Schwarzgelb

So könnte das BVB-Trikot der Saison 18/19 aussehen

DORTMUND Für Borussia Dortmund gibt's in der Saison 18/19 weder Längs- noch Querstreifen. Die Internetseite "Footy Headlines" hat noch vor der offiziellen Präsentation Bilder des BVB-Trikots für die neue Spielzeit veröffentlicht. In den vergangenen Jahren hatte die Seite immer den richtigen Riecher.mehr...

BVB-Kommentar: Kehl vor neuer Aufgabe

Bindeglied zwischen Mannschaft und sportlicher Leitung

Dortmund Sebastian Kehl ist zurück beim BVB, das freute fast ausnahmslos alle Fans der Schwarzgelben. Doch der 38-Jährige bringt nicht nur eine hohe Identifiaktion mit dem Verein mit, er hat auch eine immens wichtige Aufgabe im Verein.mehr...

BVB holt Sebastian Kehl zurück ins Boot

Ex-Kapitän ab 1. Juni Leiter der Lizenzspielerabteilung

DORTMUND Borussia Dortmund treibt dem Umbruch voran: Sebastian Kehl wird ab dem 1. Juni Leiter der Lizenzspielerabteilung. Die neu geschaffene Position ist für den Ex-Kapitän „eine Herzensangelegenheit“.mehr...

Stögers Mut in schwieriger Phase

BVB-Kommentar: Drastische Maßnahmen schärfen Profil

DORTMUND Das Kopfschütteln über Borussia Dortmund hält auch nach dem 4:0 gegen Bayer Leverkusen an. Diese Mannschaft gibt fortwährend Rätsel auf. Es ist beinahe unmöglich vorherzusagen, welches Gesicht sie zeigen wird. Dirk Krampe kommentiert.mehr...

Schmelzers einsamster BVB-Sieg

Radikaler Schnitt! Wie geht's mit dem Kapitän weiter?

DORTMUND Vor dem richtungsweisenden Spiel gegen Leverkusen wirft Peter Stöger Kapitän Marcel Schmelzer aus dem Kader - und behält Recht. Bleibt die Frage, wie es weitergeht am nächsten Spieltag und nach der Saison.mehr...