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„Der BVB ist ein anderes Kaliber“

Basler im Interview

BURGHAUSEN Als Spieler war Mario Basler als „Super-Mario“ bekannt, als Trainer halten sich seine Meriten bislang noch in Grenzen. Bei Wacker Burghausen wagt der 41-Jährige nun den nächsten Anlauf. Und ausgerechnet in seinem ersten Spiel trifft er am Samstag im DFB-Pokal auf Borussia Dortmund.

von Von Matthias Dersch

, 14.08.2010
„Der BVB ist ein anderes Kaliber“

Mario Basler (M.) steht gleich zu Beginn seiner Tätigkeit bei Wacker Burghausen vor einer schweren Aufgabe

Wir sprachen mit dem Europameister von 1996 über seine neue Aufgabe.

In den wenigen Tagen bis zum Pokalspiel gegen Dortmund natürlich nicht viel. Man beschnuppert sich, man lernt sich kennen. Darüber hinaus versuche ich erst einmal, die Köpfe meiner Spieler freizubekommen.

Die Jungs waren angeschlagen. Das ist ja klar nach zwei Punkten und vier Spielen, die nicht sonderlich gut waren. Das Team hat unbestritten Potenzial, konnte es bislang aber nicht abrufen.

Nein, ganz im Gegenteil. Das erleichtert mir meine Aufgabe sogar erheblich. Wir haben ja nichts zu verlieren. Meine Spieler werden in der Partie alles geben, und die Chance nutzen wollen, sich mir zu zeigen. Das sehe ich ganz entspannt.

Grundsätzlich lässt sich alles wiederholen. Aber man darf nicht vergessen, dass der BVB ein ganz anderes Kaliber als etwa Hannover ist. Mir ist es deshalb auch nur wichtig, dass meine Spieler ihr Potenzial abrufen und Leistung bringen. Alles andere ist zweitrangig.

Nein, der Verein hat mich unabhängig vom Pokal verpflichtet. Für mich gibt es doch keinen besseren Einstand als dieses Spiel. Meine Spieler werden alles geben, um den verspielten Kredit beim Publikum zurückzugewinnen.

Die können Sie nächste Woche in der besagten Zeitung lesen…(lacht) Aber im Ernst: Ich werde mich ganz bestimmt nicht vor meine Mannschaft stellen und sagen: Die können nichts! Borussia Dortmund hat eine tolle und junge Mannschaft mit großem Potenzial.

Also eigentlich wollten wir es ja bis zum Anpfiff geheim halten, aber Burghausen hat mich als Spielertrainer verpflichtet... Nein, Jürgen Klopp hat mit seiner Einschätzung recht. Mein Team hat sich in den letzten Tagen nicht verändert, die Spieler sind die gleichen geblieben. Man sollte von mir auch keine Wunderdinge erwarten.

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