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Der Mann, der England in tiefe Trauer stürzt

DORTMUND Mit diesem Stigma kann Mladen Petric (26) gut leben, jedenfalls, wenn er in Zukunft britisch geprägte Urlaubszentren konsequent meidet: Borussia Dortmunds kroatischer Nationalstürmer wird auf immer und ewig der Mann sein, der mit seinem Tor zum 3:2 im Londoner Wembley-Stadion Englands Scheitern in der Qualifikation für die EM 2008 besiegelt hat.

Der Mann, der England in tiefe Trauer stürzt

Nach dem Tor zum 3:2: Petric laut, Wembley leise.

„Den Charaktertest“, sagt Petric, „haben wir bestanden. Man hat uns ja schon gegen Mazedonien nachgesagt, wir würden im Wissen, bereits für die EM qualifiziert zu sein, nicht alles geben. Wir haben‘s jetzt allen gezeigt!“

90.000 Engländer am Ende

Dabei sollte Petric eigentlich gar nicht spielen. Tagelang lief die Nase, stieg die Temperatur, erst in der 69. Minute wechselte Trainer Slaven Bilic den geschwächten BVB-Profi ein.

Acht Minuten später: Ein Antritt, ein nicht unhaltbar wirkender Schuss aus 23 Metern, ein Treffer ins lange Eck, ein typisches Petric-Tor – 3:2 für Kroatien. 90.000 Engländer am Ende. „Die Chance so etwas mitzuerleben, diese Wahnsinns-Stimmung und dann diese Trauer in Wembley, bekommst du wohl nur einmal im Leben – Wahnsinn“, sagt Petric, der als Konsequenz seines Tores nun auf einen neuen fahrbaren Untersatz hoffen darf.

Auto zur Belohnung

Hintergrund: Für die drei besten kroatischen Feldspieler sowie Torhüter Stipe Pletikosa hatte Leonid Fedun, Milliardär und Mäzen von Spartak Moskau, je ein Auto ausgelobt, sollte den Kroaten ein Sieg gegen England gelingen und Russland dadurch zur EURO fahren dürfen. Nun, verlangte die Zeitung Komsomoliskaja Prawda in ihrer Donnerstag-Ausgabe, müsse auch Wort gehalten werden.

Feduns Offerte kommt für den Dortmunder allerdings ein paar Tage zu spät. Der Milliardär will den Kroaten Mercedes-Karossen schenken. Petric hat gerade selbst einen Daimler bestellt.

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