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„Das wird noch spannend“

DORTMUND Bestes Bundesliga-Nachwuchsteam der Regionalliga Nord in der Hinrunde, als Tabellen-Sechster klar auf Qualifikationskurs für die 3. Liga – Borussia Dortmund II erfüllte bislang alle Erwartungen. Über das „Warum“ äußert sich BVB-Trainer Theo Schneider.

„Das wird noch spannend“

Theo Schneider gibt seinen Talenten die Richtung vor.

Die Mannschaft zeichnet sich durch eine erstklassige Defensivarbeit aus. Neun „zu-Null-Spiele“ und nur vier Niederlagen sprechen für sich. Ist das die Basis des Erfolges? Theo Schneider: Defensivarbeit beginnt bei uns weit vorn. Jeder erfüllt seine Aufgabe. Insgesamt wirkt sich das positiv aus.

Und wie lauten die Namen der Positiv-Faktoren? Schneider: Da gibt es viele. Unser Torwart Marcel Höttecke, Innenverteidiger Uwe Hünemeier, Martin Amedick und Patrick Njambe, aber auch Christian Eggert oder Marcel Großkreutz. Und sicherlich auch Lars Ricken, wenn er gesund ist. Einen großen Schritt nach vorn machte Yasin Öztekin.

So stark die Defensive ist, so durchschnittlich ist die Offensive mit nur 21 erzielten Toren. Woran liegt das? Schneider: Da haben wir alle sicherlich etwas mehr erhofft. Senesie, Nöthe, Hille und Omerbegovic können mehr, da gibt es noch viel Luft nach oben.

Denis Omerbegovic war in der letzten Saison ein Trumpf im Kampf um den Klassenerhalt. In der neuen Saison gelang ihm noch kein Tor … Schneider: Denis hat Probleme mit seiner neuen Position, die nicht mehr im Sturmzentrum liegt. Außerdem warfen ihn Verletzungen zurück.

Den BVB brachte das nicht vom Kurs ab. Ist so etwas überhaupt in der Rückrunde zu wiederholen? Schneider: Wir haben zuletzt Kontinuität bewiesen, so dass ich nicht an einen großen Einbruch glaube. Aber schwer wird es auf jeden Fall.

Auf welche Konkurrenten müssen sie achten, wenn es um die Qualifikation für die 3. Liga geht? Schneider: Zunächst einmal müssen wir unter die ersten zehn Mannschaften der Tabelle kommen, das ist die Grundvoraussetzung. Außerdem müssen wir mindestens das zweitbeste Bundesliga-Nachwuchsteam sein. Unsere Konkurrenten sind also Werder Bremen als derzeit Tabellen-Neunter und der Hamburger SV auf Platz 13.

Der HSV weist neun Punkte weniger auf als der BVB – ein beruhigendes Polster? Schneider: Nein, keineswegs. Wir müssen in der Rückrunde, die am Sonntag mit dem Spiel gegen Babelsberg beginnt, von Anfang an hellwach sein. Das wird alles noch sehr spannend.  

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