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Damir Vrancic ist Borussias Wunschkandidat

DORTMUND Im Testspiel hinterließ der Gastspieler einen überzeugenden Eindruck – Damir Vrancic (22) spielte beim 5:1 in Erlinghausen gegen den Westfalenligisten Rot-Weiß einen starken Part im Mittelfeld; ganz so, wie es sich Borussia Dortmunds Regionalliga-Trainer Theo Schneider wünscht.

von Von Harald Gehring

, 04.08.2008
Damir Vrancic ist Borussias Wunschkandidat

Braucht Bedenkzeit: Damir Vrancic

Und Dortmunds Coach zeigte sich mehr als angetan vom derzeit vereinslosen Vrancic, dessen jüngerer Bruder Mario zum Bundesliga-Aufgebot des FSV Mainz 05 gehört. Damir Vrancic hat ebenfalls schon für die Mainzer gekickt, absolvierte in der Saison 2006/07 sechs Spiele in der 1. Bundesliga für den FSV, anschließend in der zweiten Liga immerhin 17 Begegnungen. „Unser Cheftrainer Jürgen Klopp hat ihm ein gutes Zeugnis ausgestellt. Und dies kann ich nur bestätigen, ich würde ihn gern in unserem Team sehen“, bekennt Schneider, der allen Grund hat, nach einem erfahrenen Mittelfeldstrategen Ausschau zu halten.

Schließlich ist es aktuell höchst ungewiss, wann oder ob überhaupt der bisherige Spiellenker Lars Ricken  ins BVB-Team zurückkehrt. Ricken ließ sich am Montag in München bei Dr. Wohlfahrt behandeln, sein Rücken bereitet nach wie vor starke Beschwerden. Dazu kommen künftig noch andere Belastungen – Ricken wird demnächst seinen Job als Nachwuchs-Koordinator ausfüllen müssen. Ob da noch Zeit für regelmäßiges Training und Spielbetrieb bleibt… Die Ampel zeigt also Grün für die Verpflichtung von Damir Vrancic, der bereits im BVB-Trainingscamp in Marienfeld im Hotel Klosterpforte weilt. Vrancic kostet übrigens keinen Cent Ablöse.

„Teilzeitarbeit“ leisten zurzeit Fabian Buttgereit (Beckenprellung) und Denis Omerbegovic (Muskelfaserriss). „Beide werden hier vormittags behandelt und absolvieren ihr Spezialtraining. Nachmittags fahren sie dann heimwärts“, sagt Schneider, der am Montag auch die Rotterdam-Fahrer Sebastian Hille und Daniel Gordon in Marienfeld begrüßte. „Für Sebastian war es natürlich ein tolles Erlebnis. Sein Tor im Spiel gegen Rotterdam wird ihm noch mehr Auftrieb geben“, sagt Dortmunds Coach. Etwas anders sieht die Welt für Gordon aus, der in der letzten Saison die hoch gesteckten Erwartungen nicht erfüllte. „Daniel will einen Platz in unserem Team und sich wieder an das Bundesliga-Aufgebot herankämpfen. Er muss jetzt Leistung zeigen“, fordert Theo Schneider. Auch für Gordon hat der Konkurrenzkampf längst begonnen.

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