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Die Kader-Chancen der deutschen BVB-Profis

Nach WM-Qualifikation

Die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat die Qualifikation für die WM 2018 geschafft. Wenn die DFB-Elf in Russland versuchen wird, ihren Titel zu verteidigen, werden auch Dortmunder dabei mithelfen. Wir blicken auf die Kader-Chancen der deutschen BVB-Profis. Gleich sieben Dortmunder dürfen sich Hoffnungen machen. Ein Trio hat besonders gute Karten.

DORTMUND

, 09.10.2017
Die Kader-Chancen der deutschen BVB-Profis

Julian Weigl (l.) und Mario Götze (M.) haben gute Aussichten auf ein WM-Ticket. Andre Schürrle könnte diesmal durchs Sieb fallen.

Mario Götze: Der Siegtreffer im Finale 2014 wird dem 25-Jährigen keinen Vorsprung verschaffen, dennoch hat Götze gute Chancen, in Russland mit dabei zu sein. Löw schätzt seine technischen Fähigkeiten, er hat sich während der langen Pause des offensiven Mittelfeldspielers immer wieder nach seinem Befinden erkundigt und bereits angekündigt, Götze im November wieder zu nominieren.

Prognose: Zeigt die Formkurve weiter nach oben und bleibt Götze gesund, wird der Dortmunder mit zur WM fahren.

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Marco Reus: Auf seiner Position ist die Konkurrenz groß. Reus muss tatenlos zusehen, wie vor allem Julian Draxler Werbung in eigener Sache machen konnte. Reus‘ Genesung nach seinem Kreuzband-Anriss wird auch zum Wettlauf um ein WM-Ticket, sein Vorteil ist, dass er nach Verletzungen immer wieder sehr schnell seine Form gefunden hat.

Prognose: Die WM 2014 und die EM in Frankreich verpasste der Dortmunder und wurde zum tragischen Fall. 2018 aber wird er sich seinen Traum von der Teilnahme an einem großen Turnier erfüllen, weil Löw an seinen Qualitäten nicht vorbeikommt.

 

Julian Weigl: Schnupperte im vergangenen Sommer erstmals Nationalmannschafts-Luft und saugte die Erlebnisse gierig auf. Weigl ist immer noch erst 22 Jahre jung, und ein Toni Kroos befindet sich auf dem Zenit seiner Karriere. Wie auf allen anderen Planstellen ist die Konkurrenz auf seiner Position groß.

Prognose: Löw schätzt die Passsicherheit des jungen Dortmunders. Weigl muss sich allerdings in Dortmund seinen Stammplatz zunächst zurückholen und regelmäßig spielen, um sich sein WM-Ticket zu holen.

André Schürrle: 2014 und 2016 war er eine feste Größe im deutschen Team, auch wenn er seinerzeit beim FC Chelsea ebenso wenig glücklich wurde wie später in Wolfsburg. Der Wechsel nach Dortmund sollte seiner Karriere einen neuen Schub geben, doch die Verletzungsprobleme begleiten ihn weiter. Schürrle muss erst mal wieder im Verein ans Spielen kommen. Angesichts der großen Konkurrenz auf den offensiven Außenbahnen in Dortmund ist das keine Selbstverständlichkeit.

Prognose: Auch beim DFB hat Schürrle große Konkurrenz. Kommt nicht noch die große Wende, könnte er diesmal durchs Sieb fallen.

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Maximilian Philipp: In Dortmund hat er bislang positiv überrascht. Ist auf der Außenbahn frech und sehr zielstrebig, hat auch einen guten Torabschluss.

Prognose: Macht Philipp so weiter, könnte er einer der Überraschungs-Nominierten sein, die Löw ja gern aus dem Hut zaubert. Nach der WM dürfte seine Zeit in jedem Fall kommen.

 

Mahmoud Dahoud: Hat sich ganz bewusst mit dem Wechsel nach Dortmund für einen neuen Reiz entschieden. Momentan hat ihn das allerdings den Stammplatz gekostet.

Prognose: Dahoud wird im Januar 22, seine Zeit dürfte erst nach dem Turnier in Russland kommen.

 

Jeremy Toljan: Ein weiterer Perspektivspieler für Löw. Muss vor allem sein Abwehrverhalten auf ein konstant höheres Niveau bringen.

Prognose: Kehrt Marcel Schmelzer zurück, werden seine Einsatzminuten beim BVB wohl erstmal sinken. Für 2018 daher eher noch kein Kandidat für Joachim Löw.

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