Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Anzeige
Anzeige

BVB gegen Schalke

Das friedlichste Revierderby seit Jahren

DORTMUND/GELSENKIRCHEN Ein Revierderby ohne Torjubel: Der BVB und der FC Schalke 04 haben sich in Dortmund 0:0 getrennt. Doch es gibt klare Sieger: die Fans und die Polizei. Denn mit Ausnahme von ein paar Böller- und Flaschenwürfen ist das Derby absolut friedlich geblieben. Hier unser Ticker zum Nachlesen.

/
Das Spiel ist zu Ende - die Fans strömen aus dem Signal Iduna Park.

BVB- und Schalke-Fans vor dem Stadion.

Die Reiterstaffel der Polizei trennt die beiden Fanlager vor der Nordtribüne.

Ein mit Rasierklingen präparierter Aufkleber.

Kurz nach 23 Uhr am Hauptbahnhof: alles ruhig.

Am späten Abend wird vor dem Hauptbahnhof ein Mann festgenommen.

  • Das 144. Revierderby endete 0:0
  • Es war das friedlichste Revierderby seit Jahren - es gab nur zwei Festnahmen
  • Etwa 3000 Polizisten und 1000 Ordner haben für ein ruhiges Spiel gesorgt
  • Die Polizei hat die Fanlager strikt voneinander getrennt - das Konzept ging auf
  • Nahe des Stadions sind sechs mit Rasierklingen präparierte Aufkleber gefunden worden

27. Spieltag: BVB - FC Schalke 0:0

Tim Hoogland kommt gegen Marco Reus zu spät.
Kevin-Prince Boateng und Jens Keller nach der Partie.
Kevin-Prince Boateng und Jürgen Klopp sprechen über die vorangegangenen 90 Minuten.
Kevin-Prince Boateng und Jürgen Klopp sprechen über die vorangegangenen 90 Minuten.
Wirken nicht zufrieden: Mats Hummels und Jürgen Klopp.
Kevin-Prince Boateng ist enttäuscht.
Kevin-Prince Boateng ist enttäuscht.
Jürgen Klopp nimmt Marco Reus in den Arm.
Auch andere Spieler musste Jürgen Klopp trösten...
... so wie Robert Lewandowski.
Zufrieden sieht anders aus: Mats Hummels.
Zweikampf vor beeindruckender Kulisse: Sebastian Kehl und Kevin-Prince Boateng.
Henrikh Mkhitaryan im Duell mit Kevin-Prince Boateng.
Robert Lewandowski gegen Joel Matip.
Henrikh Mkhitaryan und Roman Neustädter gehen in die Vollen.
Henrikh Mkhitaryan und Roman Neustädter gehen in die Vollen.
Kopfballduell zwischen Robert Lewandowski und Tim Hoogland.
Sokratis ist vor Klaas-Jan Huntelaar am Ball.
Sokratis ist vor Klaas-Jan Huntelaar am Ball.
BVB-Torjäger Robert Lewandowski
Hadern mit der Schiedsrichterentscheidung: Joel Matip.
Jürgen Klopp, wild gestikulierend.
Nuri Sahin gegen Kevin-Prince Boateng.
Zwei Talente unter sich: Erik Durm und Leon Goretzka.
Marco Reus und Max Meyer im Zweikampf.
Luftakrobaten: Klaas-Jan Huntelaar und Sokratis.
Robert Lewandowski vor Joel Matip.
Wieder Robert Lewandowski - diesmal gegen Sead Kolasinac.
Schalke-Keeper Ralf Fährmann klärt rechtzeitig vor Marco Reus.
Klaas-Jan Huntelaar gegen Nuri Sahin.
Häufig im Zweikampf: Sokratis und Huntelaar.
Auch Kevin-Prince Boateng musste öfter gegen Sokratis ran.
Auch Kevin-Prince Boateng musste öfter gegen Sokratis ran.
Joel Matip klärt den Ball vor Robert Lewandowski.
Marcel Schmelzer war aufgrund seiner Verletzung zum Zuschauen verdammt.
Alte Bekannte: Marcel Schmelzer und der ehemalige Borusse und jetzige Schalker Felipe Santana.
Julian Draxler im Zweikampf mit Henrikh Mkhitaryan.
Kaan Ayhan will Robert Lewandowski stoppen.
Sokratis nimmt es mit Klaas-Jan Huntelaar auf.
Sebastian Kehl, Mats Hummels und Nuri Sahin gemeinsam im Duell mit Klaas-Jan Huntelaar.
Tim Hoogland und Kevin-Prince Boateng nehmen Marco Reus in die Zange.
Das Ziel vor dem Derby war klar: ein Dortmunder Sieg sollte her.
Trainer unter sich: Schalkes Jens Keller und BVB-Coach Jürgen Klopp.
Jürgen Klopp zeigte sich vor dem Anpfiff bester Laune...
...und zugleich hoch konzentriert.
Schalke-Manager Horst Heldt.
Marco Reus steigt über Kevin-Prince  Boateng hinweg.
Jürgen Klopp feuert sein Team an.
Schalkes Torjäger Klaas-Jan Huntelaar gibt lautstarke Anweisungen.
Jürgen Klopp gibt die Richtung vor.
Immer weiter, Jens Keller.
Kevin-Prince Boateng artistisch gegen Henrikh Mkhitaryan.
Erik Durm flankt, Leon Goretzka grätscht dazwischen.
Robert Lewandowski wird von Roman Neustädter bedrängt.
Max Meyer im Duell mit Mats Hummels.
Lukasz Piszczek versucht, an Tim Hoogland vorbeizukommen - Julian Draxler schaut zu.
Kevin Großkreutz

Revierderby: Situation am Stadion

Die Polizei hat bei den Heimspielen des BVB eine Menge zu tun. Bei Partien, die voraussichtlich friedlich verlaufen werden, will die Polizei weniger Polizisten einsetzen.
Schalker Fans auf der Nordtribüne.
Blick auf die Nordtribüne.
Schalke-Fans vor der Nordtribüne.
Ordner vor der Nordtribüne im Stadion.
Eine extra für das Derby aus Sicherheitsgründen eingerichtete Pufferzone auf der Nordtribüne.
Auch in der Veltins-Arna wird, wie im Signal Iduna Park, durch das verringerte Kontingent eine Pufferzone zwischen den Fans eingebaut.
Blick auf die Südtribüne.
Blick auf die Südtribüne.
Fans auf der Südtribüne.
Fans auf der Südtribüne.
Fans beim Derby auf der Südtribüne.
Na also, geht doch: BVB- und Schalke-Fans, friedlich vereint.
Derby-Sieg - gesehen vor dem Spiel.
Polizisten unter der Tribüne.
Daumen hoch für den BVB.
Noch schnell ein Pilsken, oder zwei oder drei...
Das Spiel ist zu Ende - die Fans strömen aus dem Signal Iduna Park.
Das Spiel ist zu Ende - die Fans strömen aus dem Signal Iduna Park.
Mannschaftswagen der Polizei.
Sicherheitskräfte im Einsatz.
Polizisten unter der Tribüne.
Die Fußgängerbrücke über die B1 ist vor dem Spiel gesperrt.
Mit Mannschaftswagen bildet die Polizei vor dem Stadion eine Gasse.
Die Fußgängerbrücke über die B1 ist vor dem Spiel gesperrt.
Schalke-Fans vor dem Stadion.
Schalke-Fans werden an der Westfalenhalle kontrolliert.
Schalke-Fans werden an der Westfalenhalle kontrolliert.
Die Reiterstaffel vor dem Signal Iduna Park.
Eine Polizeiabsperrung vor dem Stadion.
Fans und Polizei vor dem Signal Iduna Park.
Polizei vor dem Stadion.
Die Situation vor dem Spiel.
Die Situation vor dem Spiel.
Schalke-Fans freuen sich auf das Spiel.
Prost!
Polizeieinsatz vor dem Stadion.
Die Polizei trennt die Fangruppen.
Schalker Fans erreichen nach einer ersten Kontrolle die Strobelallee.
Kontrollstelle für Schalker an den Westfalenhallen.
Schalke-Fan Sascha Schreiber ist ausgesprochen zufrieden mit dem Anreisekonzept der Polizei: "So gut war das noch nie. Normal erlebst du 10 Schlägereien auf dem Weg zum Stadion."
Einsatz der Polizei-Reiterstaffel auf dem Stadionvorplatz: Die Reiter drängten provozierende BVB-Fans zurück.
Blick auf die Strobelallee.
Blick auf die Strobelallee.
Polizei-Reiterstaffel auf der Strobelallee.
Blick auf die Strobelallee.
Schalker begrüßen die Dortmunder.
Schalker begrüßen die Dortmunder.
Schalker begrüßen die Dortmunder.
Dortmunder begrüßen die Schalker Fans.
BVB-Fans empfangen Schalker auf dem Stadionvorplatz.
Einsatz der Polizei-Reiterstaffel auf dem Stadionvorplatz: Die Reiter drängten provozierende BVB-Fans zurück.
Einsatz der Polizei-Reiterstaffel auf dem Stadionvorplatz: Die Reiter drängten provozierende BVB-Fans zurück.
Einsatz der Polizei-Reiterstaffel auf dem Stadionvorplatz: Die Reiter drängten provozierende BVB-Fans zurück.
Einsatz der Polizei-Reiterstaffel vor der Stadion.
Eine Reiterstaffel der Polizei trennt auf dem Stadionvorplatz die Fans.
Ein Sicherheitsdienst, unterwegs im Auftrag von S04.
Der Stadtbahn-Bahnhof Westfalenhallen ist der Anreisebahnhof für die Schalker. Die Fangruppen werden strikt voneinander getrennt.
Ankunft von Schalke-Fans an den Westfalenhallen.
Die ersten Schalker erreichen die Westfalenhallen.
Vorkontrolle bei Schalke-Fans an den Westfalenhallen.
Vorkontrolle bei Schalke-Fans an den Westfalenhallen.
Vorkontrolle bei Schalke-Fans an den Westfalenhallen.
Polizeieinsatz vor dem Stadion.
Polizei trennt Fans vor dem Stadion.
Bereitschaftspolizei trennt Fans vor dem Stadion.
Eine Reiterstaffel der Polizei im Einsatz vor dem Stadion.
Polizei trennt auf dem Stadionvorplatz die Fans von Dortmund und Schalke.
Polizei trennt auf dem Stadionvorplatz die Fans von Dortmund und Schalke.
Fans auf dem Stadionvorplatz.
Schalke-Fans auf dem Stadionvorplatz, durch die Polizei getrennt von Dortmundern.
Blick auf den Stadionvorplatz.
Ankunft des Schalke-Busses.
Einlass der Schalke-Fans an der Nordtribüne.
Die Polizei trennt die Fangruppen auf der Strobelallee.
Die Polizei trennt die Fangruppen auf der Strobelallee.
Die Polizei trennt die Fangruppen auf der Strobelallee.
Die Polizei trennt die Fangruppen auf der Strobelallee.
Die Fußgängerbrücke über die B1 ist vor dem Spiel gesperrt.
Polizisten unter der Tribüne.

Revierderby: Fangruppen am Bahnhof getrennt

Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Schalke-Fans erreichen den Dortmunder Hauptbahnhof.
Schalke-Fans im Dortmunder Hauptbahnhof.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.
Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden die anreisenden Fan-Gruppen strikt getrennt.

Revierderby: Polizeipräsenz in Dortmund

Bundespolizei vor dem Hauptbahnhof.
Polizei vor dem Nordausgang des Hauptbahnhofs.
Im Einsatz sind auch Diensthunde der Polizei.
Polizie vor dem Nordausgang des Hauptbahnhofs.
Bereitschaftspolizei der Bundespolizei baut Absperrgitter am Nordausgang des Hauptbahnhofs auf. Hier müssen die Schalker lang.
Polizeifahrzeuge vor dem Nordausgang des Hauptbahnhofs.
Bundespolizei baut Absperrgitter aus.
Bereitschaftspolizei am U-Bahnzugang im Hauptbahnhof.
Polizei auf der Grünfläche am Steinernen Turm.
Polizei auf der Grünfläche neben dem Steinernen Turm.
Polizeipräsenz auf der Grünfläche zwischen Signal Iduna Versicherung und Parkplatz Westfalenhallen.
Dieser Tunnel unterquert die B1 und führt zu den Schalke-Parkplätzen an den Westfalenhallen. Die Polizei kontrolliert auch hier.

Ein durchweg friedlicher Abend, auch bei der Abreise der Fans und in der Nacht blieb es in Dortmund ruhig. Drei Sonderzüge brachten die Fans nach dem Spiel nach Hause. "Sie haben die neuen Wege sehr gut angenommen und konnten so störungsfrei an- und abreisen", sagte der Einsatzleiter Dieter Keil in der Nacht zu Mittwoch. Das großen Polizeiaufgebot hielt die Fangruppen auf Distanz. Am Hauptbahnhof und in den Zügen waren die Fans beider Vereine laut Polizei gut gelaunt. Polizeioberrat Oliver Humpert war mit dem Verlauf des Abends sehr zufrieden und lobte das Verhalten aller Fans.  Lediglich für Berufspendler kam es am Abend gegen 18 Uhr zu Einschränkungen am Dortmunder Hauptbahnhof. So musste die Polizei bei Ankunft der Schalker Fans den Bereich zwischen Gleis elf und Nordausgang komplett sperren, um die Fangruppen geschlossen zur U-Bahn geleiten zu können. Reisende konnten für circa 10 Minuten nicht zu den entsprechenden Gleisen kommen. 

Fast zwölf Stunden nach dem Start beenden wir jetzt unseren Liveticker. Herzlichen Dank für Ihr Interesse. Es hat Spaß gemacht, über ein friedliches Derby berichten zu können. Gute Nacht!

Das Spiel ist längst beendet, die befürchteten Ausschreitungen sind fast komplett ausgeblieben. Unser Polizeireporter Peter Bandermann und unser Redakteur Tobias Weckenbrock (wohnt in Dortmund, ist Schalke-Fan) ziehen ihr persönliches Fazit:

Im Stadion ist keine Pyrotechnik gezündet worden - es gab keine negativen Vorkommnisse. Das hat zu der insgesamt friedlichen Stimmung beigetragen. Die richtige Antwort auf den großen Sicherheits-Aufwand haben die Fans beider Vereine vor dem Anpfiff gegeben: Sie stimmten sich rivalisierend, aber größtenteils friedlich auf ein spannendes Spiel ein und setzten den Konkurrenzkampf lautstark im Stadion fort.

 Die Fantrennung hat absolut überzeugt. Als Dortmunder mit Schalker Gesinnung bin ich mit dem Rad "angereist" - allerdings in zivil, weil ich die Pöbeleien vor einigen Jahren satt hatte. In der Grünanlage konnte ich problemlos in den Gästebereich, an der Haltestelle Westfalenhalle vorbei vorne an der Westfalenhalle 2 entlang. Dort hab ich das Rad abgestellt und eine erste kurze Körperkontrolle gehabt. Dann ging es weiter zwischen den Hallen zur Strobelallee, wo eine Einsatzfahrzeug-Kolonne, Stoßstange an Stoßstange, die Fangruppen trennte. Beim Zusammenlaufen hinter der Nordtribüne war um 19.10 Uhr absolut alles ruhig, auch wenn hier der einzige Ort war, wo die Fans sich mischten. Nach dem Spiel gab es großes Lob von einigen Fans an die Polizei zu hören: Die Zufluss- und Abflusswege, die perfekt gelungene Fantrennung, die sehr entspannte Arbeitsweise der Polizisten - dafür hatten einige ein Wort des Lobes übrig vor dem Hintergrund, dass das ja schließlich alles nicht immer so gelungen war.  

In den kommenden 45 Minuten fahren drei Sonderzüge die Schalke-Fans zurück nach Gelsenkirchen. Bislang ist auch am Hauptbahnhof die Situation ruhig. 

Auch in der Mixed-Zone herrscht beste Stimmung zwischen Schwarzgelb und Königsblau: Nuri Sahin und Kevin Prince Boateng haben den Bereich gerade Arm in Arm verlassen.

Bisher musste die Polizei nur zwei Personen festnehmen, wie wir erfahren haben. Das ist viel weniger als bei einem durchschnittlichen BVB-Heimspiel. Die Polizei ist extrem zufrieden.

Mats Hummels und Sebastian Kehl führten heute einen starken BVB an, doch die Offensive scheiterte immer wieder an Schalke-Keeper Ralf Fährmann.

DORTMUND Nach einer zerfahrenen Anfangsphase rissen die BVB-Profis, angeführt vom überragenden Mats Hummels, das 144. Revierderby an sich und boten gegen Schalke Vollgasfußball in Reinkultur. Nur ein Tor wollte trotz zahlreicher Großchancen von Marco Reus, Robert Lewandowski und Henrikh Mkhitaryan nicht fallen. Die Einzelkritik.mehr...

Inzwischen durften die Anhänger des FC Schalke ihren Bereich auf der Nordtrbüne verlassen. Die Polizei hat sich mit einer Lautsprecherdurchsage für das Verhalten bedankt. Rund ums Stadion ist die strikte Fantrennung aus der Phase vor dem Spiel teilweise aufgehoben.

Seit gut 20 Minuten ist das Derby beendet. Jetzt läuft die Abmarschphase der Fans. Die Schalker mussten nach dem Apfiff zunächst in ihrem Block bleiben. Mindestens ein Polizeihubschrauber beobachtet die Lage aus der Luft. 

Da sind sich die Beobachter einig: Schalke-Keeper Ralf Fährmann war der Spieler des Spiels.

Mann des Abends: Ralf #Fährmann. #derby14#BVB#Schalke#bvbs04pic.twitter.com/zD1T2Sqr6c

— Florian Groeger (@Floehchen81)

Das 0:0 war am Ende glücklich für die Gäste, schreibt unser Reporter Dirk Krampe. 

DORTMUND Das 144. Revierderby bot am Dienstagabend knisternde Spannung, jede Menge gute Torszenen und auch das eine oder andere sportliche Scharmützel auf dem Feld. Nur einen Sieger gab es nach 90 höchst unterhaltsamen Minuten nicht. Das 0:0 war am Ende glücklich für die Gäste.mehr...

Abpfiff - das 144. Revierderby endet torlos.

21.29 Uhr: Der BVB vergibt Chance um Chance...20.48 Uhr: Pausenpfiff - nach 45 Minuten steht es 0:0 in Dortmund.  Ein Kollege hat in der Pause dieses Bild gemacht und getwittert.

Die Menschen in den Vip-Lounges waren mir immer schon suspekt. #bvbs04#derby14#derbypic.twitter.com/9zXylOy4MO

— Kevin Kisker (@Kevin1993DO)

In einem ersten Fazit schreibt die Dortmunder Polizei von einem störungsfreien Anmarsch der Fans ohne besondere Vorkommnisse.  Einsatzleier Dieter Keil: "Die neue Wegführung zum Stadion wird von den Fans gut angenommen. Durch die Trennung der Fangruppen ist es bisher nicht zu Konfrontationen unter Fußballanhängern gekommen."

Die Stimmung ist weiterhin friedlich, so kann's weitergehen.

Derbytime! #derby14#BVB#Schalke#bvbs04pic.twitter.com/yJNQg8cbzK

— Florian Groeger (@Floehchen81)

Im Stadion ist bislang alles ruhig, auch beim Einlauf der Teams wurde keine Pyrotechnik abgebrannt.

Das Spiel zwischen dem BVB und dem FC Schalke 04 läuft.

Vom Geschehen auf dem Rasen berichten wir in einem gesonderten Ticker.   

Die Lage vor dem Stadion hat sich komplett entspannt. Es gibt vor den Eingängen kaum noch Schlangen. Auch die ersten Polizisten ziehen sich vorm Stadionvorplatz zurück. 

Wir haben mit Polizeisprecherin Cornelia Weigandt über die Anreisephase gesprochen. Ihr Fazit: "Bislang ist alles relativ ruhig geblieben".

Der

startet mit folgender Aufstellung: Fährmann - Hoogland, Ayhan, Matip, Kolasinac - Boateng, Neustädter - Goretzka, Meyer, Draxler - Huntelaar

Noch eine knappe Stunde bis zum Anpfiff. Bislang ist die Lage relativ ruhig. Wenn das so bleibt, können wir uns in 57 Minuten vielleicht einfach nur auf Fußball konzentrieren. Wir hoffen es.  Wir haben bei der Polizei zu den

nachgefragt: Derzeit geht man dort von insgesamt

präparierten Aufklebern aus. 

   

von

.

 Die

des

ist raus! Mit folgender Elf geht die Borussia ins Derby: Weidenfeller - Piszczek, Sokratis, Hummels, Durm - Kehl, Sahin - Großkreutz, Mkhitaryan, Reus - Lewandowski.

Vor der

hat sich die Situation wieder beruhigt. Die Bundespolizei berichtet derweil, dass die Anreisephase der Schalker per Bahn nun abgeschlossen sei. 

Die Polizei berichtet, dass in

alles ruhig geblieben ist. Von dort aus waren zuvor zahlreiche Schalker nach Dortmund gereist. Außerdem beginnt dort in wenigen Minuten die Regionalliga-Partie zwischen Rot-Weiss Essen und der Schalker U23.

 Jetzt ist auch der BVB-Bus angekommen.

Soeben ist der Schalker Mannschaftsbus am Stadion eingetroffen.

Schalker Anhänger haben vor ihrem Block eine Bande zerlegt, auf der Signal Iduna Park stand.   

Die #S04-Fans haben im Stadion eine Werbebande zerlegt. #derby14#BVB#Schalke#bvbs04pic.twitter.com/lEygCNsiic

— Florian Groeger (@Floehchen81)

Die Lage vor dem

des Stadions ist zur Zeit sehr

. Einige Anhänger beider Vereine bewerfen die Anhänger der Gegenseite mit Böllern. Die Polizei setzt die Reiterstaffel ein, um die beiden Lager zu trennen.  

18.13 Uhr: Beide Fangruppen haben nun damit begonnen, sich gegenseitig zu bewerfen. Die ersten Flaschen fliegen. Zu handfesten Auseinandersetzungen ist es jedoch noch nicht gekommen.18.05 Uhr: Das Konzept der Polizei, die gegnerischen Fangruppen zu trennen, geht bislang auf. Der neuralgische Punkt ist die Strobelallee - dort werden die Fans in Sichtweite aneinander vorbeigeleitet. Bei der Ankunft der ersten größeren Gruppe von Schalke-Fans sind dort eben Böller und Gegenstände geflogen. Die Reiterstaffel der Polizei ging dazwischen. Es ist eine emotionale, aufgeheizte Stimmung - aber insgesamt friedlich.17.59 Uhr: Für Reisende, die nichts mit dem Derby zu tun haben, ist es gerade eng am Hauptbahnhof. Sie kommen aber ganz normal zu ihren Zügen. Nicht zu empfehlen ist derzeit die Nutzung der U-Bahn-Station am Hauptbahnhof. Generell gibt es viele Kontrollen, darüber twittert auch die Dortmunder Landtagsabgeordnete Birgit Rydlewski (Piraten).

Ich musste durch drei Polizeisperren. Bahnhof Dortmund im Derby. Seufz.

— Rya (@_Rya_)

Die

haben mittlerweile geöffnet, die ersten Fans werden in den Signal Iduna Park gelassen. Auch die erste größere Gruppe von Schalke-Fans ist nun - eskortiert von der Polizei - am Stadion angekommen. Am Platz vor der Nordtribüne ist alles ruhig. Wesentlich unruhiger ging es anscheinend in der U-Bahn zu: Während der Fahrt zum Stadion haben S04-Fans Böller gezündet.

 

Die ersten #S04-Fans werden ins Stadion gelassen. #derby14#bvbs04pic.twitter.com/qSJhX96Z8h

— Matthias Dersch (@Matthias_aus_Do)

Noch ist es im

leer, das wird sich im Laufe der kommenden zwei Stunden noch ändern.

 

Die letzten Vorbereitungen laufen. #derby14#BVB#Schalke#bvbs04pic.twitter.com/t8rq3RbOzr

— Florian Groeger (@Floehchen81)

Noch ist die #Südtribüne leer. Um 20 Uhr wird es hier anders aussehen. #derby14#bvbs04#bvb#westfalenstadionpic.twitter.com/PXdG1XPsvF

— Matthias Dersch (@Matthias_aus_Do)

Die Polizei hat Bilder der mit

veröffentlicht. Zur Zahl der gefundenen Aufkleber machte die Polizei bislang keine Angaben.

Unsere

sind jetzt am Stadion angekommen, auch knapp 150 BVB-Fans warten schon auf den Einlass, der um kurz vor 18 Uhr beginnt.

 

Am Stadion angekommen. #derby14#BVB#Schalke#bvbs04pic.twitter.com/VQddG7KVew

— Florian Groeger (@Floehchen81)

Die ersten #BVB-Fans warten schon auf den Einlass. #derby14#bvbs04pic.twitter.com/gsgBNBGwIG

— Matthias Dersch (@Matthias_aus_Do)

Etwa

fahren über Essen nach Dortmund, mit einem Regionalexpress treffen sie in diesen Minuten am Dortmunder Hauptbahnhof ein. 

Im Abstand von einer Viertelstunde treffen ab 17 Uhr nacheinander zwei

weitere

am Dortmunder Hauptbahnhof ein. Im ersten Zug sitzen laut Bundespolizei etwa 350 Schalker. Zu Meldungen, dass Schalke-Fans über Essen fahren, sagte Bundespolizei-Sprecher Volker Stall: "Wir sind auch in Essen vor Ort und auf Fußballanhänger vorbereitet."

Mehrere hundert 

sind in Gelsenkirchen in einen Zug in

gestiegen. In der Regionalliga spielt dort RW Essen gegen die Reserve der Schalker. Derweil bereitet sich die Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof auf die Ankunft von Schalke-Anhängern vor, die ab etwa 17 Uhr mit dem ersten Sonderzug erwartet werden.

 

 

16.01 Uhr: Kollege Tobias Großekemper meldet sich vom Gelsenkirchener Hauptbahnhof. Von dort werden drei Entlastungszüge Schalke-Fans nach Dortmund bringen. Er berichtet von einem Mann, der im BVB-Trikot über den Bahnhofs-Vorplatz lief. Zivilpolizisten zogen ihn aus dem Verkehr und stauchten ihn ordentlich zusammen, er solle keinen Stress machen. Mit geschlossener Jacke zog er ab.15.55 Uhr: Das Derby zwischen Dortmund und Schalke ist nicht nur ein Duell um Tabellenplatz zwei, sondern auch eins der stärksten Kontermannschaften der Liga. BVB und S04 haben sich in der laufenden Spielzeit in ihrer strategischen Ausrichtung zunehmend angeglichen.

DORTMUND Das Derby zwischen Dortmund und Schalke ist nicht nur ein Duell um Tabellenplatz zwei, sondern auch eins der stärksten Kontermannschaften der Liga. BVB und S04 haben sich in der laufenden Spielzeit in ihrer strategischen Ausrichtung zunehmend angeglichen.mehr...

15. 40 Uhr: Die Polizeipräsenz in Dortmund ist jetzt deutlich erhöht. Im Bereich der Westfalenhalle stehen zahlreiche Mannschaftswagen, auch mindestens ein Wasserwerfer steht bereit. Auch an der Hohen Straße stehen zahlreiche Mannschaftswagen. Hinter dem Nordeingang des Hauptbahnhofs stehen ebenfalls zahlreiche Mannschaftswagen. Insgesamt sind heute rund 2000 Landes- und 1000 Bundespolizisten im Einsatz. 

 

Diese Meldung kommt gerade von der Polizei herein: Im Bereich der

haben Unbekannte zahlreiche Aufkleber (so genannte Spukis) an Laternenmasten, Werbeflächen und Mülleimern geklebt. Nicht der Spruch auf der Vorderseite ("Tod und Hass dem S04") machte ein Einschreiten der Polizei nötig, sondern die Rückseite. Diese war laut Polizei mit

präpariert. Wer diese Aufkleber entfernt, setzt sich einer Gefahr aus. Die Stadt wird sich laut Polizei um die Entsorgung der Aufkleber kümmern.  

 Über die besondere Derby-Atmosphäre sagt

: "Am Dienstag wird das Stadion kochen. Da werden wir alle gemeinsam etwas für den Derbysieg geben."

DORTMUND Kein anderer Spieler steht im Revierderby so unter Beobachtung wie Kevin Großkreutz. Der BVB-Profi stand früher als Fan selbst auf der Südtribüne. Im Interview mit Matthias Dersch spricht der Nationalspieler über Fankritik und die besondere Derbyatmosphäre.mehr...

Wichtige Information für alle Stadiongänger: Die tagsüber gesperrte

wird nach dem Spiel wieder freigegeben.

So kommen

sicher mit dem öffentlichen Nahverkehr zum Stadion: Ab Hauptbahnhof fahren Stadtbahnen der Linie U45 und Sonderbahnen zum Stadion. An der Haltestelle Remydamm halten diese nicht. Wer mit diesen Bahnen fahren will, soll aus dem Bahnhof heraus gehen und den Eingang zur U-Bahn am Königswall nutzen. Für

fahren Sonderbahnen ohne weiteren Halt zur Haltestelle Westfalenhalle. Von dort geht es für die Fans zu Fuß zum Stadion.   

Wie geht das 144. Revierderby aus? Hier sofort abstimmen:

Die Polizei hält sich zurück - am Hauptbahnhof sind bislang kaum Uniformierte zu sehen. Auch Fans in Schwarzgelb sieht man nur ganz vereinzelt. 

Nur noch sechs Stunden bis zum Anpfiff. Zeit, dass wir uns mal mit den Aufstellungen beider Mannschaften auseinandersetzen. Auf Dortmunder Seite steht ein kleines Fragezeichen hinter Marco Reus. Wir tippen, dass die Dortmunder Nummer 11 von Anfang an spielen wird.

BVB gegen S04 - So wollen sie spielen

BVB-Keeper Roman Weidenfeller hielt im Hinspiel den Elfmeter von Schalkes Kevin-Prince Boateng.
Schalkes Torhüter Ralf Fährmann stand in der bisherigen Bundesliga-Spielzeit 14 Mal im Tor. Seine Bilanz: 13 Gegentore, 7 Spiele zu Null.
Lukasz Piszczek fiel fast die komplette Hinrunde aus, findet aber langsam zu seiner alten Form zurück.
Tim Hoogland absolvierte insgesamt elf Spiele in der Saison 13/14. 55 Prozent seiner Zweikämpfe konnte er dabei gewinnen.
BVB-Verteidiger Sokratis scheut keinen Zweikampf.
Kaan Ayhan absolvierte bis dato sechs Spiele für den So04 und wird im Derby den verletzten Benedikt Höwedes ersetzen.
Mats Hummels ist Taktgeber der Borussen Abwehr. Er traf am letzten Spieltag in Hannover zum 1:0.
Der gebürtige Kameruner Joel Matip (l.) erzielte in der aktuellen Saison bisher zwei Tore und bereitete einen Treffer vor.
"Das ist das wichtigste Spiel für die Fans und für uns", sagt Erik Durm, der den verletzten Marcel Schmelzer vertreten wird.
Sead Kolasinac (r.) ist bei den Schalkern auf der linken Abwehrseite gesetzt.
Sebastian Kehl (l.) hat vor dem Derby seinen Vertrag bis 2015 verlängert.
Hat in der Saison 08/09 elf Spiele für die Schwarzgelben absolviert: Kevin-Prince Boateng. Seine aktuelle Bilanz für Königsblau: sechs Toren und vier Vorlagen in 21 Partien.
Nuri Sahin traf mit einem Distanzschuss aus 20 Metern zum 2:0 im Hinspiel.
Auch der Ex-Gladbacher Roman Neustädter (l.) wird eine wichtige Rolle beim Derby spielen.
Rechtzeitig zum Revierderby ist Marco Reus wieder fit.
Leon Goretzka kam in der Saison 2013/14 vom VfL Bochum zu den Königsblauen. In 17 Bundesliga-Spielen erzielte er drei Tore.
Nach zwei Vorlagen im Hinspiel hätte der Armenier Henrikh Mkhitaryan heute Abend sicher nichts gegen einen eigenen Treffer.
Ein weiterer Youngster: Max Meyer. BVB-Trainer Jürgen Klopp bezeichnet ihn als Granate.
Der gebürtige Dortmunder Kevin Großkreutz weiß: "Wir werden alles geben, die Fans werden alles geben."
Mit einem Marktwert von rund 30 Millionen Euro der teuerste Spieler bei Schalke: Julian Draxler.
BVB-Stürmer Robert Lewandowski traf gegen Schalke bereits viermal. Seine Klasse zeigte er auch beim Spiel in Hannover, als er die komplette Abwehr ausspielte und das 2:0 erzielte.
Der 30-jährige Niederländer Klaas-Jan Huntelaar konnte in der Rückrunde (nach seiner Verletzungspause) reichlich Tore für die Königsblauen erzielen. Gegen Hoffenheim gelang ihm ein Dreierpack - trotz eines verschossenen Elfmeters.

Kurze Mittagspause, dann geht es weiter.

"Rivalität ja - Gewalt nein" - genau so soll das Revierderby heute ablaufen.

Rivalität ja – Gewalt nein: Zivilcourage vor dem Derby #bvbs04http://t.co/k2GfFtxGLepic.twitter.com/UxSBbyGmHW

— Borussia Dortmund (@BVB)

Derzeit kursiert auf Facebook die Meldung, dass sich Fans beider Klubs als neutrale Anhänger unter das jeweils andere Lager mischen wollen - angeblich verbreitet von den BVB-Fanbeauftragten.

Es liegt bereits eine offizielle Stellungnahme vor:   

Die meistens Fans werden heute mit der Bahn zum Spiel anreisen.  

An der Haltestelle "Signal Iduna Park" wird es heute Abend eng. #derby14#BVB#Schalke#bvbs04pic.twitter.com/HbPgF384LJ

— Florian Groeger (@Floehchen81)

Watzke hat sich in dem Interview auch zu den

geäußert: "Fakt ist, dass nicht Jürgen Klopp den ersten Stein geworfen hat, sondern Matthias Sammer in Richtung aller 17 Klubs!" Auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge, der sich über Klopps Aussage über Sammer echauffiert hatte, bekam eine Erwiderung: "Als ich das gelesen habe, sind mir spontan Sätze über Klinsmann, Magath und Matthäus eingefallen. Über Matthäus hat Hoeneß gesagt: 'Der taugt in unserem neuen Stadion nicht mal zum Greenkeeper.' das reicht, denke ich, als Antwort."

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke hat sich heute in einem Interview mit der "Bild" umfangreich zum Revierderby geäußert. Wir fassen die wichtigsten Aussagen zusammen: -

"Das wäre für uns eine Katastrophe. Ich hoffe, dass das ein klares Signal für alle Beteiligten ist." - 

"Wirtschaftlich und sportlich liegt der BVB vorne. Es geht ja nicht nur um die Bundesliga" - 

"Sie haben in den letzten Jahren sportlich hervorragend gearbeitet. Sie machen eine sehr, sehr gute Jugendarbeit! Wirklich klasse!"  

Die Deutsche Bahn setzt für die Schalker Fans heute drei Sonderzüge (16.30 Uhr, 17.30 Uhr, 18.30 Uhr) ein. Wenn die Züge in Dortmund eingetroffen sind, geht es für die S04-Anhänger Richtung Nordausgang.

Am Dortmunder Hauptbahnhof wurden schon die ersten BVB-Trikots gesichtet.

Ein paar #BVB-Trikots wurden am Hauptbahnhof bereits gesichtet. #derby14#Schalke#bvbs04pic.twitter.com/BZtHilVPxZ

— Florian Groeger (@Floehchen81)

Nach der Randale durch Gewalttäter beider Klubs in den vergangenen zwei Jahren sollen am heutigen Dienstag 3000 Polizisten und 1000 Stadionordner für größtmögliche Sicherheit sorgen. Die Dortmunder Polizei rechnet mit der Anreise von bis zu 1000 gewaltbereiten Fans aus beiden Vereinen, die im Besitz einer Eintrittskarte sind. Um Zusammenstöße zwischen BVB- und Schalke-Anhängern zu verhindern, will die Polizei die Fanlager streng voneinander trennen. Bestimmte Parkplätze werden für Schalke-Fans reserviert, die Anreise mit der Stadtbahn wird zu getrennten Stationen erfolgen. Auch am Dortmunder Hauptbahnhof sollen die Fanlager getrennt werden. Anders als in den Vorjahren fahren die Sonderzüge aus Gelsenkirchen nicht zum Stadion- sondern zum Hauptbahnhof.   

auf einer größeren Karte anzeigen BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Schalkes Aufsichtsrats-Vorsitzender Clemens Tönnies und Arnold Plickert von der Gewerkschaft der Polizei appellierten in einer gemeinsam unterzeichneten Erklärung an die Fans: "Feuern Sie ihre Mannschaften an, lassen Sie uns ein Derby erleben, bei dem es auf dem Platz heiß hergeht." Sie forderten die Fans auf, Straftätern keinen "anonymen Rückzugsraum" zu geben.

Herzlich Willkommen in unserem Derby-Ticker.

/
Das Spiel ist zu Ende - die Fans strömen aus dem Signal Iduna Park.

BVB- und Schalke-Fans vor dem Stadion.

Die Reiterstaffel der Polizei trennt die beiden Fanlager vor der Nordtribüne.

Ein mit Rasierklingen präparierter Aufkleber.

Kurz nach 23 Uhr am Hauptbahnhof: alles ruhig.

Am späten Abend wird vor dem Hauptbahnhof ein Mann festgenommen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

BVB-Weihnachtssingen

Aubameyang, Sahin und Co. singen mit 25.000 BVB-Fans

DORTMUND Der Signal Iduna Park wird am Sonntag zum größten Konzertsaal Deutschlands. Der BVB lädt zum Weihnachtssingen in sein Stadion ein - und über 25.000 Fans haben bereits Karten dafür gekauft. Und sie bekommen prominente Mitsänger: Die komplette Mannschaft von Borussia Dortmund wird dabei sein - und ein Popstar.mehr...

Weihnachtsbesuch in der Kinderklinik

BVB-Stars bringen die kleinen Patienten zum Lachen

DORTMUND Die BVB-Stars besuchen die Kinderklinik Dortmund. Am Tag nach dem wichtigen Sieg in Mainz punkten die schwarzgelben Profis bei den kleinen Patienten. Hier gibt es Bilder und Videos.mehr...

19:09 - der schwarzgelbe Talk

BVB-Boss Watzke befindet sich wieder im Kampfmodus

DORTMUND 2017 sei ein schreckliches Jahr gewesen, sagt Hans-Joachim Watzke bei der 16. Auflage von "19:09 - der schwarzgelbe Talk". Jetzt ist er wieder im Kampfmodus - und könnte sich eine Vertragsverlängerung vorstellen.mehr...

19:09 - der schwarzgelbe Talk

Watzke: Könnte mir vorstellen, noch einmal zu verlängern

DORTMUND Der BVB-Boss zu Gast im Lensing-Carrée! Bei "19:09 - der schwarzgelbe Talk" hat Hans-Joachim Watzke am Mittwochabend über Peter Stöger, Peter Bosz, die aktuell schwierige Situation und seine persönliche Zukunft gesprochen. Hier gibt es das Video, die Bilder und die wichtigsten Aussagen.mehr...

Der BVB-Kommentar

Stögers feine Geste im egoistischen Bundesliga-Geschäft

MAINZ Da muss erst ein Trainer vom Geißbock-Verein 1. FC Köln kommen, um beim BVB den Bock umzustoßen: Peter Stöger hat bei Borussia Dortmund eine erfolgreiche Premiere hingelegt - und lobt Vorgänger Peter Bosz. Jürgen Koers kommentiert.mehr...